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Chapter 31 by Schreiberlein

Hat die Sache noch ein Nachspiel?

Es bleibt jedenfalls nicht ohne Folgen.

Sie schauen auf, als die Tür geöffnet wird und sich ein bulliger Mann in den Raum schiebt. „Hier ist also das Verbrechernest und die Hure.“ er lächelt dreckig „In wenigen Minuten wird die Polizei da sein und ich will Euch nur die Gelegenheit geben, das Geld herauszugeben ohne Anzeige. Und Du Hure wirst für den Diebstahl einfahren. Dem armen Jan das Auto klauen und zu Schrott fahren und ihn dann noch ausnehmen.“ Er setzt ein selbstgefälliges Lächeln ob der überraschten Gesichter auf und sieht alle triumphierend an.

Kerstin steht von dem Sofa auf und geht zum Kopierer und kopiert den soeben getilgten Bürgschaftsvertrag und reicht ihn dem Mann „Sie sind der Vater von Vanessa und sollten sich als Bankchef mit dem Bürgen auskennen. Jan hat bei diesen Herren einen Darlehensvertrag abgeschlossen und dann nicht mehr gezahlt. Ich musste als Bürge daher einspringen. Nach dem Bürgschaftsvertrag, den er unterschrieben hat willigt er auch in die Zwangsvollstreckung ein, Damit werde ich morgen sein Gehalt pfänden. Ihr sauberer Schwiegersohn in Spe wird beim Eintreffen der Polizei sicher auch das Unfallprotokoll dabei haben. Er ist alleine und viel zu schnell in die Botanik gerast. Ich bin noch nie in meinem Leben allein Auto gefahren und haben gar keinen Führerschein.

Sollten Sie mich noch einmal als Prostituierte bezeichnen, werde ich sie anzeigen, denn diese Herren werden bezeugen können, dass ich keine bin." Alle nicken und Ahmed zieht aus einem Regal einen Ordner und heftet ein Paar Blätter aus. Er nimmt den Vertrag und einen Bericht aus der Tageszeitung, in dem über den Unfall berichtet wird, kopiert beides und reicht die Kopien dem Mann: „Der Darlehnsvertrag, in dem Jan bestätigt keine weiteren Schulden zu haben. Jan ist ein Betrüger. Warten wir also auf die Polizei. Der Bericht zu dem Unfall von Jan, er war nach den Polizeiangaben allein und viel zu schnell unterwegs und ohne Fremdverschulden.“ Damit lehnt er sich zurück. „Jan schuldet mir die 24.000€ und darüber hinaus noch 400,- €, die ich mir von meinem Taschengeld für den Führerschein gespart hatte.“ erklärt Kerstin.

„Sie glauben doch nicht, dass ich auf dieses Lügentheater hereinfalle und einen grundehrlichen und anständigen Kerl wie Jan verdächtige, so etwas zu tun?“, erklärt der Kerl. Kerstin steht auf: „Ich befürchte, hier liegt ein Missverständnis vor, warten sie bitte einen Augenblick.“ Sie verlässt den Raum mit ihrem Handy. Sie ruft Jan an „Was willst Du, Nutte?“, fragt er aggressiv. Sie entgegnet: „Ich wollte nur hören, was dein Arsch macht und Dir ein geiles Video schicken, damit Du Dir einen runter holen kannst. Ruf sofort deinen Schwiegervater an und klär ihn über Deine Schulden auf oder das Video ist in fünf Minuten auf Facebook, Klar? Und ich will mein Geld wiederhaben. Auch die 24.000,- €.“ Sie legt auf und sendet ihm das Video per Whattsapp, dann kehrt sie zurück und setzt sich wieder. Sie lächelt Vanessas Vater an: „Es wird sich alles aufklären und lassen sie mir bitte einen Verrechnungs-Scheck da! Schönen Gruß an Vanessa.“ Dann klingelt das Handy des Mannes und Kerstin grinst breit.

Ist dass Das Ende?

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