Was plant Sonja
Lukas als Übungsobjekt
Beim Edging von Markus war er am Ende doch gekommen. Da muss ich noch üben.
Lukas ist das ideale Opfer dafür.
Ich habe mir ein klares Ziel gesetzt: Er darf heute mindestens drei Stunden nicht kommen. Während ich mir mehrere Orgasmen gönne. Der Gedanke allein machte mich schon richtig geil.
Ich trug meine neu gekaufte sexy Unterwäsche — einen schwarzen Spitzen-BH, der meine Brüste schön anhob, und dazu passende Strapse mit halterlosen Strümpfen. Es fühlte sich eigenartig an. Zum ersten Mal in meinem Leben trug ich überhaupt Strapse. Die schmale Spitze an den Oberschenkeln, das leichte Ziehen der Bänder — es gab mir ein seltsames, aufreizendes Gefühl von Weiblichkeit und Macht.
Was treibt mich eigentlich an, das alles zu machen?
Ich verstehe es selbst nicht richtig. Vor ein paar Wochen wäre ich bei dem Gedanken noch rot geworden und hätte es sofort verworfen. Und jetzt stehe ich hier, in aufreizender Wäsche, mit einem gefesselten Mann in meinem Bett und einem fiesen Plan im Kopf.
Warum reizt es mich so sehr, einen Mann zu überraschen? Ihn zu reizen? Ihn hilflos zu machen und die Kontrolle zu haben?
Ich weiß es nicht. Aber es fühlt sich verdammt gut an.
Lukas lag noch nichtsahnend auf dem Bett, die Manschetten schon an Händen und Knöcheln. Er schaute mich erwartungsvoll an.
Ich stellte mich ans Fußende des Betts. Mein Blick wanderte langsam über seinen hilflosen, nackten Körper — die angespannten Muskeln, den steifen Schwanz, der bereits verräterisch zuckte, sein Gesicht, das eine Mischung aus Erregung und Unsicherheit zeigte.
Mit meinem fiesen Plan im Kopf lächelte ich ihn an.
Die Nacht hatte gerade erst begonnen.
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