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Chapter 82 by Mudley

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Kapitel 82: Die Perspektive der Lehrer

Im Lehrertrakt, kurz nach der letzten Team-Lektion des Tages, saßen die fünf Männer in von Bergens privatem Salon – einem gemütlichen Raum mit Ledersesseln, einem offenen Kamin und einer Karaffe Rotwein auf dem Tisch. Die Stimmung war entspannt, fast feierlich. Richter goss nach, Meier lehnte sich zurück, Fischer blätterte in einem alten Buch, Schwarz notierte etwas in einem kleinen Heft, und von Bergen stand am Fenster, blickte in den Frühlingsabend hinaus.

„Ein gelungener Tag“, begann von Bergen mit seiner tiefen, ruhigen Stimme. „Die neue Teamarbeit hat sich bewährt. Die Mädchen lernen schneller, wenn sie einander sehen – und teilen müssen.“

Richter lachte leise, seine muskulöse Gestalt entspannt im Sessel. „Besonders die 69er-Phase. Man sieht, wie die Scham bricht. Die Zwillinge waren perfekt – identisch in jeder Reaktion. Und Laura mit Maria... die Rebellin und die Tänzerin, das hat Kontrast gegeben.“

Meier nickte zufrieden, nippte am Wein. „Nina und Sophie – Kraft und Zerbrechlichkeit. Nina hält länger durch, Sophie zerbricht schneller. Ergänzt sich hervorragend.“

Fischer lächelte dünn, seine langen Finger um das Glas. „Valentina und Melanie – Sinnlichkeit und Unschuld. Die Italienerin gibt nach, die Neue kämpft noch. Aber sie lernen voneinander.“

Schwarz schloss sein Heft. „Emma und Lisa – Weichheit und Zartheit. Die mollige und die zierliche. Körperlich ideale Kontraste. Und die letzte Gruppe, Julia und Anna – Grazie und Rebellion. Anna wehrt sich innerlich immer noch, aber ihr Körper gehorcht.“

Von Bergen drehte sich um, seine blaugrauen Augen funkelten im Feuerschein.

„Genau das ist der Sinn. Sie sollen sehen, dass sie nicht allein sind. Dass Widerstand zwecklos ist, weil alle dasselbe durchmachen. Die Spiegel verstärken das – sie sehen sich selbst, die andere, uns. Es bricht den Willen schneller als Einzelunterricht.“

Richter grinste. „Und die gegenseitige Reinigung... das ist Demütigung pur. Erste lesbische Erfahrungen unter **** – das bindet sie aneinander, aber auch an uns. Sie schämen sich voreinander, und wir sind diejenigen, die es befehlen.“

Meier lachte. „Und praktisch ist es auch. Kein Chaos mit Tüchern.“

Fischer nickte. „Psychologisch brillant. Sie entwickeln eine Art Stockholm-Syndrom untereinander – teilen den ****, suchen Trost bei denen, die dasselbe erleiden. Das macht sie abhängiger von unserer Autorität.“

Schwarz ergänzte sachlich: „Körperlich gesehen reagieren sie stärker. Die Erregung steigt, wenn sie einander berühren müssen. Die Hormone spielen verrückt. Es verstärkt die Konditionierung.“

Von Bergen hob sein Glas.

„Auf die Teamarbeit. Sie macht sie gehorsamer, schneller, vollständiger. Und es hält uns bei Laune – Abwechslung, Kontraste, neue Kombinationen.“

Die Männer stießen an, tranken.

„Nächste Woche wiederholen wir es“, sagte von Bergen. „Mit anderen Paarungen. Und vielleicht drei Schülerinnen auf einmal.“

Richter grinste breit. „Oder alle zusammen.“

Gelächter erfüllte den Raum.

Für die Lehrer war es ein erfolgreicher Tag.

Ein Schritt mehr in der perfekten Erziehung.

Ein Schritt tiefer in die Kontrolle.

Der Frühling brachte nicht nur Blüten.

Er brachte auch neue Möglichkeiten.

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