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Chapter 12 by saunawelt saunawelt

What's next?

Johanna geht einkaufen

Wieder und wieder drängten die Bilder aus der vergangenen Nacht zurück in Johannas Gedanken. Sie sahen sich zusammen mit den Männern und konnten diese Erinnerungsfetzen trotz aller Bemühungen nicht wegwischen.

Verstört torkelte sie durch die einzelnen Räume der Herberge, in denen nichts mehr von den Ereignissen der vergangenen Nacht zu sehen war. Eine geradezu gespenstische Friedfertigkeit lag jetzt über der idyllischen Szenerie der Herberge.

Die Worte von Bernd klingen ihr noch in den Ohren. „DU BESORGST KONDOME!“ Es kam Johanna vollkommen verrückt vor, ein vollkommen fremder Mann der mit seinen Kumpels in der Herberge ein paar Tage Urlaub machte,, hatte Sex mit ihr gehabt und verlangte nun, dass sie besorgte Dingee, um diese unerhörte Orgie fortzusetzen. Dieser Bernd würde ganz einfach wieder zu ihr kommen.

Johanna wurde es schwindelig, sie setzte sich auf's Bett, um dort erst einmal tief durch zu atmen. Sie spürte den ihr bisher fremden Wunsch **** zu ****, vielleicht ein Glas Wein, um ihre Nerven zu beruhigen. Sie überlegte, ob sie auch eine Flasche Wein kaufen sollte, wenn sie einkaufen ging.

Es gab eine andere Möglichkeit, Johanna konnte mit dem Mann schlafen und mit ihm gemeinsam eine Nacht voller Sex verbringen. Und dann, am nächsten Morgen, war es vielleicht möglich, sich ganz friedlich und vernünftig zu trennen. Dann konnte jeder von Ihnen ganz einfach wieder seine eigenen Wege gehen und man würde die beiden gemeinsam verbrachten Nächte vergessen.

Nein. So etwas Närrisches durfte sie nicht mal denken. Das war einfach zu bewältigen. Dieser Mann würde ganz sicher nicht mehr von so schnell von ihr ablassen, schon gar nicht, wenn sie eine weitere Nacht lang mit ihm schlief. Johanna fühlte sich wie in einer vollkommen ausweglosen Situation.

Der Mann würde ganz sicher wieder zu ihr kommen und sie nehmen, als seien sie ein Paar. Johanna konnte auch nicht gänzlich leugnen, dass bei dem Gedanken daran wohlige Schauer durch ihren Körper jagten. Es schauderte sie bei den Gedanken, wie sie zusammen mit Bernd gekommen war.

Der Geschlechtsverkehr mit dem Mann war auf eine erschreckend absurde Art und Weise erfüllt. Bernd befriedigte Johanna sexuell, indem er sie schlicht und einfach zu einem Objekt seiner Lust degradierte. Und ihr gefiel das auch noch.

Sie musste eine Entscheidung treffen, sie nahm ihren Geldbeutel mit und ließ die Herberge kurz verschließen, sie musste sich dann ziemlich zusammenreißen, damit sie nicht schon beim Gehen zu sehr zitterte und womöglich noch stürzte.

Immerhin, die frische, sommerliche Luft tat ihr gut. Nach ein paar Mal auf und ab gehen beruhigte sie sich soweit wieder, dass sie glaubte, eine in der Passage befindliche Apotheke betreten zu können. Drinnen waren zum Glück ebenfalls kaum verloren.

Ein Mann löste wohl gerade ein Rezept ein. Er war außer Johanna der einzige Kunde. Sie traten an einen der Verkaufstresen und wurden dort von einem älteren, etwas kräftig dreinschauenden Angestellten begrüßt. Mit hölzern klingender Stimme fragte Johanna nach Kondomen.

Ihr war diese Frage unendlich peinlich, aber da musste sie jetzt einfach durch. Als die ältere Frau ihr eine recht kleine Packung zuschob, schüttelte Johanna ihren Kopf und fragte, ob es nicht auch eine größere Packung gab. Die Dame zögerte kurz, brachte ihr aber dann doch kommentarlos die gewünschte größere Packung. Johanna konnte in ihrem Gesicht ablesen, dass die Frau nicht gerade besonders fromme Gedanken über Johanna hegte. Deshalb zahlte sie so schnell wie möglich und eilte aus der Apotheke heraus.

Vor der Tür, ärgert Johanna sich über die Frau in der Apotheke, was ging es diese alte Tante an, was sie gekaufte und mit wem sie Sex hatte? Das war Johannas ganz private Angelegenheit.

Vielleicht war die Alte ja auch nur neidisch, weil mit ihr niemand schlafen wollte, schon gleich gar nicht mehrfach hintereinander. Bei diesem Gedanken musst du Johanna lachen. Immerhin, sie fand zu ihrem Humor zurück.

Das gab ihr auch etwas Kraft und Zuversicht zurück. Mit deutlich besserer Laune ging sie in einen Supermarkt, wo sie ein paar Lebensmittel für ein Abendessen einkaufte und auch die am Vorabend geleerten Biervorräte ersetzte. Dann machte sie sich wieder auf den Heimweg.

Sie fühlten sich deutlich besser, als sie am Nachmittag in der Herberge ging, sie die Lebensmittel und **** in der Küche aufräumte und schließlich die Kondome auf den Nachttisch neben ihrem Bett stellte. Ein wenig schüttelte sie es beim Gedanken, dass sie heute Nacht womöglich wieder Sex mit ihrem alten Kerl in diesem Bett haben würde.

Um sich zumindest selbst etwas Normalität vorzugaukeln, schnappte Julia sich ein Buch in begann zu lesen, dass das Lesen sie aber auf Dauer nicht wirklich ablenkte. Immer wieder schweiften ihre Gedanken zu Bernd ab und was er womöglich noch mit ihr später anstellen könnte. Johanna musste sich einstehen, dass ihre Aufregung stieg.

Und es war nicht unbedingt eine unangenehme Aufregung. Zwar entsprach Bernd ganz und gar nicht jenem Ideal, dass sie sich von ihrem Partner ausmalte. Aber der Sex mit ihm war ziemlich schmutzig und ziemlich gut gewesen.

Tatsächlich hatte Johanna sich bislang nicht vorstellen können, dass Sex überhaupt so aufregend sein konnte. Sie fragten sich nun, ob dieser schmutzig und wild sein musste, um wirklich gut zu sein. War es vielleicht möglich, dass liebevoller Blümchensex eine Frau gar nicht dorthin bringen konnte, wo Bernd sie mit seinen harten Spielen getrieben hatte?

Sie konnten dabei nicht mit Sicherheit sagen, ob sie sich das Auftauchen von Bernd insgeheim wünschte oder ob sie doch nicht hoffte, er würde sie nicht noch einmal aufsuchen

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