Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Chapter 3
by
Redboom
Sollte er weiter warten oder die anderen Klingelknöpfe ausprobieren?
Er drückt die anderen Knöpfe
Leon hörte Augenblicklich ein Knistern im Lautsprecher und dann eine verärgerte Frauenstimme: "Ich sehe, du weißt nicht, wie man simple Anweisungen befolgt."
Leon wollte protestieren, doch die Stimme sprach unbeirrt weiter.
"Ich denke, du kommst jetzt schnell rein. Lauf die Straße hoch und klopfe an die große Tür. Ich hoffe sehr, du bekommst das hin, ohne erneut gegen die Regeln zu verstoßen."
Das Tor öffnete sich mit einem leichten Surren. Leon trat hindurch, und kaum war er einige Schritte gegangen, schloss es sich mit einem dumpfen Schlag hinter ihm. Ein merkwürdiges Gefühl beschlich ihn, doch er schob es beiseite und setzte seinen Weg fort. Er erklomm die breite Marmortreppe des Internats und klopfte an die massive Holztür. Wieder vergingen Minuten, ohne dass sich etwas rührte. Gerade als er ungeduldig wurde, schwang die Tür lautlos auf. Doch niemand war zu sehen.
Zögerlich betrat er die Eingangshalle. Das Licht war gedimmt, die Luft roch nach Holzpolitur und einem Hauch von Lavendel. Plötzlich knallte die Tür hinter ihm laut ins Schloss. Leon zuckte zusammen und drehte sich hastig um.
Da stand sie.
Eine Frau, so beeindruckend und furchteinflößend, dass Leon unwillkürlich schluckte. Sie war groß, mit langen, dunklen Haaren, die in sanften Wellen auf ihre Schultern fielen. Ihr sportlicher, wohlgeformter Körper wirkte makellos, ihre langen, schlanken Beine schienen endlos. Ihre sinnlichen Kurven, der straffe, runde Hintern und die prallen Brüste ließen sie ungemein weiblich erscheinen. Doch es war nicht nur ihre Erscheinung, die ihn derart einschüchterte.
Es war ihr Blick.
Eiskalt, durchdringend, mit einer Strenge, die selbst Dominas in den Schatten stellen würde. Ihre Lippen waren zu einer schmalen Linie zusammengepresst, und die Art, wie sie ihre Arme vor der Brust verschränkte, vermittelte unmissverständlich: Sie duldete keinen Widerspruch.
"Hallo, mein Name ist Leon," brachte er mühsam hervor.
"Ich weiß." Ihre Stimme war samtig und dennoch erbarmungslos. "Mein Name ist Miss Barbara. Ich leite dieses Internat. Und ich bin außerordentlich erbost über dein Verhalten."
Leon spürte, wie ihm das Blut in den Kopf schoss. "Aber ich—"
"Still!" Ihre Stimme war leise, aber sie hatte eine Autorität, die ihn augenblicklich verstummen ließ. "Du glaubst wohl, du kannst dir aussuchen, welchen Regeln du folgst. Ich empfehle dir dringend, in Zukunft ganz genau darauf zu achten, was dir gesagt wird, und allen Anweisungen bis ins Detail zu folgen. Andernfalls wirst du es hier nicht einfach haben, und glaube mir, wir werden dir deine Flausen schnell austreiben."
Leon senkte den Blick. Sein Magen verkrampfte sich. Noch nie hatte ihn eine Frau so eingeschüchtert, so dominiert.
Um das Schweigen zu durchbrechen, stammelte er: "Es ist so ruhig hier?"
"Nun, wir sind eine kleine Privatschule mit nur einer Handvoll Schüler. Außerdem ist bereits Bettruhe."
Leon blinzelte verwirrt und schaute auf seine Uhr. 20:12 Uhr. Bettruhe? So früh?
Barbara ließ ihm keine Zeit, darüber nachzudenken. "Ich werde nun deine Mutter rufen," sagte sie mit einem abschätzigen Blick, als wäre er eine Unannehmlichkeit, die sie so schnell wie möglich loswerden wollte.
Leon nickte nur.
Wie ist seine Mutter?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Die Mädchenschule für Jungen
In dieser Schule werden Jungen zu Mädchen ausgebildet.
Comments moved below the chapter.
Jump to comments
Comments