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Chapter 5 by SecretLab SecretLab

Wie geht es weiter im Folterkerker?

Flucht!

Vielleicht wollte er gar nicht befreit werden, schoss Maxi plötzlich durch den Kopf. Auch in ihr kribbelte es zunehmend bei dieser unglaublichen Vorstellung. **** fing sie an, an sich herumzuspielen. Die heute schon dauerbenutzte Muschi erneut kneten. Ein geiles Prickeln durchzog ihren ganzen Körper und ließ sie verzückt leise aufkeuchen.

Neben sich auf einem alten Holztisch lagen glänzende und bösartige Instrumente bereit, die offenbar auf ihren Einsatz warteten: kleine Metallklammern, Rädchen mit Klingen, weitere kleine Schraubklemmen mit Kettchen; feine Nadeln, Zangen, vieles mehr.

Maxi konnte und wollte sich nur ganz vage vorstellen, was man damit alles mit einem nackten Gefangenen alles Gemeine anstellen konnte. Ihr Kopf glühte vor Aufregung dabei – und ihre tropfende Pussy noch mehr. Oh Mann, war sie etwa pervers, wenn sie so etwas auch noch richtig antörnte? Sie schämte sich abgrundtief, konnte aber nicht davon ablassen, sich ständig weiter zu streicheln. Seufz!

Doch in diesem Moment hörte sie schlurfende Schritte, ein bedrohlicher Schatten näherte sich aus einem Nebenraum. Ein finsteres Kichern hallte durch den Kerker, der sie zusammenzucken ließ. Sie flüchtete hastig in einen sicheren Schatten zwischen altem Mittelalter-Mobiliar. Auch Linus reagierte in seinem drehenden Metallgestell, wirkte sichtlich nervöser und – sein eingeschlossener Schwanz schien mehr denn je sein eisernes Gefängnis durchbrechen zu wollen, Lustwichse tropfte fast schon in Strömen…

Eine Stimme hallte wie ein drohendes Flüstern durch den Raum. „…Keine Sorge, ich lasse dich wieder frei – aber erst habe ich meinen Spaß mit dir…!“

Maxi war einen letzten Blick zurück, halb ****, halb geil, als sie den Folterkeller wieder verließ. Wie ein Dieb in der Nacht tappte sie auf leisen Sohlen Richtung Gang und Wendeltreppe zurück. Wer weiß, welche lüsternen Qualen der arme Linus heute noch erwarten dürfte von der unbekannten Gestalt. Er würde schon zurechtkommen, hoffte sie inständig. Sie hätte nicht mal gewusst, wie mal die Handschellen aufmachen hätte können. Und am Ende wäre sie auch noch gefangen worden!

Sie musste sich jetzt auf etwas anderes konzentrieren…!

Der nächste Morgen brach rotgolden an und schob die nächtliche Finsternis dezent beiseite. Alle Wolken waren nun verschwunden, als hätte es das Unwetter nie gegeben. Vögel zwitscherten fröhlich auf den Burgzinnen und freuten sich über das wärmende Licht, die versöhnlichen, lachenden Sonnenstrahlen.

Nun konnte man sehen, dass der im Schlosshof gestrandete Renault Twingo Koriandergrün lackiert war. Ein flehendes Knattern ging plötzlich durch den Wagen. Er sprang tatsächlich an, wendete und fuhr mit quietschenden Reifen los. Darin zwei Personen, die es sehr eilig hatten, von hier wegzukommen.

Der Graf und die Gräfin marschierten schlaftrunken im Haupthaus auf ihren Balkon, sahen dem davonrauschenden Fahrzeug hinterher, während sie ihre dicken Samtmorgenmäntel um sich schlangen.

Maxi und Linus bretterten davon, Hauptsache weit weg von dem Schloss. Sie drehten sich ein letztes Mal um und – lachten triumphierend. Stolz hielt das Mädchen ein faustgroßes, rubinrot Juwel vor sich, dass wie ein Stern geschmiedet war. Es glänzte tiefgründig. „Wir haben ihn gefunden – den sagenumwobenen Feuerstern!“

Begeistert jubelte ihr Freund mit, während er mit beiden Händen das Lenkrad festhielt. Seine Hände zitterten noch etwas, die letzte Nacht war sehr anstrengend gewesen.

„Der Stein existiert also wirklich, wie in den alten Geschichtsbüchern erwähnt. Und wir haben ihn gefunden. Diese Idioten hatten keine Ahnung davon!“

„Ja, unser Plan ist perfekt aufgegangen. Super Ablenkung mit der Szene wegen der Feier und Hotel und so… So hatten wir genügend Zeit zum Suchen!“

Stolz blickte Linus seine Freundin an. Sie hatte den Feuerstern gefunden und ins Gästezimmer geschmuggelt, als der junge Mann sich, nun ja, erholen musste von gewissen Strapazen.

Maxi erzählte nochmal, wie sie die Hinweise auf das Versteck im Westflügel gefunden hatte, mittels verschiedener Hinweise in den Deckenmalereien verschiedener Zimmer.

Sie verschwieg jedoch tunlichst in welchen Zimmern genau: nämlich im gräflichen Ehegemach – und letztendlich auch im alten Folterkeller. Im letzten Moment der Flucht war es ihr zum Glück aufgefallen.

Was beide heute Nacht an intimen Erfahrungen konkret durchlebt hatten - das sprach keiner an. Jeder behielt seine Geheimnisse – zumindest irgendwie.

Als sie geradewegs in den Sonnenaufgang fuhren, glühten ihre Gesichter im Angesicht der frivolen Erinnerungen. Beide nahmen sich vor, das Schloß auf jeden Fall irgendwann mal wieder besuchen zu müssen. Wenn Gras über die Sache gewachsen war.

Der Graf und die Gräfin blickten indes wehmütig hinterher, als der grüne Wagen endgültig am Horizont verschwand. Die alte Haushälterin fing an, ihnen Tee zu servieren.

„Ach schade!“, seufzte der Graf in seinen Hipsterbart. „Die jungen Leute waren viel zu schnell wieder weg.“

„Ja, mein Schatz“, erwiderte seine Frau mit sanfter Stimme. „Wir hätten sicherlich noch Spaß mit ihnen gehabt.“ Ein sehnsüchtiger Blick fiel zurück in das zerpflügte Bett, in dem noch ihr fluoreszierender Lieblingsdildo vergraben war, verschmiert voller Freudensäfte. „Aber du weisst ja – die nächsten kommen bestimmt. Nächsten Monat sind sicher wieder ein paar junge Leute da, die heimlich nach dem Feuerstern suchen werden.“

Der Graf kicherte. „Hmmm.. ja! Erinnere mich daran, rechtzeitig ein neues Duplikat unseres Familienschatzes im Westflügel zu verstecken.“

Sie grinsten sich an. Als die Gräfin den ersten Schluck Tee nahm, sprach sie erneut zu ihrem Gatten:

„Schatz, ich frage mich aber wirklich immer häufiger, wieso sich immer nur die süßen Damen zu uns ins Schlafgemach verirren. Irgendwo müssen doch auch deren Männer nachts abbleiben. Ich hätte ja ehrlicherweise auch gerne mal einen schönen Jungschwanz zum Herumspielen mit im Bett.“

Die Frage blieb vom wie erwartet Grafen unbeantwortet. Er hatte ja seinen Spaß mit den jungen Dingern zur Genüge.

Währenddessen verließ die alte, weißhaarige Dame den Balkon, um das herrschaftliche Bett zu machen. Dabei grinste sie ganz leise und verstohlen in sich hinein…

Ende

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