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Chapter 18
Wie fühle ich mich am nächsten Tag?
Ich bin komplett fertig
Die Strahlen der Mittagssonne scheinen durch das bodentiefe Fenster als ich aus meinem fast schon komatösen Schlaf erwache. Mein Kopf scheint fast zu explodieren. Bruchstücke an Erinnerungen tauchen in meinem Kopf auf: Christian, Mega-Park, seine Worte und eine ganze Menge Drinks. Trotzdem weiß ich direkt, dass mir Erinnerungen fehlen.
Langsam drehe ich mich im Bett und überall spüre ich einen brennenden ****. Ich beiße auf meine Zähne und sauge durch diese hindurch mit einem Zischen Luft ein. Obwohl ich mir den **** nicht erklären kann, bleibe ich erstmal liegen. Der Kopf dröhnt und irgendwie dreht sich noch alles.
Plötzlich dieses flaue Gefühl im Bauch. Ich springe auf und sprinte zum anliegenden Badezimmer. Ich reiße Klobrille und Klodeckel hoch und muss mich übergeben. Die Magensäure steht mir bis zum Hals. Die Flüssigkeit der Cocktails verlässt meinen Körper. Das ist mir noch nie passiert. Der Eckel vor mir selbst überkommt mich.
Nachdem ich mich 2 weitere Male übergeben habe, richte ich mich langsam auf. Ich betätige die Spühlung der Toilette und muss mich kurz sammeln. Zu schnell aufgestanden. Mein Blick wird kurz schwarz. Langsam hinüber zum großen Waschbecken und die Tränen vom Würgen aus meinem Gesicht waschen. Außerdem den Mund ausspülen. Ich trockne mein Gesicht am Handtuch und richte mich auf. Den Schaden im Spiegel begutachten. „Was habe ich wohl für Augenringe?“ Naja, doch die Augenringe sind mein kleinstes Problem, denn im Spiegel funkeln mir direkt die Barbells mit den dicken Verschlusskugeln in meinen Nippeln entgegen. Mein Kopf dreht sich. Ich halte mich am Rand des Waschbeckens fest. Ein absoluter Schock! Weitere Erinnerungsfetzen schießen mir in den Kopf: Michael, Schmerzen von den Nippelpiercings und ein Surren. Das Surren einer Tättoomaschine. Ich starre auf meine Nippel. Sie wirken größer als sonst. Irgendwie leicht erregt. Tränen schießen in meine Augen und kullern meine Wangen hinab. Langsam und voller Angst gehe ich vom Badezimmer in den begehbaren Kleiderschrank. Mein Ziel ist klar: der große Ganzkörperspiegel. Als ich ihn erreiche der nächste Schock. Nicht ein, nein zwei Piercings in meinem Bauchnabel. Mein Körper, der eigentlich aussieht wie der eines jungen Mädchens, sieht nun anders aus. Erwachsener, versauter, irgendwie hat er seine Unschuld verloren. Die Tattoos, die ich zeitgleich zu den Bauchnabelpiercings entdecke, unterstützen diese Ansicht nur zusätzlich. Die Chilischote in meinem Schritt und der Schriftzug „babe“ dann das „live a little“ an meiner Seite. Langsam drehe ich mich um und blicke über meine Schulter in den Spiegel.
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Ich werde meinen Account löschen. Falls jemand die Story oder eine andere weiterschreiben möchte: Viel Spaß :)
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Updated on Dec 19, 2025
Created on Sep 18, 2023
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