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Chapter 79
by
Uwe37073
Wie geht es weiter? Treffen mit Pauline? Date mit Hanna?
Ein Treffen mit Pauline
Um meine ungezogenen Gedanken vom Hintern meiner Mutter abzulenken, schnappe ich mir schnell mein aufleuchtendes Handy. Mit einem letzten Schütteln vertreibe ich das prägnante Bild von dem vollen, knackigen Po meiner Mutter aus meiner Gedankenwelt und blicke auf dem hellen Display. Neugierig und mit einem nervösen Herzklopfen lese ich wieder den Namen von Pauline und öffne ihre Nachricht.
Pauline: „Oh super :-)! Ein gemeinsamer Kaffee klingt toll. Hast du heute Zeit?“
Über ihre muntere Nachricht muss ich kurz schmunzeln, bevor ich anfange die Antwort zu tippen. Kurz halte ich inne und denke nochmal darüber nach, ob es wirklich so klug ist sich mit der attraktiven Blondine so schnell wieder zu treffen, nachdem was im Urlaub passiert ist. Aber bevor ich mir zuviele Gedanken machen kann, habe ich die Nachricht schon abgeschickt.
Ich: „Das passt für mich. 14 Uhr bei Da Angelo?“
Pauline: „Ja! Bis später Ben, freue mich :-*“
Verblüfft starre ich auf die Nachricht, die so schnell zurück kam, dass ich noch nicht mal dazu gekommen bin das Chatfenster zu schließen. Für einen Moment blicke ich mit einem komischen Gefühl auf den Kusssmiley, den sie mir gesendet hat, was meine Zweifel etwas weiter befeuert.
„Ben mach dir keinen Stress. Ihr geht nur einen Kaffee ****, wie ganz normale Menschen. Klärt das alles und dann ist alles wieder gut und du kannst dich ganz auf Hanna konzentrieren“ sage ich zu mir selber und mit einem tiefen Atemzug lege ich mein Handy auf den Nachttisch, um im nächsten Moment schwungvoll aus meinem Bett zu steigen.
„Beeeeeeen jetzt steht endlich auf“ höre ich schon wieder meine Mutter laut und deutlich durch die geschlossene Tür brüllen.
„Komme Mum“ rufe ich zurück und beginne damit mir ein paar Klamotten vom Boden zusammen zu suchen.
********************************
3 Stunden später
„Oh verdammt jetzt komme ich auch noch zu spät“ grummle ich genervt, als ich schnellen Schrittes die gepflasterte Steingasse entlang eile. Gehetzt spüre ich schon wie ich unter meiner dicken Winterjacke anfange zu schwitzen, während der leichte Schneefall auf meine Haare hinabfällt. Endlich sehe ich das Eingangsschild zu dem kleinen Café „Da Angelo“, welches komplett abgelegen von der üblichen Innenstadt gelegen ist. Mit einem letzten Blick auf meine Uhr, die mir verrät, dass ich 10 Minuten zu spät bin trete ich in das kleine Café ein, dessen stickige Wärme mich direkt umhüllt.
„Guten Tag, wie kann ich Ihnen helfen?“ sagt ein netter südländischer Mann an mich gerichtet.
„Hi, ich bin verabredet mit Pauline Meyer. Vielleicht ist sie schon da?“ sage ich etwas außer Atem, während mir immer wärmer unter meiner dicken Jacke wird.
„Mhhh…Ahh die junge hübsche Dame dort?“ sagt der Kellner charmant und deutet auf einen abgelegenen Tisch im hinteren Bereich des rustikal eingerichteten Cafés. Als mein Blick seiner Hand folgt, sehe ich dort eine junge blonde Frau sitzen, die sich nervös durch die langen seidigen Haare fährt.
„Ahh ja das ist sie, danke“ sage ich und im nächsten Moment bin ich schon auf den Weg zu Pauline, wobei ich mit hektischen Bewegungen versuche mich von meiner Jacke zu befreien. Als ich nur noch einen Meter von ihr entfernt bin schaut sie plötzlich zu mir auf und ich verliere mich kurz in ihren tiefen blauen Augen.
„Hi Pauline“ sage ich freundlich und sehe sofort wie sich ihre Lippen zu einem kleinen, schüchternen Lächeln formen.
„Hey Ben“ sagt sie sanft mit süßlicher Stimme und bevor ich mich versehe, ist sie auch schon aufgestanden und schließt mich kurz in die Arme, sodass ich ihren athletischen, schlanken Körper kurz an dem meinen spüren kann.
So plötzlich die unerwartete Begrüßungsumarmung kam, so schnell ist sie auch wieder vorbei und für einen kurzen Moment schaue ich etwas überfordert zu der großgewachsenen Blondine vor mir. Erst jetzt fällt mir auf, dass sie trotz der kühlen Außentemperaturen einen modischen bauchfreien Pullover trägt der ihren schlanken Bauch und ihren niedlichen Bauchnabel komplett blank lässt. Ansonsten trägt sie eine enge blaue Jeans, die sich hauteng um ihre endlos langen Beine schmiegt und per Garantie einen Knackarsch formt.
„Das kam überraschend“ sage ich mit einem kurzen auflockernden Lachen und blicke schnell wieder in Paulines Gesicht, deren Wangen merklich gerötet sind.
„Sorry Ben…ich habe mich einfach gefreut, dass du tatsächlich gekommen bist“ sagt sie schüchtern und wird bei ihrer Erklärung noch röter.
„Alles gut Pauline. Komm lass uns was bestellen“ erwidere ich und in diesem harmlosen Moment ist das was in diesem Urlaub passiert ist noch viel unwirklicher für mich. So wie Pauline sich gerade mir gegenüber verhält, so schüchtern, so ängstlich, kann ich es noch immer nicht fassen, dass sie so hemmungslos über mich hergefallen ist.
„Einen Cappuccino bitte. Ben was möchtest du?“ höre ich Paulines leise Stimme, die mich aus meiner Gedankenwelt zurück in die Wirklichkeit holt.
„Ähh eine heiße Schokolade ohne Sahne, bitte“ sage ich.
„Dankeschön. Kommt sofort meine Lieben“ sagt der freundliche Kellner vom Eingang und lässt uns wieder alleine.
„So…ja wie soll ich anfangen…“ beginne ich nervös nach einer kurzen schweigsamen Pause und weiß nicht so recht, wie ich das ansprechen soll, was da zwischen uns passiert ist.
„Ben es tut mir so Leid, ich wollte das nicht so…bitte Ben glaub mir, es tut mir so Leid…“ beginnt Pauline schluchzend und ihre hübschen blauen Augen füllen sich direkt mit Tränen, die mein eigenes Herz zum stolpern bringen.
„Verdammt was soll ich jetzt nur machen? Eigentlich bin ich doch sauer auf sie“ geht es durch meinen Kopf, während jede Sekunde meine Wut immer mehr in den Hintergrund weicht, während ich die traurige, hübsche Blondine vor mir um Vergebung bitten sehe, die in diesem Moment so **** und unschuldig auf mich wirkt.
Wie geht es zwischen Ben und Pauline weiter?
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Das Winterabenteuer
Die Abenteuer eines 18 Jährigen Schülers.
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