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Chapter 91 by Mudley
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Kapitel 91: Die Konsequenzen
Die fünf Mädchen – Annika, Sophie, Maria, Melanie und Laura – kehrten am Sonntagabend aus dem Kerker zurück. Sie taumelten die Treppe hoch, ihre Körper wund und übersät mit Spuren: rote Male an Handgelenken und Hüften, getrocknetes Sperma an Schenkeln, geschwollene Lippen vom Oralverkehr. Ihre Uniformen hingen lose, die Augen rot vom ****, die Schritte unsicher. Die anderen sieben warteten im Flur – Valentina, Nina, Svenja, Emma, Lisa, Julia und Anna. Sie halfen schweigend, stützten sie, brachten sie in ihre Zimmer.
In Annikas und Svenjas Zimmer versammelten sich alle zwölf – eng gedrängt, die Tür verriegelt. Die Luft war schwer von Erschöpfung und Wut.
Maria erzählte zuerst, ihre Stimme heiser: „Zwei Tage... ständig... alle... vaginal, anal, oral... zu zweit, zu dritt... wir mussten... einander... sauber lecken... stundenlang...“
Annika weinte leise. „Ich hab Svenja nicht beschützen können... weil ich selbst...“
Sophie schmiegte sich an sie. „Wir wollten helfen... und haben es schlimmer gemacht.“
Melanie, nicht mehr die Neue, hielt Lauras Hand. „Sie haben uns gebrochen... oder gedacht.“
Laura, die Rebellin mit den pinken Haaren, ballte die Fäuste. „Nein. Sie haben uns wütend gemacht. Richtig wütend.“
Ein Schweigen breitete sich aus – nicht resigniert, sondern entschlossen.
Nina sprach als Erste: „Der Rettungsversuch war dumm. Zu früh. Zu wenige.“
Valentina nickte. „Ma adesso siamo tutte. Zwölf.“
Anna, die Rothaarige, grinste bitter. „Und sie sind fünf.“
Svenja wischte sich die Tränen ab. „Wir planen richtig. Kein impulsives Handeln mehr.“
Emma flüsterte: „Brief? Telefon?“
Lisa schüttelte den Kopf. „Zu riskant.“
Julia, die Grazile, sagte leise: „Der Lieferanteneingang. Jeden Freitag kommt der Gemüselaster. Der Fahrer ist alt, vielleicht...“
Maria nickte. „Wir beobachten. Sammeln Infos.“
Annika hielt Svenjas Hand. „Und wir teilen alles. Keine Geheimnisse mehr.“
Melanie sprach zum ersten Mal laut: „Ich bin dabei. Bis zum Ende.“
Die zwölf saßen im Kreis, Hände verschränkt.
Die Konsequenzen des gescheiterten Versuchs waren hart – körperlich zerstört, seelisch gedemütigt.
Aber sie hatten etwas gewonnen: Einheit. Zwölf gegen fünf.
Der Wille war nicht gebrochen.
Er war geweckt.
Der Frühling draußen blühte.
Und drinnen begann etwas zu keimen.
Etwas Gefährliches.
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Hier wird Gehorsam gelehrt.
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