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Chapter 18 by BestBoy

Karsten wischte sich mit dem blutverschmierten Ärmel den Ruß aus den Augen. Die Atemwege brannten ihm wie Feuer, aber das Adrenalin schoss wie flüssiges Blei durch seine Adern.

Der Qualm im Frachtraum wurde von Sekunde zu Sekunde dicker. Ein fahles, gelbliches Licht tastete sich durch die aufgerissenen Rumpfklappen, während der beißende Geruch von verdampfendem Kerosin den Raum flutete. Irgendwo im Hintergrund brannte eine Kabeltrasse mit einem leisen, bedrohlichen Zischen.

Karsten wandte sich zurück ins Cockpit. Sabine lag zusammengekrümmt im Fußraum des Copilotensitzes.

„Karsten... hier unten... oh Gott, ich kann mich nicht bewegen!“, ertönte das erstickte, klagende Heulen von Sabine. Sie lag halb unter dem zertrümmerten Armaturenbrett-Gehäuse, auf das sie geprallt war. „Meine Titten! Meine schönen Titten! Sie sind eingequetscht!“

Karsten kniete sich neben sie und seine Finger fanden den kalten, verformten Rand des Blechs. „Ich hab dich, Sabine. Ich ziehe auf drei!“

„Nein, warte! Meine Titten ... es brennt so! Sie sind zerquetscht!“, wimmerte Sabine. In ihren Augen sah er die nackte Tittenangst. „Ich habe solche Angst, Karsten... lass mich nicht hier drin verbrennen!“, sagte sie plötzlich.

„Ich lasse hier niemanden zurück! Dich schon gar nicht! Auf drei! Eins... zwei... Drei!“

Mit einem schrecklichen Schrei der Anstrengung stemmte Karsten die schwere Metallmasse nach oben. Sabine schrie gellend auf, als das quetschende Gewicht von ihrem Oberkörper wich. Sie wälzte sich verzweifelt unter dem Trümmerteil hervor, griff nach Karstens Jacke und zog sich ganz raus. Gierig rang sie nach Luft.

Durch die plötzliche Entlastung konnte wieder Blut in ihre Titten fließen und ihre Möpse fingen an zu pochen, drohten zu zerplatzen. „Meine Titten! Aaaaaaah! Meine Titten!“, schrie Sabine, trotzdem sie ihre Hände auf ihre fetten Titten presste.

„Raus mit dir! Kletter nach hinten zu den anderen! Und dann raus aus der Kiste!“, feuerte Karsten sie an und schob sie sanft, aber bestimmt Richtung Heck.

***

„Lea! Viktor! Silke! Hört mich jemand?!“, brüllte Sacha Domski gleichzeitig im Frachtraum, während er über zerschmetterte Ausrüstungskisten und losgerissene Metallverkleidungen stieg.

Nur wenige Meter entfernt lag Oberstleutnantin Silke Guthörle. Sie hielt sich mit beiden Händen krampfhaft die schwer geprellten Brüste, während sie sich jämmerlich auf den Bodenblechen wand und wimmerte. Die militärische Würde war vollkommen hinweggefegt.

„Sascha...“, stammelte Silke, die Stimme brüchig und zitternd. „Ich... ich schaffe das nicht. Meine Beine... Meine Titten … die Schmerzen...“

„Keine Ausreden, Silke!“, rief Sascha, packte den Oberstleutnant unter den Achseln und riss sie mit robuster Gewalt hoch. Silke stieß einen schrillen Schmerzschrei aus, der durch die hohle Rumpfhülle hallte, doch Sascha stützte ihr gesamtes Gewicht. „Sie gehen jetzt da raus! Schauen Sie mich an: Wir überleben das!“

„Ja... ja, Gott sei Dank...“, wimmerte Silke, wankte, von den Schmerzen getrieben, vorsichtig Schritt für Schritt vorwärts und tastete sich an den zerbeulten Spanten entlang in Richtung des Ausgangs.

In der dunkelsten Ecke des Frachtraums hockten Sara Manni, Siemtje Berger und die junge Soldatin Lea Pfefferle. Siemtje krümmte sich vor Schmerzen am Boden, das Schambein und ihre Muschi schwer gequetscht vom Einschlag des Stahlträgers. Sie weinte unaufhörlich, entkräftet und verzweifelt.

„Meine Muschi! Ich bin an der Muschi getroffen! Oh Gott, ich kann nicht aufstehen... ich kann nicht! Meine Muschi tut so weh!“, wimmerte Siemtje hysterisch, während Sara Manni fest an ihrer Seite kniete. Sara zitterte am ganzen Körper, ihre riesigen Brüste hoben und senkten sich in rasender Hektik.

„Sascha! Hilf ihr!“, bettelte Sara mit überschlagender Stimme. „Sie muss hier raus! Gleich brennt hier alles! Wir verbrennen gleich, die Kiste fängt Feuer!“

Als Sara sah, dass Sascha sich zu Siemtje drehte, lief sie los zum Heck, zum Ausgang. Sara wolle keine Sekunde länger hierbleiben als notwendig, auch für Siemtje nicht, sie wollte so sehr weiterleben.

„Sven! Viktor ist... Viktor hats nicht geschafft... pack mit an!“, sagte Sascha dem unter Schock stehenden Soldaten Sven Gramlich, neben dem Viktors Körper schlaff in den Gurten hing. Sven, dessen Gesicht kreidebleich war, nickte stumm mit aufgerissenen Augen, packte den Träger, der Siemtjes Unterleib quetschte, während Sascha Siemtje am Oberkörper umfasste.

„Aaaaaaah! Meine Muschi! Meine Muschiiiii! Es tut so weh!“, kreischte Siemtje, als Sven den Träger anhob und Sascha sie gnadenlos herauszog.

„Halt durch, Siemtje! Fast geschafft!“, rief Lea Pfefferle, die tapfer wartete, um zu helfen, wenn ihre Hilfe bei Siemtjes Rettung nötig werden würde.

Gemeinsam hievten sie die schwer verletzte Siemtje, die weiter vor Schmerzen in ihrem wichtigsten Geschlechtsteil wimmerte, über die Trümmerberge. Der Gestank von brennender Isolierung wurde immer beißender, die Hitze im Rumpf stieg langsam an.

„Schneller! Los, jetzt wird’s gefährlich! Raus hier!“, feuerte Sascha die anderen an und trieb Sven, Lea und Siemtje vor sich her.

Mit letzter Kraft schob er Siemtje über die abgeknickte Laderampe hinaus in die kühle, rettende Nachtluft. Draußen fielen sie ins feuchte Laub, hustend, weinend und vor Schmerz wimmernd. Siemtje rollte sich in eine fötale Position und wimmerte immer wieder „Meine Muschi! Oh Gott, meine Muschi!“, während sie ihre Hände fest in den Schritt presste.

Karsten sprang als Letzter aus der Rumpföffnung, stürzte im dunklen Wald zu Boden und blickte zurück auf das rauchende Wrack der A400M. Sie hatten es geschafft. Sie waren dem feurigen Grab im Himmel knapp, aber knapp entkommen.

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