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Chapter 3 by Gordon17 Gordon17

Fahren sie noch einmal zum Strand?

Oh ja!

Eines Tages hatte Renate früher als üblich von der Arbeit nach Hause fahren dürfen. Überraschenderweise traf sie Wolfgang um diese frühe Zeit ebenfalls in ihrer Wohnung an. Er wirkte unruhig.

Renate wollte wissen, ob alles in Ordnung wäre. Erst zierte Wolfgang sich, bis er erzählte, dass er wieder gechattet hätte. Renate musste ihm jede weitere Information aus der Nase ziehen. Schließlich offenbarte er ihr, dass es wieder die Frau war, die sie belauscht hatte. Er hatte ihr von dem Geschehen auf dem Strandparkplatz berichtet. Die Beichte war ihm Renate gegenüber sichtlich peinlich. Renate ließ nicht locker und wollte wissen, worüber er mit der Fremden, die sich übrigens Serena nannte, sonst so schriebe. Wolfgang verriet seiner Frau, dass Serena mit ihm über sexuelle Fantasien schreiben möchte.

Renate war erst einmal sprachlos. Serena war also Autorin von erotischen Kurzgeschichten und wohnte in Köln, hunderte von Kilometern entfernt von ihrem Wohnort in Norddeutschland. Renate versicherte ihrem Wolfgang, sie wäre damit einverstanden, vorausgesetzt, er würde ihr alles berichten, was Serena mit ihm austauschen würde. Sie müsse sich absolut sicher sein, ihm vertrauen zu können.

Ohne Vorwarnung langte Renate ihm zwischen die Beine. „Na. Die hat dich ja ganz schön in Stimmung gebracht! Fahren wir jetzt gleich noch mal zum Nacktbadestrand?“

Wie hätte Wolfgang ihr in dieser Situation etwas abschlagen können?

„Und deine Badehose kannst du zu Hause lassen!“

Am Nachmittag erreichten sie den Nacktbadestrand. Sie suchten sich ein Plätzchen, das durch ein paar Bäume, die einen Halbkreis am hinteren Ende des Strandabschnitts bildeten, ein wenig vor neugierigen Blicken geschützt war. Unbekleidet ließen sie sich hier auf ihren Strandtüchern nieder.

Sie begannen, sich ein wenig gegenseitig zu küssen und zu streicheln. Es blieb jedoch vor lauter Nervosität sehr harmlos und mangels Zuschauer machte sich auch ein wenig Enttäuschung breit.

Renate ging der Chat zwischen Wolfgang und Serena nicht aus dem Kopf. Sie empfand Serena plötzlich zunehmend als Konkurrentin um die Gunst ihres Mannes und spürte Zorn in sich aufsteigen. Schließlich entfuhr es ihr. Sie wollte von Wolfgang wissen, wie er das ihr gegnüber wieder ausgleichen wolle. Sie habe ja schließlich nichts von seinen Chats. Etwas verblüfft schaute Wolfgang zurück. Schließlich schmunzelte er verlegen. „Wie wäre es denn, wenn ich dir verspreche, dir bis zum Abend jeden Wunsch zu erfüllen?“ Renate willigte ein. Hatte sie ihren Mann doch endlich da, wo sie ihn haben wollte. „Nun gut!“ erwiderte sie. „Hier ist es mir zu langweilig. Lass uns ein wenig herumspazieren.“

Wolfgang schlüpfte in seine Hose und zog sich ein weites Hemd darüber an. Renate warf ein leichtes Strandkleid über, ohne Unterwäsche oder Badeanzug darunter zu tragen. Renate trug die Handtücher und Badetaschen..

Renate war sich bewusst, dass jederzeit Fremde oder Bekannte am Strand auftauchen könnten, was sie sehr erregte. Die beiden machten sich auf den Weg. Wolfgang ging voran, Renate folgte mit den Badetaschen und zunehmender Erregung. Unvermittelt näherte sich von hinten auf dem Sandweg eine Dame mittleren Alters auf einem Tourenrad. Renate und Wolfgang machten bereitwillig Platz und wollten sie passieren lassen. Wolfgang stoppte seine Schritte, das offene Hemd ließ den Blick auf seine grau behaarte Brust offen. Zu seiner Überraschung stoppte die Radfahrerin unmittelbar vor ihm und ließ ihren Blick über seinen Körper wandern. „Welch attraktiver Anblick!“ entfuhr es der Fremden, offensichtlich ohne sich weitere Gedanken um die daneben stehende Renate zu machen. Wolfgangs Ehefrau bekam kein Wort heraus. Die Fremde lächelte und setzte sich in Bewegung.

Wolfgang war entrüstet. "Der sind ja fast die Augen aus dem Kopf gefallen“ „Ach, ich fand das ganz interessant!“ entgegnete Regina. „Und du willst mir heute ja jeden Wunsch erfüllen!“

Das Ehepaar setzte seinen Spaziergang fort. Bald hatten sie sich wieder dem Parkplatz genähert. Plötzlich hörte Wolfgang seine Frau von hinten sagen: Die nächste Frau, die uns begegnet, bittest du, dir ihre Möpse zu zeigen! Wer immer sie ist!“ Sie würde ihm schon beibringen, dass er nicht der große Hengst ist, als der er sich in seinen Chats wohl ausgab.

Die Idee, ihm seine Grenzen aufzuzeigen, machte Renate in diesem Moment ungeheuer an.

Wolfgang blieb stumm, daher erkundigte sich Renate, ob alles klar wäre. Wolfgang bestätigte dies mit einem leisen „Ja“. Renate wurde etwas übermütig und setzte nach: „Und dann wirst du ihre Titten lecken! Verstanden?“

Wolfgang blickte Regina an, seine Augen funkelten vor Geilheit. „Wirklich?“

Renate blickte ihm in die Augen und sagte: „Ja.“ Wolfgang grinste und wirkte plötzlich deutlich selbstsicherer.

Leider begegnete ihnen jedoch keine einzige Frau. Sie schlenderten am Parkplatz vorbei und erreichten einen neuen Strandabschnitt, der wohl nicht zum öffentlichen Badebereich gehörte. Renate wollte nicht mehr warten und forderte ihren Ehemann auf, stehen zu bleiben. Sie breitete hier an dieser versteckten Bucht ihre Strandhandtücher aus. Schnell waren beide wieder nackt. Wolfgang stieg auf seine Gattin und liebkoste sie, wobei er einen Schenkel an ihrem Schoß hin und her bewegte. Das Gespräch hatte ihn mächtig angeheizt.

Schon nach kurzer Zeit bumsten die beiden hemmungslos. Auf einmal hielt Wolfgang inne und sprach: „Es nähert sich jemand!“ „Egal!“ flüsterte Renate. „Mach weiter!“

Sie konnten die Stimme eines entrüsteten älteren Herrn vernehmen, der erbost war über diese Unverfrorenheit, es einfach draußen am Nachmittag zu treiben, ohne Rücksicht auf mögliche Passanten. Wolfgang neigte sein Gesicht fast bis auf das von Renate. Es war ihm jetzt doch etwas peinlich. Wenn es nun kein Unbekannter war? An wen erinnerte ihn diese Stimme bloß? Nachdem der Herr sich verzogen hatte, setzten sie ihr Liebesspiel fort, beide keuchten und kicherten, bis sie zusammen kamen.

Nachdem sie sich ein wenig erholt hatten, schlüpften sie wieder in ihre Klamotten und machten sich auf den Heimweg. Kaum dass sie ihr trautes Heim betreten hatten, machten sie sich frisch. An Schlaf war in der Nacht kaum zu denken, sie trieben es bis zum morgen wie frisch verliebte Jungvermählte.

Wurden sie erkannt?

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