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Chapter 5
by
Mali
Freut sich Dominik über sein Geschenk?
Er bekommt es nie
Bis zum Valentinstag fragt sich Lisa immer wieder, ob das S3X-Portal wirklich eine gute Idee ist. Doch wenn sie jetzt noch einen Rückzieher macht, kann sie sich dem Hohn und Spott ihrer Freundin für sehr lange Zeit sicher sein. Das wollte sie auf keinen Fall! Dann war es schließlich so weit und der 14. Februar ist auch schon da. Wie viele andere hat auch das junge Paar für heute Abend einen Tisch in einem guten Restaurant verabredet. Erst kurz bevor sich das Paar auf den Weg machen, verschwindet Lisa noch einmal im Badezimmer. Sehr nervös hebt sie ihr schönes dunkelblaues Kleid hoch und zieht den extra für heute besorgten transparenten Tanga herunter.
Lisa muss noch einmal tief durchatmen, um sich zu überwinden, die runde schwarze Gummischeibe auf ihre frisch rasierte Spalte zu drücken. Sie erwartet etwas zwischen ihren Schenkeln wahrzunehmen, während sich das Portal mit ihr verbindet, doch sie spürt nicht das geringste. Würde die Scheibe nicht wie verrückt blinken, hätte Lisa nicht geglaubt, dass es tatsächlich funktioniert. Schon sehr bald ist das S3X-Portal fertig mit Lisa verbunden und das Abbild von ihrem Intimbereich prangt auf der kleinen Scheibe. Ohne das Portal noch lange zu betrachten, verstaut sie es lieber direkt wieder in dem dazugehörigen Etui. Als Verzierung gibt sie der kleinen Schachtel noch einen Kuss mit ihren rot geschminkten Lippen. Auf eine Valentinstagskarte schreibt sie: Dieses Geschenk ist etwas ganz Besonderes und nur für dich, mein über alles geliebter Schatz.
Als Lisa fertig ist, verstaut sie das Portal, zusammen mit der Karte, sicher in ihrer Handtasche. Nachdem sie sich noch einem durch einen prüfenden Blick in den Spiegel, davon überzeugt hat, dass sie perfekt aussieht, verlässt sie das Badezimmer und geht zu ihrem bereits wartenden Freund. Als Dominik seine Freundin sieht, ist ihm sofort klar, dass sich das Warten gelohnt hat! Lisa hat sich für diesen besonderen Tag wirklich richtig in Schale geworfen! Er kann es kaum erwarten, ihr nach dem Essen das Kleid auszuziehen, doch jetzt wartet erst einmal ein Tisch auf sie. Zuvorkommend reicht Dominik seiner Freundin ihren Mantel und sie verlassen gemeinsam ihre Wohnung.
Da ihr Lieblingsrestaurant nicht weit entfernt ist, gehen die zwei zu Fuß. Der kürzeste Weg zum Restaurant führt durch einen Park, den Lisa im Dunklen allerdings lieber meidet. In den dunklen Ecken halten sich so manche zwielichtige Gestalten auf, doch zusammen mit Dominik fühlt sich Lisa sicher und sehr gut beschützt. Sorglos schlendert das junge Paar Hand in Hand den Weg entlang, als sich ihnen plötzlich ein kräftiger Mann in den Weg stellt und sie anspricht: "Na, macht das verliebte Paar am Valentinstag etwas noch einen romantischen Spaziergang?" Nüchtern antwortet ihm Dominik: "Wir sind auf dem Weg ins Restaurant wollen nicht zu spät kommen!" "Wenn das so ist, solltet ihr mir ganz schnell eure Wertsachen geben und dann könnt ihr auch schon weiter." Ungehalten will Dominik dem fremden Mann schon die Meinung sagen, als dieser überraschend eine Pistole zieht und auf ihn richtet.
Sowohl Lisa als auch Dominik wurden noch nie zuvor mit einer Waffe bedroht und sind daher steif vor Angst. Der Fremde verlangt jetzt: "Los Großer, mach deine Taschen leer und steck alles in die Handtasche von deiner Kleinen. Wenn ihr alles drin habt, gibt sie mir deine Süße!" Schnell zieht Dominik seinen Geldbeutel, Schlüssel, Handy und die teure Kette welche für Lisa bestimmt war aus seinen Taschen und wirft alles in die Handtasche seiner Freundin. Am langen Arm reicht Lisa ihre Tasche dem Räuber, welcher noch immer drohend mit seiner Pistole herumwedelt. Als er der jungen Frau die Handtasche abnimmt, erklärt ihr der Fremde noch: "Du hast wirklich Glück! Hätte ich dich hier ohne deinen Freund erwischt, hätte ich noch ganz andere Dinge mit dir angestellt, als nur die Handtasche abzunehmen." Dann dreht sich der Räuber um und rennt schnell in die Dunkelheit.
Plötzlich löst sich die Anspannung von Lisa und sie klammert sich laut weinend an ihren Freund. "Ich hatte solche Angst! Gott sei Dank, ist uns nichts passiert! Was machen wir jetzt nur?" Fragt Lisa ihren Freund: "Erst einmal beruhigen wir uns etwas. Ich hatte nämlich genau so viel Angst wie du!" Festhält er seine deutlich kleinere Freundin in den Armen und stellt erleichtert fest: "Zum Glück ist die nichts passiert! Am besten, wir gehen direkt zur Polizei und melden es." Bis zu dem Revier sind es etwa 20 Minuten zu Fuß, doch ohne Geld, Handy und Schlüssel haben sie keine andere Wahl als sich auf den Weg zu machen.
Als sie endlich die Polizei erreichen, schildern sie den Beamten, was gerade im Park vorgefallen ist. Das Paar wird daraufhin von einer Beamtin in ein kleines Büro gebracht. In dem kleinen Zimmer nimmt die Polizistin ihre Aussagen auf und ließ sich den Täter beschreiben, was allerdings nicht sehr erfolgreich war. Durch die Dunkelheit und den Schock unterscheiden sich die Beschreibungen von Lisa und Dominik sehr stark und es gibt nichts wirklich Hilfreiches. Am Ende will die Beamtin noch wissen, was alles gestohlen wurde, worauf Lisa als Erstes aufzählt: "Meine schwarze Handtasche mit meinem iPhone, meinem Geldbeutel aus Leder in dem etwa 70 € waren, meinen Schlüssel mit einem kleinen Teddybären als Anhänger daran und einigen anderen Kleinigkeiten, was eine Frau so in ihrer Handtasche dabei hat." Dann zählt Dominik weiter auf: "Von mir ist es auch noch ein iPhone, ein Schlüssel ohne Anhänger aber mit einem Passat Schlüssel daran, ein schwarzer Geldbeutel mit etwa 180 € darin und eine Silberkette mit einem roten Herz als Anhänger. Das sollte das Valentinstagsgeschenk für meine Freundin sein."
Plötzlich fällt Lisa siedend heiß ein, dass sie noch etwas vergessen hat. Zögerlich fügt Lisa hinzu: "Ähm, ich habe da noch was vergessen. Das Valentinstagsgeschenk für meinen Freund hatte ich noch in meiner Tasche." "Und was genau war das für ein Geschenk?" Auf die Frage der Polizistin bekommt Lisa einen roten Kopf vor Scham und sie erklärt kleinlaut: "Es war ein S3X-Portal." Sehr überrascht schaut Dominik darauf zu seiner ansonsten so schüchternen Freundin. Doch bevor er etwas Sagen kann, meint die Polizistin besorgt: "Oje! Ist das Portal denn bereits mit ihnen verbunden?" "Ja, wieso?" "Wie ich es befürchtet habe! Wir hatten bereits die ersten ähnlichen Fälle wie ihrer. Daher weiß ich leider, dass die Portale keinerlei Schutzeinrichtungen besitzen. Jedes billige Smartphone ist besser vor dem Zugang von Fremden geschützt als diese Dinger. Und dass man die Verbindung auch nur wieder trennen kann, wenn man das Portal hat, ist ein weiteres Problem!"
Entsetzt meldet sich nun Dominik zu Wort: "Wollen sie uns ernsthaft erzählen, dass dieses kriminelle Schwein jetzt ungehinderten Zugriff auf die Scheide meiner Freundin hat und wir nichts dagegen unternehmen können!" Lisa ist schlagartig kreidebleich und es wird ihr schlecht bei dem Gedanken daran, was der Räuber alles mit ihr anstellen kann. Wie durch Watte hört sie, wie die Polizistin weiter erklärt: "Leider ja. Sie können sich zwar an den Hersteller von dem S3X-Portale wenden, doch soviel ich weiß, arbeiten die noch an einer Notabschaltung." Aufgelöst schüttelt Dominik den Kopf: "Das muss alles ein verflucht er Albtraum sein!" Doch die Beamtin muss dem Paar diese Hoffnung nehmen: "Sie Träumen bedauerlicherweise nicht. Ich habe allerdings noch weitere schlechte Nachricht. Die Chancen den Täter zu fassen stehen äußerst schlecht. Und selbst wenn wir ihn erwischen sollten, sollte ihnen klar sein, dass man ihn nur wegen bewaffneten Raubüberfall belangen kann. Egal was auch immer dieser Kerl mit ihrem S3X-Portal anstellt, kann man ihn dafür nicht belangen, weil aktuell noch die Gesetzesgrundlage fehlt. Der Gesetzgeber arbeitet zwar schon an einem ersten Entwurf, doch bis dieser endgültig durch ist, kann es noch Monate oder sogar Jahre gehen."
Das Paar kann kaum glauben, was die Polizistin gerade versucht ihnen klarzumachen. Leise und niedergeschlagen fragt Lisa: "Und was sollen wir jetzt tun?" Worauf die Beamtin nüchtern feststellt: "Sie können nichts wirklich tun. Am besten sie fahren jetzt nach Hause. Sollte der Räuber tatsächlich das S3X-Portal benutzen, wollen sie ganz bestimmt nicht in der Öffentlichkeit sein. Ich kann sie fahren, wenn sie wollen." Auch wenn es den zwei nicht gefällt, bleibt ihnen nichts anderes übrig als das Angebot der Polizistin anzunehmen.
Kurze Zeit später werden Dominik und Lisa vor ihrer Wohnung abgesetzt. Besorgt fragt sie die Beamtin: "Kommen sie überhaupt rein ohne Schlüssel?" Worauf Dominik ihr erklärt: "Ja, unser Nachbar hat einen Ersatzschlüssel für Notfälle." Bei der Verabschiedung wendet sich die Polizistin noch so an Dominik, dass Lisa nichts davon mitbekommt und gibt ihm den Hinweis: "Die nächste Zeit wird nicht einfach für ihre Freundin! Sie wird ihre Unterstützung benötigen!" Wortlos nickt Dominik und dann verschwinden sie auch schon in dem mehrstöckigen Wohnhaus.
Benutzt der Räuber das S3X-Portal?
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S3X Portal
Der Hype um ein neues Sex-Spielzeug und seine Folgen
Die neuen S3X Portale sind total im Trend und einfach jeder möchte sie haben um damit ganz neue erotische Abenteuer zu erleben. Doch vor lauter Euphorie, denken die wenigsten an die Schattenseite, die diese Portale mit sich bringen können. Dass es keinerlei Gesetze gibt, die die Nutzung und den Missbrauch der Portale einschränken beziehungsweise verhindern, macht dies auch nicht gerade besser.
Updated on Feb 26, 2026
by Mali
Created on Feb 15, 2024
by Mali
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