Chapter 4
by
daimon
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Laras langer Weg nach Hause
Während die Stimmen ihrer Freundinnen hinter ihr immer leiser wurden, ging Lara in Gedanken versunken die Straße entlang.
Das Studio war ihr Refugium. Ein Ort für sie und ihre Freundinnen, an dem sie unter sich waren, an ihren Körpern arbeiten und diese vergleichen, besprechen, oder einfach nur still bewundern konnten.
Sie sprachen über alles, während sie auf den Geräten schwitzten.
‚Fast alles‘, dachte Lara.
Sie hatte ihnen nichts von ihrem Vater und ihrer besonderen Beziehung zu ihm erzählt. Eigentlich war es gar kein richtiger ****, wie er ihr immer wieder versicherte. Schließlich war er nur ihr Stiefvater. Dennoch wusste niemand davon. Hoffte sie zumindest. Handelte es sich doch bei ihrem regelmäßigsten Sexpartner keinesfalls um eine Eroberung, mit der man im Freundeskreis prahlen konnte.
Wie hatte er sie nur dazu gebracht, ihm zu Willen zu sein? Vor einem Jahr war sie völlig erschöpft in ihrem zerwühlten Bett aufgewacht. Angeekelt griff sie sich in den Schritt und stellte fest, dass sie ihre Nase nicht betrogen hatte. Der weiße Schleim auf ihrem Finger bestätigte den Geruch nach Sex, der von den klammen Laken aufstieg.
Sie hatte schon mit einer erklecklichen Anzahl junger Männer (und Frauen) geschlafen, doch normalerweise erinnerte sie sich am nächsten Morgen an ihre Partner. Hatte sie am Vortag getrunken, **** genommen? Das war sonst gar nicht ihre Art. Schließlich war sie Sportlerin!
Voller Zorn dachte sie an jenen Morgen zurück, als sie ihr Smartphone auf neue Nachrichten checkte. Fünf neue Nachrichten. Eine von der WhatsApp-Gruppe der Turnerinnen. Eine von einem Kollegen, den sie manchmal gewähren ließ, und drei von einem unbekannten Absender.
Mit zitterndem Daumen tippte sie auf den Schirm und erstarrte. Die erste Nachricht war noch recht harmlos. Sie und ihr Stiefvater auf einem Selfie. Wann hatte er das Foto gemacht? Weshalb grinste sie so dümmlich?
Auf dem zweiten Selfie war sie mit nacktem Oberkörper zu sehen, wie sie ihren Stiefvater leidenschaftlich küsste.
Sie traute ihren Augen nicht. Schlimmes ahnend öffnete sie auch die dritte Nachricht. Diesmal waren sie beide nackt. Er hatte genüsslich die Augen geschlossen, während sie ihm einen blies.
Die Bildunterschrift würde sie nie vergessen:
„Vielen Dank für die schöne Nacht, mein liebes Töchterchen! Ich hoffe, Dir hat es genauso viel Spaß gemacht wie mir.“
Völlig fertig kroch sie aus dem Bett. Sie duschte sich gründlich, zog sich an und schlich die Treppe hinunter.
Die **** saß bereits am Frühstückstisch.
„Na endlich! Ich habe schon gedacht, du kommst gar nicht mehr! Los beeil dich, sonst kommst du wieder zu spät!“, nörgelte ihre Mutter.
„Lass sie doch! Die Arme muss doch erst einmal wach werden“, verteidigte sie ihr Stiefvater.
Freundlich lächelnd saß er da, seinen Kaffee in der Hand. Dann zwinkerte er ihr verschmitzt zu.
Das war zu viel für Lara. Empört starrte sie ihn an.
„Du …“, fauchte sie, da fuhr auch schon ihre Mutter dazwischen.
„Was fällt dir ein, junges Fräulein! Benimm dich gefälligst!“
Lara schossen Tränen der Wut in die Augen. Ihre Mutter liebte diesen Kerl. Sie würde ihr nie verzeihen, dass sie mit ihm geschlafen hatte. Warum nur hatte sie das getan? Auf den Bildern sah alles so freiwillig aus. Er hatte sie nicht ****.
Weshalb hatte er ihr die Bilder geschickt?
Das Frühstück war eine schweigsame Angelegenheit. Ihr jüngerer Bruder warf ihr manchmal amüsierte Blicke zu. Er war froh, einmal nicht das Ziel des mütterlichen Zorns zu sein.
Lara hatte daraufhin so schnell wie möglich das elterliche Haus verlassen. Kaum auf der Straße, vibrierte ihr Telefon. Sie ahnte Schlimmes. Kamen jetzt die restlichen Fotos? Sie wollte nicht sehen, wie sie ihren Stiefvater fickte, zögerte, und griff dann doch nach ihrem Smartphone.
Zunächst war sie erleichtert, als sie sah, dass es sich um eine Nachricht im Familienchat handelte. Doch als sie sah, was er gepostet hatte, erstarrte sie vor Schreck. Es war das erste „harmlose Bild“. Sie und er Arm in Arm.
Noch während sie auf den Bildschirm starrte, hatte ihre Mutter das Bild mit einem roten Herzen quittiert.
Sie wollte das Gerät eben wegstecken, als es erneut vibrierte. Die nächste Nachricht war an sie persönlich gerichtet.
„Wenn Du nicht willst, dass ich auch die restlichen Bilder poste, …“
Zurück in der Gegenwart verlangsamte Lara ihren Schritt. Inzwischen war sie in den Park gelangt, der an das Grundstück ihrer Eltern grenzte. Sie setzte sich auf eine Bank, wollte noch nicht nach Hause.
Sie wusste, was sie dort erwartete, was sie jeden Tag seit jenem Morgen vor einem Jahr erwartete. Ihr Stiefvater und sein schlapper Schwanz.
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Die Turnerinnen
Rhythmische Sportgymnastik im Team und intim
In der dynamischen Welt des Fitness und Tanzens sind Mia Bauer, Lara Schmidt und Bibi Winkler unzerstörlich miteinander verbunden. Die 18-jährige Mia, eine selbstbewusste Tänzerin mit einem athletischen Körperbau, die 19-jährige Lara, eine muskulöse Athletin mit einem freundlichen Lächeln, und die 21-jährige Bibi, eine prominente Fitness-Ikone mit einem strahlenden Charisma, unterstützen sich gegenseitig bei ihren Zielen. Zusammen meistern sie tägliche Herausforderungen im Fitnessstudio und auf der Bühne, wobei ihr unerschütterlicher Zusammenhalt sie zu einer kraftvollen Gemeinschaft macht, die ihre Träume verfolgt und dabei niemanden zurücklässt.
Updated on Jun 5, 2026
by daimon
Created on Jan 24, 2026
by Fotzenglotz
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