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Chapter 18 by Callisto Callisto

Wie geht es weiter?

Lili ist froh, eine Bleibe gefunden zu haben

Einerseits ist die achtzehnjährige Ausreißerin Lili natürlich unheimlich froh und dankbar, dass Domenica sie am Bahnhof aufgegriffen und so schnell eine vorläufige Bleibe für sie gefunden hat, bevor sie an den Falschen geraten konnte. Auch diese Michaela, mit der sie sich vorerst das Zimmer und das Bett zum Schlafen teilen soll, scheint sehr nett und auch ehrlich besorgt um sie zu sein.

Andererseits machen der schüchternen Lili die vielen in diesem Wohnheim lebenden, überwiegend dunkelhäutigen und schwarzafrikanischen Männer, die sie alle auf dem Weg zur Gemeinschaftsdusche und zurück mit lüsternen Blicken beäugt haben, schon etwas Angst. So etwas ist sie überhaupt nicht gewohnt von dem kleinen Dorf, in dem sie behütet aufgewachsen ist.

Wieder zurück in ihrem Zimmer schlüpft Lili in ihr altes, schon sehr fadenscheiniges und zu kurzes Nachthemdchen und kuschelt sich zu der ganz nackt schlafenden Michaela unter die Zudecke in das Bett, das von der Größe her eigentlich nur für eine Person gedacht ist. „Gute Nacht“, murmelt sie noch schläfrig. Nur wenige Sekunden später ist sie von dem langen Tag, der Zugfahrt und der ganzen Aufregung vollkommen erschöpft auch schon tief und fest eingeschlafen.

Mitten in der Nacht wacht Lili plötzlich auf. Irgendetwas hat sie aus dem tiefen Schlaf gerissen. Das Bett bewegt sich knarrend, und direkt neben sich hört sie Michaelas unterdrücktes Stöhnen. Lili reißt erschrocken die Augen auf und erkennt, dass ihre Zudecke weg ist. Im Mondlicht sieht sie mehrere dunkelhäutige Männer, die in einem Halbkreis um das Bett herum stehen und direkt auf sie herabschauen. Lili läuft es eiskalt den Rücken herunter.

Ein weiterer dunkelhäutiger Mann liegt direkt neben ihr zwischen Michaelas gespreizten Beinen und stößt ihr seinen harten Schwanz mit rhythmischen Bewegungen immer wieder in ihren weit aufgespannten Schoß hinein. Lili, die noch Jungfrau ist, hat so etwas noch nie live und aus nächster Nähe miterlebt. Sie fasst an den Saum ihres kurzen Nachthemdchens und versucht es rasch ein Stück nach unten zu ziehen - vergeblich …

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