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Chapter 5 by Reyhani Reyhani

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Kaffee und Kuchen

Gerds Bericht von seinem zweiten Besuch bei Margot

„Was glaubst du denn, wie neugierig ich war?! Und du wirst es ja gleich sofort zu hören bekommen, aber ich musste noch bis zum Sonntag warten.“

„Ja, ja, du Armer. Nun erzähl schon.“

„Also gut ... am Sonntag war wieder Bombenwetter und wie alle Pächter waren wir in der Kolonie. Vater döste in der Sonne und Mutter werkelten an irgendetwas herum. Da schien mir die Gelegenheit günstig, mich zu verdünnisieren, bevor ich noch zu irgendwelchen Aufgaben herangezogen wurde. Meine Ausrede war, dass ich Ingrid bei einer Sache helfen müsste. Und es klappte. Mein Vater grinste schief, er konnte sich natürlich seinen Teil denken. Sogar meine Mutter war einverstanden und ließ mich ziehen. Nur meine Schwester zog einen Flunsch, weil sie natürlich ahnte, dass die ganze Arbeit jetzt wieder an ihr hängen blieb.

Ich war frei, und machte mich sofort auf den Weg zu Margot. Ich fand sie hinter der Laube auf einer Bank im Schatten – allein, denn ihr Mann war tatsächlich beim Fußball. Und wie er vorausgesagt hatte, bekam ich ein riesiges Stück Streuselkuchen und einen ordentlichen Pott Kaffee. Und wir saßen eine Weile nebeneinander auf der Bank. Zuerst war es ein bisschen komisch, so allein mit einer älteren Frau. Margot hat mich ausgefragt über Arbeit und was ich sonst so mache und darüber sind wir auf Fußball gekommen. Und da ist sie mit der größten Sensation rausgerückt, die du dir vorstellen kannst.“

„Da hast du endlich dein Trinkgeld bekommen?!“

„Nein, noch viel besser. Es war nämlich ihr Sohn, der Jupp, der beim Stadtderby vor fünf oder sechs Jahre das entscheidende Tor gegen Blau-Weiß geschossen hatte. Ich erinnere mich noch wie heute, weil ich mit Papa im Stadion gewesen war. Große Sache der Sieg. Und da sitze ich ein paar Jahre später mit der Mutter unseres Helden bei Kaffee und Kuchen hinter der Laube. Das musst du dir mal vorstellen.“

„Das ist doch wohl jetzt nicht dein Ernst?!“

„Das entscheidende Tor. In der Verlängerung. Mir tut heute noch der Hals weh vom Jubeln.“

„Jetzt aber mal zurück zur Geschichte. Stichwort Trinkgeld. Das kann doch nicht alles gewesen sein, bei aller Liebe für den lokalen Fußball.“

„Für mich war das ein riesiges Ding ... aber du scheinst dich ja nur für die Riesendinger von Margot zu interessieren. Dann will ich dich mal nicht weiter auf die **** spannen. Also ... durch das Fußballthema war mir Margot echt sympathisch geworden. Da habe ich mich getraut, sie im Gegenzug zu fragen, wie denn das Geschenk angekommen wäre. Offenbar sehr gut, denn sie hat gestrahlt und mir noch mal gedankt, dass ich es gleich vorbeigebracht hätte. Und dann wollte sie wissen, wie es mir denn gefallen hätte. Ich hätte ja noch gar nichts gesagt, weil wir so rüde unterbrochen worden waren.

Mir ist natürlich schon wieder ganz heiß geworden und das nicht vom Kaffee. Und ich habe gestottert, dass mir das Hemdchen mit dem komischen Namen ganz gut gefallen hätte. ‚Was denn genau?‘, hat Margot nachgehakt und ist ein Stück näher gerutscht. Und ich: ‚Na, alles zusammen, so im Gesamteindruck.‘

Du kannst dir vorstellen, ich war ziemlich nervös und ich habe nach meiner Kaffeetasse gegriffen aber die war schon lange leer. Margot wollte mir nachschenken und hat sich so rübergebeugt. Ich wollte sie aufhalten, denn eigentlich wollte ich ja gar keinen Kaffee mehr. Und irgendwie hatte ich plötzlich schon wieder ihre Titten in der Hand. Weiß auch nicht, wie das passiert ist.“

„Die waren wohl magnetisch?!“

„Ja, spotte du nur. Ich hab mich jedenfalls erschreckt. Gebranntes Kind und so. Mir war gar nicht wohl bei der Sache. Aber Margot hat ganz freundlich gesagt, dass ich mir in Ruhe ein Urteil bilden sollte. Helmut hätte seine Lektion gelernt und würde uns sicher nicht noch mal so erschrecken. Also habe ich mit den Händen ihre weichen Hügel gedrückt und das fühlte sich schon mal ganzen gut an. Und Margot hat so geseufzt und gesagt: ‚Du kannst auch gerne mal gucken. Musst dir nur das rosa Hemdchen dazudenken, denn das hängt zuhause im Schrank. Du bist ja **** und hast bestimmt Phantasie.‘

Ehrlich gesagt war mein Kopf ganz leer, nix mit Phantasie, aber ich habe die Klappe gehalten. Wie automatisch haben meine Finger angefangen, Margots Kittelschürze aufzuknöpfen. Und du glaubst es nicht, darunter war sie ganz nackt. Ihre weißen, schweren Titten ganz sind mir förmlich entgegengefallen.“

„Das war also dein Trinkgeld.“

„Na ja, wie man’s nimmt.“

„Was soll das denn heißen, was ist denn noch passiert?“

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