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Chapter 51

Was haben wir noch vor?

Noelia

Ich versuche mich mit den Taschentüchern notdürftig zu säubern, aber das ist gar nicht so einfach, denn mein Gesicht ist durch Speichel und Tränen von meinem Blowjob-Versuch ziemlich verschmiert und Bakari hat mein Poloch auf gut Deutsch gesagt ziemlich zerstört und seine Ladung war riesig. Der Schwall seines Spermas scheint gar nicht zu enden. Am Ende stopfe ich mir einfach mehrere Papiertücher in den Po. Ein Akt der Verzweiflung. Dann ziehe ich meinen String wieder darüber und die Spandex Shorts hoch. Meine Nippel zeichnen sich noch deutlich durch das dünne Bikini-Top ab, doch ich habe jetzt andere Probleme. So langsam komme von von meinem erotischen High runter und ich spüre die Schmerzen in meinem Po und meinem Hals, die so ein Monster wie Bakari‘s Schwanz verursacht.

Wir gehen Hand in Hand zurück zum Lagerfeuer. Dort lassen wir uns nichts von unserer Eskapade ansehen und ich denke, dass meine notdürftige Reinigungsaktion geglückt ist und im Schein des Lagerfeuers keine Tränen- und Speichelreste zu sehen sind. Ich laufe nur etwas breitbeinig und die Papiertücher in meinem Po sind maximal unangenehm. Bakari öffnet mir ein kaltes Bier und ich nehme einen kräftigen Schluck, der meine Halsschmerzen etwas zu lindern scheint, während es kühl meine Kehle hinabläuft. Ich tanze noch etwas lasziv unter den Augen der Jungs, nachdem Bakari mich dazu aufgefordert hat und dann ist es Zeit zu gehen. Alle sind müde und verlassen nach und nach den Strand. Nur Bakari und ich sind noch da. Ich möchte Javi anrufen, doch Bakari, der mich in Ruhe gelassen hat und die letzten 2 Stunden fast nur am Handy verbracht hat, hält mich auf. „Wir haben noch einen Termin.“, lächelt er mich an.

Wir steigen in ein Taxi, das Bakari bestellt hat und fahren los, durch die dunklen Gassen Palmas, die Touristen und Einheimische mit Leben gefüllt werden. Ich schaue aus dem Fenster und wundere mich nur wohin es gehen könnte. Bakari unterhält sich mit mir, aber tief in Gedanken kann ich die Sätze kaum aufnehmen. Immer wieder fallen die Worte „Schlampe“ und „Puta“ und meine Gedanken drehen sich wieder um die Fragen: „Bin ich eine Schlampe? Möchte ich überhaupt eine Puta sein?“

Während Bakari weiter auf mich einredet, werden die Straßen leerer und auch ein Stück weit heruntergekommener, bis mir die Straßen bekannter werden. Ich ahne schon in welche Richtung es geht und bin nicht mehr überrascht, als das der mir bekannte Hinterhof wie eine Oase im dunklen nächtlichen Betonjungle erscheint. Der Anblick lässt mich erschaudern und ich bin ein wenig ****: „Was hat Balari bloß schon wieder vor?“

Wie ein Gentleman öffnet er mir die Tür und ich habe wirklich Angst, dass er mit mir in den Sexshop geht. Er legt eine Hand auf meinen Hintern und führt mich aber glücklicherweise in eine andere Richtung. Der Beauty Salon ist trotz später Stunde hellerleuchtet und Noelia grinst uns breit entgegen, als Bakari mir die Tür öffnet. Ich soll mich setzen und kurz warten. Bakari und Noelia verlassen den Raum und unterhalten sich auf Spanisch. Die genauen Gesprächsinhalte kann ich abgesehen von einem: „Also wie besprochen?“, nicht verstehen.

Noelia kommt zurück in den Raum und schaut mich mit leuchtenden Augen an: „Du bist wirklich eine Schönheit! Komm mit.“

Noelia führt mich zu einem Ledersessel, der ein bisschen wie ein Zahnarztstuhl aussieht und ich nehme Platz. Dann zieht sie mir eine Augenbinde über. Ich bin überrascht, allerdings hinterfrage ich das Vorgehen auch nicht mehr. Durch die vielen Veränderungen und Ereignisse der letzten Wochen, kann mich nichts mehr schocken und ich akzeptiere einfach was passiert und warte gespannt und irgendwie auch ein wenig neugierig. Ich höre wie Noelia Instrumente oder Ähnliches auf einen kleinen Wagen legt und diesen zu mir bringt. Plötzlich sticht mir der Geruch von Desinfektionsmittel in die Nase und Noelia wischt mit einem Tuch meine Lippen ab. Dann spüre ich plötzlich einen Stich und wie etwas in meine Oberlippe fließt. Jetzt weiß ich was passiert und das möchte ich eigentlich überhaupt nicht. Noelia spritzt mir die Lippen auf. Nach und nach sticht sie immer wieder in meine eigentlich nicht schmalen Lippen. Es ist ein komisches Druckgefühl, das ich gar nicht richtig beschreiben kann. Ich hoffe in dem Moment jedoch nur, dass ich keine riesigen Schlauchbootlippen bekomme. Die kleinen Einstiche der Spritze sind vom Schmerzlevel her gar nichts gegenüber meiner Piercings. Plötzlich wird mir die Augenbinde abgenommen und Noelia steht vor mir. „Sehr schön!“, schaut auch Bakari mich an. „Ok, bitte schließe deine Augen.“, weist mich Noelia an und ich mache natürlich genau das, ohne auch nur nachzufragen „wofür“. Ich spüre, wie sich Noelia einige Minuten an meinen Wimpern zu schaffen macht. Als ich meine Augen wieder öffnen darf, spüre ich schwere Fächer an meinen Augenliedern, denn Noelia hat mir meine Wimpern verlängert. Ich stehe auf, aber soll meine Augen wieder schließen. An die langen, schweren Wimpern werde ich mich noch gewöhnen müssen. In meinen Lippen hingegen spüre ich nur noch einen leichten Druck. Bakari und Noelia führen mich durch den Raum und ich darf meine Augen wieder öffnen. Ich stehe vor einem großen Rechteckigen Spiegel. Im Spiegel steht eine Fremde, die sich genauso bewegt wie ich. Ich fasse mit meinen Fingern meine neuen Lippen an. Sie sind nicht riesig, keine künstlich aussehenden Schlauchbootlippen, aber doch sehr voll. Die Jungs in meiner Klasse hätten sie Blowjoblippen genannt und ich weiß genau, dass sie auch das sind. Ich schaue hinüber zu Bakari, der mich lüstern mustert. Meine Augenlieder zieren nun die schweren künstlichen Winpern, die in tiefem Schwarz einen Kontrast zu meinem sonst süßen, jungen und unschuldigem Gesicht bilden. Diese Unschuld kann mir durch die vollen Lippen nicht genommen werden, allerdings durch die Wimpern, das Piercing in meiner Zunge und die Tattoos und Piercings an meinem Körper. Ich sehe aus wie eine richtige Schlampe, die ich noch vor wenigen Wochen verächtlich angeschaut hätte.

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