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Chapter 3
by
Filiusfiliae
Wie geht es weiter?
Mit der ganz großen Geburtstagsüberraschung
Mit den Geburtstagsüberraschungen für meine Schwester bin ich aber noch nicht durch. Der Party wird noch ab Mitternacht so der richtige Pepp eingehaucht. Dank Melli, Susis älterer Schwester. Die ich auch mal gerne vernascht hätte, was bislang nicht ging. Wegen ihres Freundes. Ihres türkischen Freundes. Ihres sehr eifersüchtigen türkischen Freundes. Dem zudem enge Beziehungen zu einem Araber-Clan nachgesagt werden. Und es halten sich hartnäckig Gerüchte, dass Kemal, so heißt Mellis Freund, Jungs, die auch nur andeutungsweise irgendwelches Interesse an seiner Freundin zeigen, bei nächster Gelegenheit als vorbeugende Maßnahme durch einschlägig vorbestrafte Kumpels Schwanz und Eier mittels eines rostigen Taschenmessers abtrennen lässt.
Erst seit Kurzem ist die Gefahr gebannt, da Kemal feierlich Melli zu seiner Ex-Freundin erklärt hat und ihr huldreich gestattet hat, ab sofort ins Bett zu gehen mit wem immer sie möchte. Das in dem Moment Mellis Platz in Kemals Bett bereits durch eine neue Favoritin belegt war, bedarf eigentlich keiner gesonderten Erwähnung.
Melli ist über das Ende der von ihr zuletzt als „toxisch“ empfundenen Beziehung alles andere als unglücklich, hat aber noch gute Beziehungen in die türkische Community und mich erst auf die Idee zur Party-Überraschung gebracht.
Melli ist pünktlich da, hat kurz bei mir durchgeklingelt, damit ich öffne und die Türklingel nicht betätigt werden muss. Wir wollen doch die Geburtstagsgesellschaft nicht unnötig aufscheuchen.
Als ich öffne, steht breit grinsend Melli vor der Tür, im Schlepptau passend zu Anzahl der Mädchen der Geburtstagsgesellschaft sieben Türkenjungs, alle 18 oder 19 Jahre alt, relativ klein, schlank, schwarzhaarig, potent, worauf die bei allen im Schritt ausgebeulten Hosen hindeuten, und jeweils ein große Flasche mit einem intensivgrünen Inhalt.
Die sieben Jungs stellt mir Melli als Amir, Hamza, Malik, Sinan, Ilay, Yasin und Tamir vor. „Und das ist der türkische Zaubertrank?“, frage ich Melli und zeige auf die Flaschen mit dem grünen Inhalt. „Ja, das ist Waldmeister-Absinth, wie wir ihn nennen“, sagt Melli, „wobei das Zeug weder mit Waldmeister noch mit Absinth mehr gemein hat als die Farbe. Ist ein Geheimrezept, das angeblich nur irgendwelche Derwische kennen.“
„Und die Wirkung ist ...?“
„Für Männer ist das nichts weiter als ein leckerer Likör. Aber bei Frauen ... irgendein Stoff darin stimuliert irgendwelche typisch weiblichen Hormonrezeptoren oder so ähnlich, genau kann ich dir das auch nicht sagen ... nun, auf Frauen hat das Getränk eine deutlich berauschendere Wirkung, und überdies macht es sich in sexueller Hinsicht lockerer, löst selbst die größten Verklemmungen. Und auch die Nachwirkungen, wenn der Rausch verflogen ist, sind bemerkenswert. Die Frauen erinnern sich an alles, können zwar gar nicht glauben, dass sie das, was sie in dem Zustand machten, wirklich getan haben, habe es aber in eindeutig positiver Erinnerung, also nix mit Kater, Bedauern, negativem „Wie konnte ich nur“. Was aber nichts daran ändert, dass sie im nüchternen Zustand zumeist strikt nicht bereit zu einer Wiederholung sind. Sich aber auch nicht beschweren, selbst wenn es ziemlich wild zugegangen sein soll.“
Zufrieden nehme ich das zur Kenntnis.
Wie geht es weiter?
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Der Geburtstag meiner Schwester
18 jährige Unschuld wird von ihrem mißratenem Bruder verführt
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