What's next?
Neuer Plan
Der übergewichtige Brehme schaffte es mit gefesselten Händen nicht, selbst aufzustehen, also robbte er auf dem Hintern heran. Das sah so komisch aus. Der schwarze Riese lachte lauthals. Sogar Rena hätte beinahe in das Lachen mit eingestimmt, wenn ihre eigene Lage nicht so bedrohlich und deprimierend gewesen wäre. Brehmes angeschwollener Schwanz wippte bei jeder Bewegung in seiner Boxershorts und hinterließ dunkle, nasse Schmierer im Stoff.
George löste seine Handschellen und warnte ihn gleichzeitig: "Du fasst sie nicht an, bis ich es dir erlaube. Ist das klar?"
"Klar." Der ältliche Polizist nickte unterwürfig und hockte sich auf seine Fersen.
Mensch, Brehme, das war genial, wie du den Geiselnehmer dazu gebracht hast, dich freizulassen. So zu tun, als ob du kooperierst, damit hast du sogar mich getäuscht.
Sie zwinkerte ihrem Kollegen verstohlen zu, als Zeichen, dass sie seinen Plan verstanden hatte. Jetzt musste sie ihm nur noch eine Gelegenheit verschaffen, den Täter zu überrumpeln und festzunehmen, indem sie ihn ablenkte.
"Hey, Großer, willst du meine Hände auch losmachen? Du würdest dich wundern, was ich damit alles anfangen kann", gurrte sie und bemühte sich, den Einbrecher möglichst verführerisch anzusehen.
"Keine Chance."
Trotz der kurz angebundenen Antwort verzog sich sein Gesicht zu einem freundlich wirkenden Lächeln. Anscheinend gefiel ihm, wie die kleine Polizistin ihn anmachte.
Innerlich war sie ein wenig enttäuscht, dass ihr Trick nicht funktioniert hatte. Äußerlich aber ließ sie sich nichts anmerken. Im Gegenteil, sie wusste, dass sie in der Rolle der Verführerin bleiben musste, wenn der Plan funktionieren sollte. Sie musste für eine Ablenkung sorgen, damit Brehme zuschlagen konnte.
"Na, dann zeig doch mal, was du zu bieten hast." Ihre Stimme vibrierte leise.
George zog sich das Shirt über den Kopf und enthüllte seinen athletischen Oberkörper.
Pass auf, was du da machst, sagte sie sich still und wandte rasch die Augen ab.
Rena stand voll auf große, schwarze Männer. Sie hatte sich zwar nie getraut, einen zu daten. Aber manchmal stellte sie sich vor, wie einer sie mit seinen starken Händen packte, aufs Bett warf und ...
Das war ihr Kryptonit. Wenn sie sich vorstellte, wie ein schwerer, dunkler Körper sie auf die Matratze presste, sie festhielt, sie sich ihm unterwarf, dann wurden ihre Knie weich und im Magen flatterten Schmetterlinge. In den Nächten, wenn sie ihrer Fantasie freien Lauf ließ und dazu masturbierte, brachte sie sich selbst zu den besten Orgasmen, die sie je hatte.
"Mmh."
Ein schwaches Maunzen entkam ihrer Kehle. Schnell biss sie auf die Unterlippe, um es zu unterdrücken.
Denk an was anderes. Denk an was anderes.
Sie hörte, wie George seine Hose öffnete und nach unten schob.
Scheiße. Was mache ich hier?
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