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Chapter 7 by SecretLab SecretLab

Wie geht es weiter?

Mia bekommt Post

Zwei Tage später: Mia kam gerade mittags aus der Schule heim, wo sie ausnahmsweise mal etwas aufgepasst hatte. Die Sonne schien und sie öffnete gutgelaunt die Tür zu dem kleinen, aber schicken Stadthäuslein, wo sie gemeinsam mit ihren Eltern wohnte.

Ihre Mutter war seit mehreren Tagen unterwegs, auf Geschäftsreise oder so. Ein Glück, die war immer noch sauer wegen der Sache mit dem Unfall. Ist ja zum Glück alles gut ausgegangen, oder?

An der Haustüre im Garten lehnte ein Kuvert. „Für Mia“, stand drauf. Mit kleinem Herzchen verziert. Nanu, wer hatte sich hier im Garten zu schaffen gemacht? Ihr Vater war ja auch noch in der Arbeit. Neugierig öffnete sie das Kuvert und fand eine gebrannte DVD, ohne Titel oder sonst was drauf. Das wurde ja immer spannender.

Sie legte im weiträumigen Wohnzimmer die DVD in den Rekorder und machte es sich auf dem cognacfarbenen Sofa gemütlich, mit einem Red Bull in der Hand.

Es begann mit leicht wackeligen Aufnahmen aus einem typischen Bühnen-Umkleideraum mit allerlei beleuchteten Kosmetikspiegeln an den Wänden, Stühlen, zig Kostümen im Hintergrund. Eine blauhaarige Tussi mit Nasenpiercing verwandelte sich gerade in eine sehr nuttige Krankenschwester und zwinkerte frech in die Kamera, die im Raum munter herumschwenkte.

Dann etwas heimlichere Aufnahmen einer weiteren Frau, die von zwei anderen aufwändig komplett einbandagiert wurde, darunter nackte Haut. SCHOCK – das war ihre Mutter! Mit sichtlich mulmigem Gesicht hielt sie brav still, während sie eingewickelt wurde. Vor ihr eine Frau mit knallroten wuscheligen Haaren, die ein Klemmbrett vor sich hielt, sich Notizen machte und sich mit ihr unterhielt:

„Keine Sorge Ariane, wir werden uns ganz genau an deine Vertragsklauseln halten. Wir machen aber trotzdem einen ganz tollen Pornostar aus dir – wenn du schon für deine Tochter so aufopferungsvoll einspringst, hehe…“

Dann CUT – Mia auf dem Sofa war starr vor Entsetzen. Was passierte da gerade? Hatte Mama nicht gesagt, dass alles geklärt wäre? Aber doch nicht SO geklärt!

Jetzt lief der offizielle Film auf dem Fernseher an:


KLINIKSCHWEINEREIEN - TEIL 13:

FRAU MÜLLERS ENTLASSUNG

Subtext: die reife Anwältin Frau Müller musste nach einem schweren Autounfall bandagiert viele Woche in unserer Klinik verbringen, wo sie liebevoll aufgepäppelt wurde. Heute steht ihre Entlassung an, aber zuvor sind noch viele ausführliche Untersuchungen nötig. Unser medizinisches Personal nimmt seinen Job schließlich ernst

Introszene:

weißgefliester Raum in einem Krankenhaus-Untersuchungszimmer

Auf der Untersuchungsliege eine Frau, zumindest ein weiblicher Körper mit prallen, reifen Rundungen an den richtigen Stellen. Von Kopf bis Fuß komplett weiß einbandagiert. Nur die Nasenspitze sah heraus. Sie lag der Länge nach da und zappelte sichtlich angespannt vor sich hin.


Mia sah sich den Film eine Weile an, bis sie es nicht mehr ertragen konnte. Ihre eigene, biedere Mutter. Als Pornodarstellerin… mit ihrer tropfenden Pussy… die Instrumente, die fürchterlichen und demütigenden Untersuchungen. Welches krankes Schwein bezahlte für so einen Pornostreifen?

Die Frau in dem Film war zwar die ganze Zeit gut maskiert in ihren Bandagen, doch sie hörte ständig die markante Stimme ihrer Mama heraus, bei jedem Stöhnen, Keuchen und Ächzen. Das war zweifelsfrei sie. Und sie hatte das gleiche Muttermal direkt am linken Oberschenkel innen, das gleiche wie auch die Tochter selbst dort trug.

Das konnte doch alles nicht wahr sein. Sie war regelrecht gelähmt. Da summte ihr Handy neben ihr, holte sie schließlich aus der Schockstarre zurück.

Textnachricht eines unbekannten Absenders: HALLO MIA – HAT DIR DER FILM GEFALLEN?

Die Schülerin schrieb wutentbrannt zurück: DU VERDAMMTES SCHWEIN!

Unbekannt: SELBER SCHULD – DU HAST DEN UNFALL VERURSACHT – NICHT DEINE MUTTER

Mia: BITTE VERÖFFENTLICHT AUF KEINEN FALL DEN FILM!!!! PLEASE!!!

Unbekannt: DAS IST DEINE CHANCE – DU KANNST IMMER NOCH SELBST FÜR DEINEN SCHADEN AUFKOMMEN…

Mia: UND WIE? HAB KEIN GELD

Unbekannt: NEUER FILMDREH…

Geschockt musste Mia das ganze verdauen. Schrieb nicht zurück und plumpste ins Sofa zurück.

15 Minuten später eine neue Nachricht: UND? EINVERSTANDEN? DANN MUSS DEINE LIEBE MAMA NICHT ALS PORNOSTAR ENDEN :-) DIE HAT ÜBRIGENS SEHR KONKRETE KLAUSELN AUFGESTELLT, KEINE SCHWÄNZE; KEIN BDSM UND MASKIERT UND SO WEITER. DAS GILT NATÜRLICH AUCH FÜR DEINEN DREH – WENN ES DICH IRGENDWIE BERUHIGT…

Weitere 15 Minuten vergingen, ehe Mia **** zurückschrieb, mit klopfenden Herzen. Sie konnte es nicht ertragen, dass ihre eigene Mutter sich aufopferte – und am Ende ihr das ein Leben lang vorwerfen würde. Oh nein!

Mia: NA GUT – ABER NUR UNTER FOLGENDEN ZUSÄTZLICHEN BEDINGUNGEN:

  1. KEINE GYNO-SPIELCHEN WIE BEI MEINER MAMA!
  2. KEINE DILDOS ODER FÄUSTE IN MIR – WEDER VAGINAL NOCH ANAL!
  3. KEIN MANN WICHST MIR ETWAS IN DEN OFFENEN MUND!

…das waren die ganz schlimmen Sachen, die ihrer Mutter in dem Film passiert sind – wenn sie das für sich auch noch ausschließen kann, wäre sie ja wirklich safe oder? Zumindest hoffte sie das inständig.

Die Antwort dauerte ein paar Minuten, gefühlt eine Ewigkeit: EINVERSTANDEN – KOMM NACH AUSSEN. ES GEHT GLEICH LOS: EINE SCHWARZE LIMOUSINE WARTET SCHON DRAUSSEN!

Jetzt sofort? Entsetzt sprang Mia auf. Sie war ungewaschen, nicht mal rasiert zwischen den Beinen. Heftig atmend blieb sie auf dem Sofa einfach liegen.

Ihr Handy summte irgendwann: ICH WARTE NICHT EWIG…

Mit glühendem Kopf und voller Adrenalin im Blut bewegte sich die 18-jährige Schülerin aufgekratzt durch den Raum. Entnahm die DVD aus dem Rekorder und zerbrach sie voller Wut in zig Stücke. Dann atmete sie tief durch – und ging nach außen…

…wo wie versprochen die schwarze Limousine wartete. Als Chauffeur ausgerechnet der Mann, in dem sie vor Wochen hineingebrettert war. Zufrieden hielt er ihr die Türe auf. Ein anderer Mann saß hinten und lächelte ihr schmierig entgegen. Er winkte ihr mit seinem Handy zu, mit dem er gerade fleißig getextet hatte. Er trug einen Nadelstreifenanzug und eine Pilotenbrille, zog genüsslich an seiner E-Zigarette.

Sie sagte kein Wort, stieg einfach ein…

Wie geht es weiter?

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