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Chapter 13 by Meister U Meister U

What's next?

Johanna verließ die Elbphilharmonie.

Der Wind packte sie sofort, wirbelte das dünne Kleid um ihre Beine. Sie lief hinunter zum Anleger der Hafenfähren. Die Fähre war gerade eingetroffen.

Sie stieg auf das offene Deck. Der Wind war kälter hier, bissig. Er pfiff um die Ecken und drang durch den dünnen Stoff ihres Kleides. Sie setzte sich auf eine kalte Metallbank.

Die Fähre legte ab. Die Motoren brummten. Die Türme der Elbphilharmonie wurden kleiner.

Sie atmete die frische Luft ein. Der Geruch von Schiffsdiesel und Flusswasser. Der Wind kühlte ihr Gesicht. Er blies unter ihr Kleid, ließ den Stoff auf ihrer nackten Haut flattern. Die Kälte ließ ihre Brustwarzen sofort hart werden. Der Stoff scheuerte darüber.

Sie spürte die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen, die jetzt kühl und unangenehm war. Die Erinnerungen waren noch da. Aber der weite Himmel, das offene Wasser, der eisige Wind – sie wuschen sie langsam leer. Sie schloss die Powerbank an ihr Handy. Schickte Lena die Fotos.

Sie schloss die Augen. Für einen Moment war sie nur noch ein Körper im Wind. Ein Mädchen auf einem Boot. Nackt unter ihrem Kleid. Die Befehle, die Seile, die Blicke – sie waren weit weg.

Die Fähre schaukelte in der Dünung eines vorbeifahrenden Containerschiffs. Die Bewegung wiegte sie. Es war eine Pause. Eine Atempause. Sie wusste, sie würde zurückkehren müssen.

„Landungsbrücken Endstation“

Die Durchsage riss sie aus ihren Gedanken. Mechanisch verließ sie die Fähre und ließ sich in den Strom der Menschen auf den Landungsbrücken ziehen. Ihre Gedanken waren woanders.

Gedankenverloren stieg sie auf die nächste Fähre. Ein Schritt. Dann ein ruckartiger plötzlicher Zug. Ein scharfes, trockenes Reißgeräusch.

Sie erstarrte. Ihr Kleid hatte sich am rauen Metall eines Geländers verfangen. Der dünne Jersey-Stoff war seitlich von der Hüfte abwärts aufgerissen. Jetzt klaffte dort ein langer, unregelmäßiger Schlitz.

Die kühle Luft strich sofort über ihre nackte Haut. Über ihren gesamten Oberschenkel. Jeder konnte die blasse Haut sehen, die Konturen ihres Beines bis hoch zum Ansatz der Hüfte. Das fehlen ihrs Slips.

Ihre Hand fuhr instinktiv nach unten, um den Stoff zu schließen. Doch es war sinnlos. Der Schlitz war zu lang, zu offensichtlich.

Sie ging weiter, ihr Gesicht war heiß. Jeder Schritt ließ den Stoff auseinanderweichen. Sie war nackter als nackt. Eine Zurschaustellung. Sie spürte es wieder. Dieses Pochen.

Sie spürte die Blicke wie sanfte Schläge. Von Männern in Anzügen. Von Touristen mit Kameras. Von Werftarbeitern. Ihre Wangen brannten, aber ihr Kinn war erhoben.

Sie provozierte. Ein wenig. Sie ließ den Schlitz beim Gehen weiter aufklaffen. Sie lehnte sich gegen das Geländer, das den Wind einfing und das Kleid eng an ihre nackten Konturen presste. Sie strich sich mit den Fingern durch die Haare, ein unbewusster, verführerischer Gestus.

Und sie fragte sich, ob es möglich war. Ob die bloße Scham, die exhibitionistische Freude, die vibrierende Anspannung in ihrem Bauch ausreichen würden. Ob sie, nur durch diese Blicke, durch das Wissen um ihre eigene Zurschaustellung, über die Klippe fallen könnte.

Die Fähre schaukelte. Der Schlitz im Kleid gab nach. Ein weiteres Stück Stoff löste sich, entblößte die Rundung ihrer Hüfte.

Ihr Atem ging schneller. Die Gedanken an die Nacht, an die Befehle, an das Verbot, sich zu berühren, vermischten sich mit der greifbaren Gegenwart. Jeder Blick war wie eine unsichtbare Hand.

Sie spürte, wie sich etwas in ihr zusammenkrampfte. Eine heiße, enge Spirale, die sich immer weiter zudrehte. Es war nah. Unglaublich nah. Ihre Finger krümmten sich um das kalte Geländer.

Sie konnte es nicht schaffen.

Sie hielt es nicht mehr aus.

Bei Dockland stieg sie aus

Sie stieg die lange, freiliegende Treppe zum Dach des Dockland-Gebäudes hinauf. Der Wind war hier oben heftiger, ein eisiger Griff.

Oben auf der Plattform war eine Gruppe Männer. Ein Junggesellenabschied. Sie waren ****, vielleicht Mitte zwanzig. Sie trugen alle dasselbe billige T-Shirt mit einem peinlichen Spruch. Einige hielten noch Bierflaschen in den Händen. Sie waren laut, aber noch nicht völlig ****. Beim Vorglühen.

Ihr Blick fiel sofort auf Johanna. Das Gespräch verstummte.

Eine Welle purer, ungezügelter Erregung durchflutete sie, als sie die Blicke der Männer auf sich spürte. Diese gierige Aufmerksamkeit war genau das, wonach ihr Körper sich den ganzen Tag gesehnt hatte. Sie ging direkt auf den Bräutigam zu. Er war mittelgroß, hatte dunkle, zerzauste Haare und ein nervöses, aber erwartungsvolles Lächeln. Seine Augen waren glasig vom ****.

"Ich muss deine Ehefähigkeit prüfen", sagte sie mit einer Stimme, die sie selbst kaum wiedererkannte, heiser vor unverhohlener Gier. "Fick mich. Jetzt."

Seine Kumpel brüllten vor Begeisterung. "Mach sie fertig, Jens!", schrie einer. "Zeig's ihr!"

Jens, der Bräutigam, zögerte keine Sekunde. Er schob seine Jeans und Boxershorts hinunter. Sein Schwanz war schon steif. Er trat hinter sie.

Johanna beugte sich über die kalte Metallbrüstung, ihr Herz hammerte ihr in den Schläfen. Jeder Fiber ihres Körpers schrie nach dieser Berührung, nach dieser Füllung. Der Wind peitschte ihr ins Gesicht, doch sie spürte nur die brennende Hitze in ihrem Inneren.

Dann spürte sie ihn. Hart und ohne Vorbereitung. Ein Stoß, der sie mit einer Mischung aus **** und ekstatischer Befriedigung erfüllte. Seine Hände griffen ihre Hüften, seine Kumpel feuerten ihn an, und jedes ihrer Schreie, jedes ihrer Stöhnen befeuerte sie nur noch mehr.

Die Schmerzen, die Demütigung, die Kälte, das **** Gebrüll – alles verschmolz zu einem einzigen, weißen Rauschen der Lust. Und dann, genau in dem Moment, in dem sein Stöhnen lauter wurde und seine Stöße unkontrollierter, brach es in ihr zusammen.

Ein Orgasmus, heftiger als alles zuvor, schüttelte sie. Ein langes, stummes Beben, das ihr die Sinne raubte. Sie klammerte sich an das Geländer, ihr Körper bog sich unter der Wucht der Erlösung, während die Welle der Befriedigung sie durchströmte. Sie kam, laut stöhnend und zitternd, während ein fremder Mann sie auf einem öffentlichen Gebäude fickte, angefeuert von seinen Freunden, und es fühlte sich verdammt gut an.

Das Smartphone hielt fest, wie Jens sie von hinten nahm, wie ihre Hände sich an der Brüstung krampften, wie ihr Gesicht eine unverkennbare Mischung aus überwältigender Lust und Ekstase zeigte. Jemand bot an, ihr den Film zu droppen. Ein Piepton. Die Eine Video-Datei kam auf ihrem Handy an.

Sie öffnete sie. Sah sich selbst. Wie sie genommen wurde. Wie sie kam, das Gesicht einer Frau, die sich der Lust völlig hingegeben hat.

Ihr Finger zögerte keinen Moment. Sie wählte die "Wunderland-Jagd"-Gruppe aus. Sie leitete die Datei weiter, ein heimlicher Triumph in ihrer Miene. Die Antwort kamen in Sekundenschnelle.

Was antwortet Saya?

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