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Chapter 13 by kopfkino kopfkino

War es überhaupt Martin der geläutet hat? Schafft Leo es Martin lang genug aufzuhalten? Und was erzählt er ihm überhaupt? Glaubt Martin den Bären den er aufgebunden bekommt?

Leo haltet Martin auf

Als Martin mit zwei Kisten Bier aus dem Aufzug kommt steht Leo am offenen Fenster gleich neben der Eingangstüre und raucht scheinbar gemütlich eine Zigarette.

„Ah, Martin ich helf dir“ ruft Leo, eilt auf ihn zu und nimmt ihm die obere Kiste ab.

„Danke!“ schnauft Martin. „Gar nicht so leicht die Dinger! Aber warum stehst du eigentlich hier am Gang draußen?“ fragt Martin immer noch alles andere als nüchtern.

„Ich wollt nur kurz eine rauchen und ein wenig Frischluft schnappen.“ antwortet ihm Leo schlicht während er seine Kiste am Boden abstellt und einen Zug von der Zigarette macht.

„Aber das hättest du doch auch auf dem Balkon machen können!“ entgegnet ihm Martin mit gespielter Fassungslosigkeit und stellt nun ebenfalls das Bier auf den Boden.

„Ja, das stimmt..., aber ich hab einfach mal ganz raus müssen...“ duckst Leo herum

„Hä? Wie meinst denn das?“ fragt Martin.

„Mir ist das drinnen jetzt einfach zu viel geworden“ entgegnet ihm Leo rätselhaft.

„Was ist denn passiert?“ fragt Martin jetzt ein wenig ernster.

„Da war zu viel **** dabei, da hab ich raus müssen.“ antwortet Leo

„Habt ihr euch gestritten?“ fragt Martin.

„Nein, alles friedlich…“ antwortet Leo.

„Ist mit Marianne etwas?“ fragt Martin auf einmal besorgt.

„Naja ich bin dein Freund, hoffe ich, und da wollt ich dich mal lieber vorwarnen...“sagt Leo als ob er sich ein Herz nehmen müsste.

„Nun rück schon raus was passiert ist!“ fragt Martin ungeduldig nach.

„Also ok, also frag mich nicht wie es dazugekommen ist, aber auf jeden Fall hat eins das andere ergeben und mit dem **** und so...“ drückt sich Leo weiter um den heißen Brei.

„Ja was denn nun?“ platzt Martin heraus.

„Naja Marianne und die Jungs haben eine Wette abgeschlossen“ gesteht Leo dann endlich „und jetzt muss sie allen beweisen dass sie dich voll unter Kontrolle hat.“

„Unter Kontrolle hat?“ hakt Martin nach.

„Naja alles mit dir machen kann was sie halt will. Und die Männer haben gemeint dass sie das nicht glauben und dass Marianne das beweisen muss.“ berichtet Leo weiter „und Marianne hat gemeint dass sie das jederzeit und egal wie beweisen kann. Und dann hat‘s geheißen „ok dann hier und heute“ und naja, den Rest kannst dir ja vorstellen...“ duckst Leo herum.

„Was soll ich mir jetzt vorstellen können?“ fragt Martin immer noch verständnislos. „Wie soll sie das beweisen?“

„Stimmt,... das hab ich dir bis jetzt noch unterschlagen“ antwortet Leo mit gespielter Verlegenheit Martins Blick ausweichend. „Naja, sie wird allen beweisen was für ein Weichei du bist indem sie dich heute Abend noch vernascht…“ Sagt er und schweigt dann für ein paar Sekunden während er Marin wieder anschaut „… noch bevor wir gehen...“ ergänzt er endlich die Katze aus dem Sack lassend.

Martin fällt buchstäblich das Gesicht herunter. Er will etwas sagen, aber es sieht nur aus als würde er nach Luft schnappen. Tausend Gedanken schwirren ihm durch den Kopf aber er steht nur angewurzelt da und bringt keinen Ton heraus.

„Also mein Schauspieltalent ist nicht von schlechten Eltern“ grinst Leo hinterhältig in sich hinein als er Martins Fassungslosigkeit mitleidig betrachtet. „Johns Idee an sich war ja schon echt genial, aber es dem Koffer mit Verlegenheit und Mitleid in der Stimme zu servieren ohne laut auflachen zu müssen, das nenn ich dann schon Oscar-reif.“

„Also das Dilemma für dich ist, du musst dich zwischen öffentlichen Sex mit deiner Frau und dem Respekt deiner Kollegen entscheiden.“ fasst Leo die Situation zusammen. „Mangelnder Respekt wird es dir in der Firma und in deiner Karriere nicht gerade leicht machen, das dürfte dir wohl klar sein und ich weiß nicht ob mir das gefallen würde vor Kollegen Sex zu haben. Aber jeder hat ja zum Glück seine eigenen Vorlieben. Vielleicht ist das ja dein Ding“ beeinflusst er Martin subtil. „Oder aber du bist standhaft wie ein echter Mann und lasst Marianne für ihre eigene Großmäuligkeit zahlen.“ fügt er dann noch hinzu.

Martin kann’s immer noch nicht fassen und starrt weiterhin mit leerem Blick vor sich hin. Leo macht einen letzten Zug aus der Zigarette und dämpft sie aus. Innerlich grinsend denkt er sich zynisch „Und der Trottel fragt noch nicht mal nach Mariannes Einsatz! Na das wird dann noch eine nette Überraschung … Hehe, na wenigstens kann ich mir eine Lüge sparen…“

„Komm schon!“ meint er aufmunternd. „Sieh‘s positiv! Ist wie im Leben: entweder du stehst tapfer deinen Mann oder du wirst gefickt!“ grinst er und zwinkert Martin zu.

Das bricht dann endlich Martins Schockstarre und er lacht kräftig los. Leo klopft ihm aufmunternd auf die Schulter. „Das wird schon, wirst sehen! Also auf in den Kampf, Toreador! Pack den Stier bei den Hörnern… oder sollte ich besser sagen die Kuh bei den Eutern?“

Heftig lachend öffnen sie die Eingangstüre und bringen unter tobendem Applaus und dem Gegröle der zurückgebliebenen Männer das Bier wie eine Trophäe in die Wohnung. Nichts würde auch nur im Ansatz darauf hindeuten dass hier noch vor wenigen Minuten eine triebhafte Orgie stattgefunden hat.

Der Lärm war dann scheinbar auch für Marianne das Signal. Die Schlafzimmertüre geht auf und Marianne tritt wie eine Erscheinung in den Raum. Augenblicklich verstummt der Lärm. Alle Augen sind auf sie gerichtet und sechs Kinnladen kippen herunter.

Was hat Marianne an? Was sagt sie? Schafft sie es Martin rechtzeitig zu verführen? Und falls ja, wo und wie ficken sie und machen die Männer dabei? Oder aber blitzt Marianne ab? Löst sie dann ihren Einsatz ein um die Fotos gelöscht zu bekommen?

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