Chapter 87 by Mudley
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Kapitel 87: Der Frühling erwacht – Gartenarbeit
Der April hatte das Internat endgültig aus dem Winterschlaf geholt. Die Luft war mild und duftete nach frisch gemähtem Gras, blühenden Forsythien und feuchter Erde. Direktor von Bergen hatte eine „pädagogische Gartenwoche“ angeordnet: Jeden Nachmittag mussten die Schülerinnen im Park arbeiten – Beete umgraben, Hecken schneiden, Blumen pflanzen. Es sollte „Erdverbundenheit und Disziplin“ fördern, wie er sagte.
Die zwölf Mädchen waren in Gruppen eingeteilt, trugen alte Shorts und T-Shirts, die vom Schweiß klebten. Die Sonne brannte auf ihre Haut, Schmutzstreifen zogen sich über Arme und Beine. Nina und Maria jäteten Unkraut, ihre athletischen Körper glänzten. Laura und Valentina pflanzten Rosen, ihre Hände schwarz von Erde. Sophie und Lisa trugen Säcke mit Kompost, ihre Gesichter gerötet. Melanie grub mit Emma ein Beet um, ihre Locken fielen ins Gesicht. Anna und Julia schnitten Hecken, ihre vollen bzw. schlanken Figuren spannten sich bei jeder Bewegung. Die Zwillinge Annika und Svenja waren für den Geräteschuppen zuständig – Werkzeuge sortieren, Säcke stapeln.
Die Lehrer „beaufsichtigten“: Richter patrouillierte mit bloßer Brust, Meier goss Blumen (und starrte), Fischer notierte etwas in einem Buch, Schwarz prüfte die Erde „wissenschaftlich“, von Bergen spazierte mit zufriedenem Lächeln.
Die Arbeit dauerte bis spät in den Nachmittag. Die Mädchen waren erschöpft, schmutzig, aber der Frühling gab ihnen ein wenig Kraft – die Sonne, der Duft, das Leben draußen.
Als die anderen abrücken durften, blieben Svenja und Julia zurück – „noch ein paar Säcke“, sagte Richter beiläufig.
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Das Eliteinternat
Hier wird Gehorsam gelehrt.
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