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Chapter 33 by Schreiberlein
Wird Kerstin die Vergangenheit so einfach los?
Nein
Claudia lässt sich alles was Kerstin erlebt hat genau erzählen. Als Sie sich verabschieden ist Kerstin sehr erregt. Die Erinnerung an die Zeit haben sehr viele lustvolle Erlebnisse in ihr wachgerufen. Sie haben sich für den nächsten Tag verabredet und wollen in die Stadt zum Shoppen und Flanieren.
Kerstin holt einige Tage später etwas Geld von ihrem Konto und sie trifft Claudia am Bahnhof und plaudernd gelangen sie zum Zielpunkt. Claudia erzählt vom Urlaub und berichtet, dass sich ihre Eltern oft und heftig gestritten haben. Das Wort Trennung sei öfter gefallen. Claudia ist verunsichert, denn sie möchte gerne in der Stadt studieren und wenn ihre Eltern sich nun trennen würden, dann ist dieser Plan in Gefahr. Sie lachen über ihren Mädchentraum, in dem sie eine WG gründen wollten. Kerstin sagt: „Wir wollen beide Lehramt studieren und beide hier, Vielleicht wird doch noch etwas daraus.“ Claudia erwidert: „Ich wäre froh, wenn ich überhaupt studieren kann.“ Sie kommen in die Einkaufsstraße mit vielen Geschäften und kleinen Cafés. Da die Sonne scheint sitzen einige Besucher schon an den Tischen vor den Lokalen und blinzeln in die Sonne. Kerstin zieht ihre Freundin zu einem Unterwäschegeschäft. Eine der Schaufensterpuppen trägt einen schwarze Spitzenwäsche, wie Ahmed sie Kerstin den Koffer gelegt hatte. Sie hat sie verschiedene Male getragen. Der BH ist mit transparenten Körbchen aus Spitze und einem etwas dichteren unteren Brustgürtel. Der String ist ein Hauch von Nichts mit einem schmalen Spitzen Einsatz, der von zwei Riemchen aufgespannt ist. Ein Riemen läuft über die Hüfte und der Andere in der Taille. Zwei Strumpfhalter sind mit Riemen als Spitzenband um jedes Bein gedacht. Die Strümpfe sind ebenfalls schwarz und passen vom Muster zur Spitze des Sets. Kerstin zeigt das Set Claudia und erklärt: „Das hat Ahmed mir in den Koffer gepackt. Ich habe es zurückgegeben.“ Kerstin sieht, dass es hier 200,- € kostet. Claudia schaut sie ungläubig an: „Du hast so ein schönes Teil zurückgegeben?“ Kerstin nickt: „Schade. Ich habe nicht gefragt und alles aus dem Zimmer in den Koffer geworfen, ohne nachzudenken.“ Claudia schüttelt den Kopf: „Das hätte ich auf jeden Fall behalten.“ Kerstin nickt und räumt ein „Mein Fehler, nun muss ich Dir kaufen.“ Sie zieht die Freundin ins Geschäft Claudia wehrt sich nur anfänglich. Kerstin erklärt der älteren grauhaarigen Verkäuferin ihr Anliegen und diese schaut etwas überrascht und fragt „XS oder S?“ Claudia sagt „XS“. Die Verkäuferin verschwindet und Claudia fragt „Du willst das doch nicht wirklich kaufen, oder?“ Kerstin lacht: „Ich habe mir etwas dazuverdient, mach Dir keinen Kopf.“ Die Verkäuferin kommt mit einem kleinen Kunststoffbeutel wieder und sagt „Es fäll klein aus. Sie sollten es anprobieren, aber lassen Sie bitte ihre Unterwäsche an.“ Claudia nickt und folgt der Dame zur Kabine. Kerstin stöbert noch, bis Claudia aus der Kabine tritt. Claudia trägt eine weiße enge Unterhose mit enganliegenden Beinen, wie eine Sprinter und einen einfachen weißen BH unter dem Set. „Hammer!“, sagt Kerstin und auch die Verkäuferin nickt. „Das steht Ihnen ausgezeichnet, obwohl Sie so eine raffinierte Wäsche bei ihrer schönen Figur an sich nicht benötigen.“ „Da haben Sie recht.“, stimmt Kerstin zu, „wir nehmen es.“ Claudia schaut sie verwundert an. „Ich habe nicht genug Geld mit.“, stammelt sie. Kerstin greift in ihre Tasche und holt ihr Geld hervor, und sagt: „Lass Das mal meine Sorge sein.“ Während Claudia sich wieder umzieht stöbert Kerstin in den Sonderangeboten und findet ein schönes Burstier. Sie hält es hoch und die Verkäuferin sagt unaufgefordert „Das ist ein sehr schönes und auch sehr hochwertiges Stück. Wir haben es um 70% im Preis reduziert. Die meisten Kundinnen haben etwas mehr Fülle als Sie und XS verkaufen wir selten.“ Kerstin schaut auf das Preisschild und schüttelt den Kopf: „Soviel Geld habe ich nicht mit.“ Claudia tritt zu ihnen und legt das wieder verpackte Set auf die Theke. Die Verkäuferin kassiert von Kerstin den Kaufpreis. Sie händigt Ihnen die Tüte mit der Wäsche aus und lächelt: „Vielleicht über legen Sie es sich ja noch mit dem Burstier.“ Kerstin nickt und sie verlassen das Geschäft. Claudia ist ganz aus dem Häuschen. Und umarmt Kerstin mehrfach und fragt „Warum schenkst Du mir so etwas teures?“. Kerstin drückt ihre Freundin an sich und sagt „Weil Du meine beste Freundin bist und es verdienst hast.“ „Womit?“, fragt Claudia. Kerstin hakt sich ein und sie gehen weiter. „Weil Du immer zu mir hältst. Zum Beispiel mit Jan.“ Claudia küsst sie auf die Wange. „Das tun Freundinnen nun mal.“ Sie gehen weiter und vor ihnen taucht ein nettes kleines Café auf. Die Angestellte räumt gerade mehrere Tische frei und Claudia fragt „Wollen wir uns da hinsetzen?“ Kerstin sagt: „Ja, ich habe noch 10,- € und wir können einen Tee **** oder ein Wasser, wenn Du magst.“ Claudia zieht sie zu dem Tisch und sie setzen sich. Die Bedienung kommt und Kerstin erkennt, dass sie Türkin ist. Sie bestellen ein Wasser und sehen sich das Treiben in der belebten Einkaufsstraße an. Claudia stößt Kerstin am Fuß an „Kerstin, der Mann da an der Apotheke, der sieht uns die ganze Zeit an, kennst Du den? Kerstin dreht sich in die angegebene Richtung um und sieht den Mann auch, der zu ihnen herüberschaut und als Kerstin ihn ansieht lächelt und auf sie zugeht. Kerstin erkennt ihn. Es ist einer der Kunden aus dem Motel. Er ist um die vierzig und im Anzug. Kerstin erinnert sich, dass er auch beim Besuch im Hotel einen Anzug anhatte. Er war ein angenehmer Kunde und er hatte sie sehr gut behandelt. Nun kommt er zu ihrem Tisch und schaut auf sie herab und sagt „Hallo, schön, Dich hier zu treffen. Ich hatte mehrfach versucht, Dich zu erreichen, Aber auch Deine WEB-Site ist inaktiv. Ich bin Ralf, Du erinnerst Dich?“ Er setzt sich unaufgefordert und lächelt Claudia nur kurz an. Kerstin ist überrumpelt und bringt nur ein, „Ja, hallo Ralf, natürlich erinnere ich mich. Nein, ich mache keine Termine mehr.“, hervor. Er schaut sie bedauernd an „Das ist schade. Ich habe mich schon auf ein Wiedersehen gefreut.“ Kerstin sagt „Ja, schade.“ Er fragt „Du machst keine Termine im Hotel mehr, sonst aber schon noch?“ Kerstin schüttelt den Kopf und sagt „Nein, Ich mache gar keine Termine mehr.“ Ralf fällt nach hinten gegen die Lehne und sagt: „Das ist aber schade, keine Ausnahme?“ Kerstin schüttelt den Kopf und Ralf schaut zu Boden. Dann schaut er Claudia an und fragt sie „Und Du möchtest Dir auch keine 200,- € verdienen?“ Kerstin und Claudia wechseln einen überraschten Blick. Claudia fragt „“200,- € wofür?“ Ralf lächelt breit „Na eine Stunde ficken.“ Claudia schaut Kerstin nun verstehend an. Sie wird rot, schüttelt den Kopf und beeilt sich, „Nein!“, zu sagen. Ralf sagt enttäuscht „Schade.“ Er steht auf und schaut Kerstin noch einmal an. Kerstin schaut die dunkelhaarige Bedienung an, die das Wasser auf den Tisch stellt und blickt dann zu Boden. Die Bedienung dreht sich um und will gehen. Ralf steht auf und wechselt dann noch einen Blick zu Claudia und sagt „500,-€ für Euch beide?“ Die Bedienung dreht sich um und schaut Ralf an. Kerstin sagt schnell „Nein!“ Ralf zuckt mit den Schultern und geht. Die Bedienung schaut Kerstin an und dreht sich weg. Sie geht sofort ins Lokal und Kerstin sieht, dass sie telefoniert. Kerstin schaut Claudia verlegen an. Claudia fragt „Er war einer …?“ Kerstin sagt leise „Ein Kunde, ja.“, erklärt Kerstin. Kerstin schaut sich um, aber keiner der anderen Gäste hat etwas bemerkt. Erleichtert trinkt Kerstin von ihrem Wasser. Claudia ist geschockt und Kerstin muss genau erklären wie es ablief. Immer wieder fragt Claudia „200,-€ für eine Stunde?“ Kerstin kann Claudia mit Mühe dazu bringen, auf ein anderes Thema zu wechseln. Sie **** das Wasser aus und Kerstin spürt, dass sie sehr erregt ist. Die Bedienung erscheint und stellt ihnen ein weiteres Wasser auf den Tisch. Kerstin sagt „Das haben wir nicht bestellt.“ Die Bedienung lächelt und sagt: „Geht auf’s Haus.“ Kerstin schaut sie überrascht an. Claudia sagt, „Danke“, und trinkt sofort von dem zweiten Wasser. Kerstin schaut die Bedienung genau an, legt ihr Geld auf den Tisch und entscheidet: „Wir zahlen. Claudia, wir müssen gehen.“ Claudia schaut sie überrascht an. Kerstin steht sofort auf und die Bedienung sagt „Macht 4,20 €.“ Sie nimmt ihre Börse aus dem Gürtel und wühlt darin. Dann schaut sie Kerstin an und sagt, „Einen Augenblick bitte.“, und geht ins Café. Kerstin sagt zu Claudia „Hier stimmt was nicht.“ Sie sieht sich um, aber alles um sie herum scheint normal. Die Bedienung ist kurz hinter der Scheibe zu erkennen und telefoniert wieder. Claudia lenkt Kerstin mit ihrer Frage ab „Was hast Du für einen Stress? Die Türkin hat uns ein Wasser ausgegeben. Ist doch nett, oder?“ Kerstin schaut wieder zu dem Fenster, aber die junge Frau ist nicht zu sehen. Kurz darauf erscheint sie und legt einen 5,-€-Schein und 80 Cent auf den Tisch. Kerstin nimmt nur den Schein und sagt, „Danke.“, im Aufstehen. Claudia schaut sie fragend an steht aber auf.
Wird die Flucht vor der Vergangenheit gelingen?
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Die Bürgschaft
Kerstin bürgt für ihren Freund
Kerstins Freund Jan gerät in finanzielle Schwierigkeiten und leiht sich viel Geld von einem türkischen Autohändler. Leider geht das nicht gut und Kerstin möchte Jan helfen und gerät dadurch in Schwierigkeiten.
Updated on Feb 20, 2019
by Schreiberlein
Created on Feb 16, 2018
by Schreiberlein
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