Endlich gute Nachrichten?

Immerhin eine Chance

Chapter 126 by Hentaitales Hentaitales

Ich starrte Mai an. "Wow, das- Komm doch erst mal rein", bot ich ihr an.

"Okay, aber viel Zeit haben wir nicht." Mai huschte an mir vorbei ins Haus und ging Richtung Wohnzimmer. "Wenn wir die Gelegenheit verstreichen lassen, bekommen wir bestimmt nicht so schnell wieder eine. Rufst du die anderen?"

"Moritz ist auf der Uni, aber-" Ich schloss die Haustür und drehte mich um. "Leute, alle mal runterkommen! Mai ist zu Besuch!"

Während ich von oben Türen aufgehen hörte, blickte ich zu Mai. Ich hatte sie jetzt seit einem halben Jahr nicht gesehen, und sie wirkte tatsächlich... verändert. Ihr Gesicht war erstaunlich ernst, und irgendwie wirkte sie... abgekämpft auf mich. Ja, das war das richtige Wort. Ihre Körperhaltung war anders als beim letzten Mal, und sie bewegte sich etwas schwerfälliger. Die letzten Monate mussten sie ziemlich mitgenommen haben.

Inzwischen kamen von oben Jenny und Andy heruntergelaufen. "Hey, Mai!" rief Andy, noch ehe er unten angekommen war. "Schön, dich mal wiederzusehen! Wie geht-"

"Ich hab viel zu erzählen", unterbrach ihn Mai, "und die Zeit drängt, also sparen wir uns den Smalltalk, okay? Kommt mit mir."

"Was ist denn der für eine Laus über die Leber gelaufen?" wunderte sich Jenny, folgte ihr aber zusammen mit uns anderen ins Wohnzimmer.

Wir nahmen Platz, während Mai weiterhin stand. "Ich hab's eben schon Tina erzählt", begann sie. "Sarah und ich haben Ashley aufgespürt. Sie ist in dem Institut in Osteuropa, in dem wir damals alle von Panacea eingeladen waren."

Andy strahlte erfreut. "Hey, das sind ja mal gute Nachrichten!"

"Halbgute", relativierte ihn Mai. "Sie macht dort ein paar Versuche mit Genmaterial, das sie Tinas Bruder entnommen haben. Allerdings ist der nicht mit dabei. Es ist nur sie. Sie hat nicht mal Jan und Erik mit sich."

"Und Jochen?" wollte ich wissen. "Wo steckt Jochen?"

Mai hob die Schultern. "Wissen wir noch nicht. Wir konnten nur rausfinden, was Ashley gerade treibt. Aber wenn wir sie in die Finger kriegen, können wir die Info vielleicht herausbekommen."

Jenny sah sie nachdenklich an. "Wenn du weißt, wo sie ist, hast du dann schon die Polizei eingeschaltet? Immerhin müsste sie zur Fahndung ausgeschrieben sein."

"Aber es ist außerhalb der Zuständigkeit der deutschen Polizei", gab Mai zurück, "und selbst, wenn sie Ashley festnehmen könnten, stünde ihre Aussage gegen unsere. Hätte sie Tinas Bruder mit dabei, klar, dann würd ich es auch versuchen. Dann könnten wir ihr die Entführung nachweisen. Aber so?" Sie schüttelte den Kopf.

"Und was schlägst du dann vor?" wollte ich wissen.

Mai wandte sich mir zu. "Wir machen uns sofort auf den Weg zum Institut und fangen Ashley ab." Sie schlug sich mit der Faust in die Handfläche. "Schnell und entschieden, ehe sie wieder verschwindet. Und dann zwingen wir sie dazu, deinen Bruder freizugeben!"

Andy nickte begeistert. "Yeah, das machen wir! Bin dabei!"

"Und was machen wir, wenn Ashley schon wieder weg ist, wenn wir ankommen?" gab Jenny zu bedenken. "Ich weiß nicht, wie weit das Institut weg ist, aber wir sind doch bestimmt ein paar Stunden unterwegs."

"Sarah beobachtet die Lage vor Ort", sagte Mai, "und wenn sich irgendwas ändert, gibt sie mir Bescheid. Wenn wir uns jetzt gleich aufmachen, haben wir also eine Chance, sie zu erwischen. Aber wir dürfen echt nicht lange herumtrödeln!"

Andy sprang auf. "Ich pack mein Zeugs zusammen!" rief er. "Bin in fünf Minuten fertig!"

Mai nickte. "Tina, Jenny, was ist mit euch?"

"Einer muss sich um Maja kümmern", sagte Jenny, "mitnehmen können wir sie schlecht. Tina, am besten bleibst du bei deiner Tochter hier und ich geh mit Andy und Mai."

Start your own immersive adult AI roleplay story
Ad

Ich sollte zurückbleiben?!

Back Start Over View Story Map

0 comments