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Chapter 44 by Redboom Redboom

Wird Leon gerettet?

Nein, nur falscher Alarm.

Leon schrie sich derweil, gefesselt in seinem Bett, die Lunge aus dem Leib. Doch durch die schalldichten Wände drang kein Laut nach außen.

Minuten vergingen, dann hörte er, wie ein Schlüssel in der Tür gedreht wurde. Vanessa lächelte, als sie ihren Jungen mit rotem Kopf und völlig außer Atem sah. Er hatte sich alle Mühe gegeben, auf sich aufmerksam zu machen, vergebens.

„Die Polizei war gerade da“ grinste sie und prüfte mit Kennerblick seine Fesselung „Es gab einen Einbruch in der Nachbarschaft. Die Polizistin sagte, wir sollen deshalb gut abschließen!“

Sie gab ihm zärtlich einen Kuss auf die Stirn und strich dabei vorsichtig mit ihrer Hand über seinen Schritt: „Bestimmt meinte sie das auch für dich! Hier, ich habe noch was Schönes für dich! Den ganzen Tag getragen! Gute Nacht!“

Sie stülpte ihren schwarzen Slip über Leons Kopf, so dass der Schritt genau in seinem Gesicht war. Noch bevor Leon etwas sagen konnte, verließ seine Mutter das Zimmer. Zweimal drehte sich der Schlüssel, dann war Leon hinter Schloss und Riegel. Eine Flucht - völlig unmöglich, dachte er und seufzte. Er spürte den Intimduft aus dem offenbar noch leicht nassen Slip und sog er die Reste des langsam trocknenden Geruchs seiner Mutter ein, eine Erregung machte sich breit. Er versuchte den Kopf zu schütteln, doch der Slip rutschte einfach nicht von seinem Gesicht. Schließlich versank er in einen von verwirrenden Träumen gefüllten Schlummer.

Was passiert in den nächsten Tagen?

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