Was hält Alex von Malias Angebot?
Er ist etwas hin- und hergerissen
Während sie anschließend beide futterten, ließ sich Alex die Idee durch den Kopf gehen, die Malia angestoßen hatte. Wenn sie gerne etwas Großes und Dickes im Fötzchen hatte, dann war sein Schwanz sicherlich keine schlechte Wahl, und bei ihren Kräften war es auch recht wahrscheinlich, dass er ihr dabei keinen bleibenden Schaden zufügen würde - tatsächlich war sie vielleicht eine der wenigen Frauen auf der Welt, bei denen er sich nicht zurückhalten musste. Andererseits - bisher wusste er noch nicht, wie groß er wirklich werden konnte, und vielleicht gingen seine Kräfte doch über das hinaus, was sie verkraften konnte. Sie war ein kleines, knuddeliges Geschöpf, und so zäh sie auch war, er machte sich doch gewisse Sorgen um sie. Auf keinen Fall wollte er irgend jemanden beim Sex verletzen.
Glücklicherweise brachte Malia das Thema nicht noch einmal auf, und nachdem beide gegessen hatten, seufzte sie nur zufrieden. "Ah, das war lecker - meine erste Pizza in über einem halben Jahr! Hast du noch war vor, oder fahren wir wieder zurück?"
"Wir fahren zurück", nickte Alex. "Die anderen warten bestimmt schon auf uns. Bin mal gespannt, was sie wegen deiner Asha vorhaben."
"Und ich erst", gab Malia zurück. "Wenn ihr sie echt zu uns holen könnt, bleibe ich garantiert hier!"
Sie fuhren zurück zur Villa, und als sie ankamen, hatte Tom tatsächlich auch schon den "Konferenzraum" vorbereitet und Jessie und Alex hineingebeten, wobei Malia sich auch ohne Einladung dem Treffen anschloss. Sie war sehr neugierig, was die anderen vorhatten.
Tom zeigte ihnen einen Stadtplan. "Hier wohnt unsere Zielperson", sagte er. "Wie ihr seht, ist es eine Kleinstadt. Groß genug, dass ein Auto mit fremdem Kennzeichen nicht allzu sehr auffällt. Kontaktaufnahme erfolgt in diesem Gebäude. Das Auto parkt ihr hier auf dem öffentlichen Parkplatz. Drei Minuten zu Fuß entfernt, ihr seid also schnell drinnen und wieder draußen. Der schnellste Weg zur Hauptstraße ist der hier; aus der Stadt kommt ihr in fünf verschiedene Richtungen. Flucht ist also nicht allzu schwer zu organisieren."
"Die Frage ist, wie machen wir die Kontaktaufnahme", wollte Jessie wissen. "Kündigen wir den Besuch vorher an?"
"Nein, das riskieren wir nicht", gab Tom zurück. "Pandora meint, Handy und Mails unserer Zielperson könnten überwacht sein, weil ihre Freundschaft zu Shorty öffentlich bekannt war. Ihr geht zu ihr und sprecht sie persönlich an, von Angesicht zu Angesicht. Was genau ihr sagt, überlasse ich euch."
Alex hob eine Augenbraue. "Und was machen wir, wenn sie uns gar nicht erst ins Haus lässt? Niemand kann sie dazu zwingen, uns 'von Angesicht zu Angesicht' gegenüberzutreten.
Zu seiner Überraschung lachte Malia. "Oh, macht euch da keinen Kopf. Ins Haus lassen wird sie euch garantiert. Was sage ich, ihre Tür ist garantiert offen, wenn ihr kommt!"
"Und woher willst du das so genau wissen, Schlaumeier?" Jessie war nicht beeindruckt.
"Weil sie ein Restaurant hat", grinste Malia. "Kein großes Restaurant, aber eins mit sehr leckerer Küche. Vor allem der Nachtisch ist irre - so einen Milchreis wie bei ihr habt ihr noch nie gegessen!"
Mit einem Räuspern zog Tom nun wieder die Aufmerksamkeit auf sich. "Jedenfalls werdet ihr noch heute Abend aufbrechen. Unser Zielgebiet liegt zwar gute vierhundert Kilometer weit weg, aber wir haben einen Unterschlupf keine halbe Stunde weit davon entfernt. Dort reist ihr hin, übernachtet und fahrt am Vormittag dann zur Zielperson. Das Restaurant öffnet um elf; wenn ihr vorher da seid, habt ihr noch die Gelegenheit, die Lage vor Ort zu peilen."
Jessie nickte nachdenklich. "Wir müssen wohl auch darauf achten, ob Asha bereits observiert wird und wir sie nicht in Schwierigkeiten bringen. Es gibt zwar keine Fotos von Roadie und mir, aber nach der Sache im Gefängnis vielleicht Phantombilder."
"Die Aufgabe übernimmt Pandora", erklärte Tom. "Bei dieser Mission werdet ihr von ihr unterstützt und koordiniert, und sie hält euch auch den Rücken von irgendwelchen lästigen Beobachtern frei."
"Du bist nicht Missionsleitung?" gab Jessie überrascht zurück. "Ich dachte-"
Tom schüttelte den Kopf. "Ich helfe Steffen im Feld. Das, was er vorhat, ist komplizierter geworden als geplant. Er braucht meine Rückendeckung. Aber keine Sorge, Pandora weiß, was sie tut."
Da schien Jessie nicht so überzeugt zu sein. "Bist du sicher? Ihr Dickkopf hat uns schon mal einen Mitstreiter gekostet. Die Sache mit Ikarus war-"
"Bei Ikarus ist sie zu weit gegangen", unterbrach Tom sie, "aber das hatte er sich auch teilweise selbst zuzuschreiben. Und er hat uns schon vorher Ärger gemacht. Wir haben aber mit Pandora gesprochen, Steffen und ich. Sie hat es kapiert, dass das auch von ihr nicht okay war. Sie wird es in Zukunft lassen."
"Na wenn du das sagst..." Jessie seufzte. "Okay, dann meinetwegen. Roadie, bist du abfahrbereit?"
2 comments
No comments yet
The story has no discussion yet. Leave a note here when a branch gives you something to say.
No chapter comments yet
No one has commented on this branch yet. Add the first note above.