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Chapter 2 by SecretLab SecretLab

Und hier geht es zu den Kurzgeschichten – viel Spaß beim Lesen:

Einladung zum Dinner

9, 10, 11, 12… Der Aufzug surrte in die Höhe und mit jeder Etage des schicken City-Wolkenkratzers stieg die Aufregung bei Emily ebenfalls immer weiter an. Ihr lieber Verlobter Luca hielt ihre Hand tröstend fest und stöhnte schmerzhaft auf, als sie immer mehr verkrampfte.

„Aua!“

„Sorry, Schatz!“

„Beruhig dich, Emily – wird schon schiefgehen!“

Zuviel stand heute auf dem Spiel. Ihre Karriere bei „High-System-Dynamics“, einem absoluten Top-High-Tech-Unternehmen, stand in den Startlöchern und es sah wirklich vielversprechend aus. Das viele Büffeln an der Uni hatte sich endlich ausgezahlt. Nun stand ein entscheidendes Dinner mit der Chefin und deren Ehegatten an, dessen Verlauf vielleicht alles entscheiden würde.

Emily prüfte nochmal nervös ihr Outfit im kalten, beleuchteten Spiegel des Aufzuges:

Eine junge Frau Anfang zwanzig, lange blonde Locken, schlank, etwas zu breite Lippen. Eine dicke Brille auf der Nase. Sie trug eine feinkarierte, teure Bluse hochgeschlossen und sorgfältig geknüpft. Eine angesagte Stoffhose in dezentem Grau. Lackschuhe mit kurzen Absätzen. Alles musste perfekt sein.

Luca als junger, schlanker und ansehnlicher Mann passend dazu als Begleitung. Er hoffte natürlich auch, dass seine süße Verlobte gut ankam und ihre innere Schüchternheit überwand. Sie mussten heute ihr Bestes geben!

Spannend war es aber auch, das High-Tech-Penthouse der Chefin zu betreten. Hier soll alles vom Feinsten sein.

Als sich die Türen des Aufzuges in der obersten Etage öffneten, wurde das Pärchen von einer zierlichen Asiatin in einem schwarzen Hausmädchendress mit stilvollen weißen Kragen und Ärmeln begrüßt. „Herzlich willkommen!“ Sie verneigte sich vor ihnen und sprach mit nur leichten, aber süßen Akzent. „Mein Name ist Mai Ling – bitte begleiten Sie mich. Die Herrschaften erwarten Sie schon.“

Das Penthouse war geradezu ein Palast und thronte über den Dächern der City, die in der klaren Abenddämmerung rotgolden funkelten.

Das schüchterne Pärchen betrat die Lounge voller dunkler Ebenholz-Akzente, eingebettet in moderne goldene Design-Elemente, fernöstlich angehaucht. Ein Traum.

Ebenso die Gastgeber: eine große, energische Frau mit dunklen Haaren und noch dunkleren Augen.

Ihr Ehemann ein sanft blickender, etwas kräftiger Mann mit graumelierten Haaren und sorgfältig gepflegten Schnurrbart.

Carlotta und Hugo Vanderbilt, beide Mitte Fünfzig, aber voller Power und Eleganz.

Sie trugen beide schlichte, beige und weiße Freizeitkleidung, Hemden und Stoffhosen, zugleich superelegant und sicherlich auch superteuer. Die Gäste wurden herzlich empfangen, die sich dann auch bald sichtlich entspannten. Es schien auf einen angenehmen Abend hinauszulaufen.

Das gemeinsame Abendessen an der mondänen, dunklen Ebenholztafel war ein Traum. Mai Ling brachte fast lautlos die leckersten Speisen auf den Tisch, ohne dass sich ein unangenehmes Völlegefühl in ihren Bäuchen einstellte. Teure Weine vervollständigten die Gänge und sorgten für ein immer entspannteres Miteinander mit Small Talk, kaum Themen über die Firma. Natürlich blieben Emily und ihr Verlobter aber wachsam. Zuviel stand auf dem Spiel. Auf jeden Fall einen guten Eindruck machen! Hugo war offenbar nicht in der Firma präsent, schien jedoch ein technisches Genie zu sein, was man so heraushörte. Und er stand offensichtlich komplett unter der Fuchtel seiner Frau!

„Also ich muss sagen, Emily“, begann Carlotta warm, zugleich gönnerhaft schließlich nach dem Dessert. „Du gibst mit deinem süßen Verlobten wirklich ein gutes Bild ab. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Top-Lead-Stelle in der Entwicklung maßgeschneidert für dich ist…“

Juhuuuu!

„…aber bitte warte noch etwas ab, ich muss erst mit Vorstand und der Personalabteilung sprechen. Die haben natürlich auch noch ein Wörtchen mitzureden.“ Die Chefin zwinkerte ihr zu. Schien gutes zu verheißen.

Die Gastgeber führten die beiden im Anschluß noch durch die vielen Räumlichkeiten des mondänen Penthouses. Interessiert und höflich sahen sich die beiden natürlich alles an und waren auch fasziniert. Ganz besonders stolz war das ältere Pärchen von ihrem vollautomatisch gesteuerten High-Tech-Wellnessbereich. Eine Sauna mit Panoramablick nach außen über die Stadt, gläserne Solarien, ein Dampfbad, ein toller Whirlpool, teilweise raffinierte vollverspiegelte Wände, welche die Räume dadurch noch größer wirken ließen.

Hinter einer etwas abgeschotteten Tür war noch ein kleiner winziger Raum, der auf den ersten Blick wie eine Toilette aussah, aber ein sichtlich bequem gepolsterter Sitz mit Lehne und mit stimmungsvollem, violettem Licht dezent im Hintergrund beleuchtet. „Und was ist das hier?“ Luca war irgendwie fasziniert von dem kleinen Örtchen, wusste aber nicht wieso.

„Das hier? Oh, das ist… ein Rückzugsort für Hugo, wenn er mal Dampf ablassen muss…“. Die ältere Dame kicherte, während ihr Mann rot wurde. „Ja. Nennen wir es einen vollautomatischen Masturbationsraum.“ Sie deutete auf eine montierte, seltsame Schlauchapparatur neben dem WC-Sitz, ohne es zunächst weiter zu erläutern. „Alles entwickelt und entworfen von meinem lieben Mann.“

„Also das wird mir jetzt zu peinlich…“, murmelte Hugo sichtlich verlegen. „Wenn es recht ist, würde ich mich zurückziehen. Emily, Luca – hat mich sehr gefreut, euch kennengelernt zu haben!“ Er verabschiedete sich hastig.

Seine Frau grinste ihm vielsagend hinterher. „Ja, Männer sind doch alles etwas Schweine, oder? So habe ich wenigstens mal drei komplette Stunden meine Ruhe – solange ist er da drin eingesperrt und wird schön langsam zum Höhepunkt gewichst, ohne dass er vorher raus kann. Unterhaltungsprogramm gibt es da drin natürlich auch, mit diversen Auswahlmöglichkeiten.“ Sie deutete nun erklärend auf den Monitor an der Decke und die beiden elektronischen Handablagen mit Knöpfen, links und rechts neben dem Sitz.

Auch Luca wurde rot, und Emily erst recht. Die Führung hatte irgendwie eine peinliche Wendung genommen. Zeit auch für sie, sich vom Acker zu machen, oder? Da klatschte die Chefin begeistert in die Hände. „Ich hab ne tolle Idee. Emily und ich machen jetzt spontan noch einen schönen Mädelsabend hier im Wellnessbereich, ganz in Ruhe ohne Männer. Mein Göttergatte hat sich ja schon verzogen, und Luca kann doch einfach mal die hübsche Masturbations-Zelle hier ausprobieren! Wäre ja schade, wenn sich immer nur mein Mann darin austoben darf, und kein anderer! Kommt Leute, der Abend ist noch ****!“

Zwei entsetzte, rotglühende Gesichter blickten sie an.

„Ähm, wir wollte eigentlich gehen… SCHLUCK!“, winselte die junge Frau höchst verlegen.

„Keine Widerrede – ich sehe doch Luca genau an, dass es ihn fasziniert, stimmt´s?“ Herausfordernd sah die Chefin ihre junge, verschreckte Mitarbeiterin an. Mist, es ging ja um ihren Job. Wortlos sah sie ihren Verlobten mit bettelnden Augen an. Tu es für mich, sagten die Augen.

Luca verstand. Mit klopfenden Herzen nickte er schließlich. „Ok, dann probiere ich das mal aus… Wirklich ganze DREI Stunden da drin?“

„Ja, aber keine Sorge. Das ist ein absolutes Wohlfühlprogramm. Sagt zumindest mein lieber Mann. Selber kann ich es leider nicht sagen. Aber er kommt immer recht gutgelaunt da raus. Nur Mut!“

Der junge Mann musste sich nun für die anstehende Prozedur in der Zelle komplett ausziehen. Unter den Augen der beiden Frauen. „Nur keine Befindlichkeiten. Wir schauen dir hier schon nichts weg. Und wir sind ja hier schließlich in einem Wellnessbereich – da geht es lockerer zu…“ Mit diesen tröstenden Worten von Carlotta entkleidete sich der arme Luca nun Stück für Stück, bis er mit glühenden Ohren auch noch seine geblümten Boxershorts herunterzog. Hastig und beschämt verbarg er sein bestes Stück unter seinen Händen.

„Wir müssen natürlich noch schauen, ob du kompatibel bist. Es ist von und für meinen Mann konfiguriert, also kleine Pimmelchen funktionieren da nicht.“

Luca musste seine schützenden Hände herunternehmen und präsentierte wohl oder übel seinen rosa Schwanz, hübsch und züchtig von braunem Schamhaar umgeben. Zufrieden wurde er von der älteren Dame begutachtet, während seine Verlobte mit entsetztem Gesichtsausdruck neben ihr stand, aber natürlich nichts sagte.

„Die Länge passt schon mal, mein Süßer. Aber die Haare… das geht gar nicht. Die müssen alle weg! MAI LING!!!“

Wie aus dem Nichts erschien die junge Asiatin neben ihnen, wie ein Ninja aus dem Schatten. Sie trug nun einen weißen knappen Dress, perfekt als „Handtuchmädchen“ für den Wellnessbereich ausgestattet. Die Haare makellos hochgesteckt. Sie verneigte sich vor den drei anderen und blickte ebenfalls neugierig auf den vor allen präsentierten Jungenschwanz.

„Rasur?“, fragte sie dienstbeflissen und knapp.

„Ja, Mai Ling, bitte kümmere dich um unseren Gast, das muss blitzblank sein.“

„Sehr wohl, Mylady!“ Sie verneigte sich wieder und führte Luca sanft fort, splitternackt. Ein letztes Mal drehte er sich noch ängstlich zu seiner Emily um, die ihn nur entschuldigend zunickte.

Wie geht es weiter?

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