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Chapter 18
by
Findra
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Hilfe naht
Bogdan und Vlad schreckten auf als unerwartet das Telefon klingelte.
"Es ist soweit.", ertönte die Stimme des Paters durch ein altes Nokia-Handy.
"Okay.", antwortete Vlad nur und beendete das Telefonat.
"Hätte nicht gedacht, dass der Pater jemals anruft.", sagte Bogdan auf rumänisch und grinste Vlad mit seinen Zahnlücken an.
Vlad nickte nur und beide ergriffen ihre Jacken und verließen das Motel um mit dem Transporter ihr Mädchen abzuholen.
Annabelle wusste nicht wie lange sie hier schon lag und heulte als sie plötzlich Stimmen vernahm und sie kurz darauf ein Lichtkegel blendete.
Erschrocken bedeckte sie ihre Brust und zog die Beine an. Zitternd vor Kälte sprach sie ins grelle Licht: "Bitte helft mir."
Sie hörte daraufhin zwei Stimmen, deren Sprache sie nicht eindeutig zuordnen konnte. Sie wusste nur so viel: Sie verstand sie nicht.
"Bitte. Hilfe.", wiederholte sie und der Lichtkegel der Taschenlampe senkte sich und eine Hand streckte sich ihr entgegen.
Annabelle ergriff die Hand und stand langsam auf.
Erneut blendete sie der Lichtkegel, während die Männer sich erneut unterhielten und ihr Körper von oben bis unten beleuchtet wurde.
Annabelle war froh für jede erdenkliche Hilfe. Nackt wie sie war konnte sie schlecht zurück in die Stadt gehen.
"Hier. Trink.", sagte einer der Männer mit hartem osteuropäischen Akzent und hielt ihr eine offene Flasche Wasser hin.
Sie war sehr durstig und so nahm sie die Hand von ihrer Brust um nach der Flasche zu greifen.
Auch während sie trank, hielt der Mann ihre andere Hand noch immer fest.
Die ganze Situation kam ihr merkwürdig vor. Was machten die beiden hier und warum verhielten sie sich so?
Sie hoffte so sehr, dass sie vielleicht eine Decke für sie hatten.
Als sie das Wasser leer getrunken hatte, nahm man ihr die Flasche ab und der andere Mann ergriff ihre noch freie Hand.
"Komm." Diesmal war es die andere Stimme mit einem genauso harten Akzent wie zuvor.
Annabelle war noch immer geblendet, nickte aber kurz und ließ sich führen.
Der Lichtkegel beleuchtete nun den steinigen Pfad auf dem sie gekommen war. Schmerzhaft spürte sie jeden einzelnen Schritt, wenn sich die Steine in ihre nackten Fußsohlen bohrten.
Nach ein paar Minuten hatten sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt und sie konnte die beiden Männer schemenhaft erkennen.
Kurz darauf bogen sie vom Weg ab und liefen über einen Trampelpfad auf den angrenzenden Wald zu.
"Wo gehen wir hin?", Annabelles Stimme versagte bei der Hälfte der Frage und ging über in ein Flüstern. Ihre Augenlider wurden so unglaublich schwer.
Sie spürte wie Müdigkeit sie übermannte und fühlte Panik aufsteigen. Hier stimmte irgendetwas nicht. Sie musste hier weg.
Ihre Beine gaben nach und sie fiel auf ihre Knie als der Griff der Beiden sich verstärkte und sie sie festhielten.
Sie wurde jetzt getragen, flog durch die Luft, Äste kratzten an ihren herabhängenden Beinen, ihr Kopf wurde so schwer.
Warme Hände bedeckten ihren Körper, strichen über ihre Brüste hinab zu ihrer Scham. Die Wärme war so angenehm.
Dann schlief Annabelle endgültig ein.
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die Gottes
Prolog
Die Gemeinschaft " Gottes" hat sich von der restlichen Welt isoliert. Sie helfen Sündern Buße zu tun, ob sie wollen oder nicht.
Updated on Dec 21, 2025
by Findra
Created on Oct 22, 2025
by Findra
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