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Chapter 40 by Jan1974 Jan1974

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Hr. Neumann

Mia machte sich gut gelaunt auf den Weg nach Hause. Die Sonne schien, sie fühlte sich lebendig und selbstbewusst. Doch kurz bevor sie in ihre Straße einbog, trat plötzlich eine unfreundliche Gestalt aus dem Schatten eines Carports.
Es war Herr Neumann, ihr direkter Nachbar. Der Mann, den sie von allen Leuten in der Nachbarschaft am wenigsten leiden konnte. Ungepflegt, immer etwas mürrisch, mit fettigen Haaren und einem Blick, der ihr schon immer unangenehm gewesen war.
Herr Neumann: „Mia! Hallo… warte mal kurz. Ich muss dich mal sprechen.“
Mia blieb stehen. Ihr Lächeln verschwand sofort. Ein ungutes Gefühl breitete sich in ihrem Bauch aus.
Mia: „Was gibt’s, Herr Neumann?“
Der Mann trat näher, grinste breit und musterte sie von oben bis unten. Sein Blick blieb etwas zu lange an ihren nackten Beinen hängen.
Herr Neumann: „Ich habe das Video gesehen. Mit diesem Jungen… Lukas.“
Mias Herz rutschte schlagartig in die Hose. Für einen Moment wurde ihr eiskalt. Dann stieg heiße Wut in ihr hoch.
Mia (versuchte, ruhig zu bleiben): „Ja… und?“
Herr Neumann (grinste noch breiter, fast lüstern): „Nun ja… wenn du nicht willst, dass deine Eltern davon erfahren, was ihre liebe Tochter so treibt… dann musst du mir wohl ab und zu auch mal den Schwanz lutschen.“
Mia starrte ihn fassungslos an. Die Dreistigkeit und die widerliche Selbstsicherheit in seiner Stimme ließen etwas in ihr einrasten. Statt Angst oder Panik spürte sie nur noch pure, kochende Wut.
Mia (mit fester, eiskalter Stimme): „Wie bitte? Du willst mich erpressen?“
Herr Neumann (zuckt mit den Schultern): „Nenn es, wie du willst. Entweder du kommst ab und zu rüber und machst mir den Mund ein bisschen glücklich… oder ich gehe gleich mal zu deinen Eltern und zeige ihnen, was ihre Kleine so im Internet treibt.“
Mia ballte die Hände zu Fäusten. Ihr ganzer Körper spannte sich an. Sie machte einen Schritt auf ihn zu, schaute ihm direkt in die Augen und sagte mit überraschend ruhiger, aber scharfer Stimme:
Mia: „Weißt du was, du widerlicher Wichser? Du kannst dir deinen dreckigen Schwanz selber lutschen. Ich sage meinen Eltern schon selbst, was ich mache. Und du… du kannst mich mal kreuzweise.“
Herr Neumanns Grinsen gefror.
Herr Neumann: „Dann rede ich nachher mal mit deinen Eltern…“
Mia (ohne mit der Wimper zu zucken): „Tu das. Aber vergiss nicht, dass ich schneller bin.“
Sie hob demonstrativ den Mittelfinger und zeigte ihn ihm direkt ins Gesicht.
Mia: „Und jetzt verpiss dich aus meinem Leben, du armseliger Erpresser.“
Ohne ein weiteres Wort drehte sie sich um und ging mit erhobenem Kopf und festen Schritten auf ihr Elternhaus zu. Ihr Herz raste, Adrenalin pumpte durch ihren Körper, aber sie fühlte sich seltsam stark und frei.
Herr Neumann stand noch einen Moment sprachlos da, dann murmelte er etwas Unverständliches und verschwand in seinem Garten.
Mia ging weiter, die Fäuste noch immer geballt. In ihrem Kopf wirbelten die Gedanken durcheinander.
Der Typ hat echt gedacht, er könnte mich erpressen…
Sie atmete tief durch, als sie die Haustür erreichte.
Aber eines wusste sie jetzt ganz sicher: Sie würde sich von niemandem mehr klein machen lassen.

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