Die Wette
Sonja, hübsche aber biedere Buchhalterin
Mein Name ist Sonja. Ich bin 25 Jahre alt, 179 cm groß und trage BH-Größe 75D. Ich habe kurze, hellblonde Haare und einen sportlichen, durchtrainierten Körper. Die meisten finden mich hübsch und nett – das höre ich immer wieder. Ich selbst sehe mich jedoch eher als bieder und zurückhaltend.
Ich arbeite seit drei Jahren als Buchhalterin in einem großen, modernen Großraumbüro. Meist trage ich bürotaugliche, aber feminine Kleidung – elegante Blusen, Bleistiftröcke oder schmale Hosen, die auch für Kundentermine und After-Work-Events geeignet sind. Privat bevorzuge ich bequeme Sportkleidung. Ich fühle mich am wohlsten, wenn ich mich bewegen kann, joggen gehe oder im Fitnessstudio trainiere.
Vor einem Jahr habe ich mich von meinem langweiligen Freund Bernd getrennt. Die Beziehung war schon länger eingeschlafen, und der Sex mit ihm war immer schnell, mechanisch und wenig erfüllend. Seit der Trennung genieße ich das Alleinsein in vollen Zügen. Ich bin nicht auf der Suche nach einem neuen Partner. Männer interessieren mich schlicht nicht mehr. Ich merke schon, dass ich gelegentlich angestarrt werde, besonders wegen meiner Figur, aber ich weiche Blickkontakten instinktiv aus und halte mich zurück.
Am meisten geht mir Markus auf die Nerven. Er ist ein Arbeitskollege mit einem eher dominanten, aufdringlichen Charakter – der klassische Leadertyp. Letzthin ging er mir beim Teambuilding-Event in meinen Augen deutlich zu weit. Wir machten ein Wahrheit-oder-Pflicht-Spiel, um einander besser kennenzulernen. Plötzlich wollte er von mir, dass ich meine Bluse aufknöpfe. Beim zweiten Knopf öffnete ich ihn zögernd, doch ich spürte sofort die durchdringenden Blicke der Männer. Ich fühlte mich schrecklich schamhaft und blockiert. Zum Glück stellte Lena Markus damals in die Schranken, sodass eher er als ich blöd dastand.
Seit diesem Abend bin ich noch vorsichtiger geworden. Ich will einfach meine Ruhe haben. Keine Spielchen. Keine Avancen. Keine Komplikationen.
Doch das Schicksal – oder besser gesagt: meine Kollegen – hatten offenbar andere Pläne.
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