What's next?
Eine Überraschung für Alle
Böse grinsend erläuterte Yurii Rena was sie zu sagen hatte. "Du wirst der Zentrale melden, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Und zweitens, dass ihr jetzt Pause macht. Damit keiner fragt, wo ihr seid." Yurii hielt Rena das Funkgerät hin und die meldete sich bei der Zentrale, sie sagte nicht mehr als Yurii von ihr verlangte und hoffte es würde in der Zentrale bemerkt "Hallo Zentrale, Simoni hier, es handelt sich um einen Fehlalarm, wir werden jetzt Pause machen. Bis dann."
Sie hoffte, dass die extra von ihr in die Meldung eingebauten Fehler Jemand auffielen, sie hätte sich immer mit "Polizeimeisterin" Simonis melden müssen und statt "Bis dann" hätte sie "Ende" gesagt. Der junge Polizeimeister Schneider in der Zentrale hatte allerdings nichts bemerkt. Doch im Streifenwagen 14-2 hatte ich die Nachricht gehört und mir kamen die Fehler so offensichtlich vor, dass ich sofort reagierte. Polizeiobermeister Henning Baum, der heute fahren durfte, bekam von mir die Anweisung zu der Adresse zu fahren, von der die Meldung des angeblichen Fehlalarms kam. Aber ohne Horn und Blaulicht gab ich vor. Der Zentrale meldete ich, dass Wagen 14-2 zur Unterstützung der Überprüfung des Alarms zu fahren. Und wenn wir uns nicht innerhalb von 1 Stunde melden sollten, sollten sie das SEK schicken.
Schnell und zügig fuhr Henning zu der Adresse des Alarms. Vor dem Haus sahen wir den Streifenwagen der Kollegen stehen. Henning hielt hinter Büschen, die verhinderten, dass man unseren Einsatzwagen vom Haus aus sehen konnte. Vorsichtig stiegen wir aus und schlichen uns, durch die Hecke vor Blicken geschützt, an und hofften ungehindert ans Haus zu kommen. Wir bemerkten schnell die nicht richtig geschlossene Kellertüre.
Vorsichtig schlichen wir mit gezogenen Waffen ins Haus, wobei mich merkwürdigerweise der knackige Hintern von Henning in seiner etwas knappen Uniformhose ablenkte. Wo mich Männer doch nur als dominante Sexpartner interessierten. Er schlich vor mir her vorsichtig die Kellertreppe hoch, die Waffe im Anschlag, ebenso wie ich meine Dienstwaffe im Anschlag hatte. Henning hatte die Türe zum Flur im EG fast erreicht, als wir hörten wie Jemand die Treppe zum OG hochstapfte und fröhlich ein Liedchen trällerte.
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Yurii pfiff fröhlich ein Liedchen, während er die Stufen hinauf stieg. Er wusste nicht mehr, wo er die Melodie aufgeschnappt hatte, aber sie klang so heiter und optimistisch, dass sie genau das ausdrückte, was er gerade fühlte. Er hatte nicht übertrieben. Die kleine Polizistin war der beste Fick seit Jahren - die Zeit im Knast nicht mitgerechnet. Allein das war schon Grund genug für seine gute Laune.
Dies war genau zu dem Zeitpunkt als George folgendes sagte - "Willst du mitmachen?" Georges Stimme klang überraschend leise. Brehmes Blick huschte zu ihm. Er leckte sich über die Unterlippe und nickte kurz.
"Okay, komm her."
Was? Rena verstand die Welt nicht mehr.
Der übergewichtige Brehme schaffte es mit gefesselten Händen nicht, selbst aufzustehen, also robbte er auf dem Hintern heran. Das sah so komisch aus. Der schwarze Riese lachte lauthals. Sogar Rena hätte beinahe in das Lachen mit eingestimmt, wenn ihre eigene Lage nicht so bedrohlich und deprimierend gewesen wäre. Brehmes angeschwollener Schwanz wippte bei jeder Bewegung in seiner Boxershorts und hinterließ dunkle, nasse Schmierer im Stoff.
George löste seine Handschellen und warnte ihn gleichzeitig: "Du fasst sie nicht an, bis ich es dir erlaube. Ist das klar?"
"Klar." Der ältliche Polizist nickte unterwürfig und hockte sich auf seine Fersen.
Mensch, Brehme, das war genial, wie du den Geiselnehmer dazu gebracht hast, dich freizulassen. So zu tun, als ob du kooperierst, damit hast du sogar mich getäuscht.
Sie zwinkerte ihrem Kollegen verstohlen zu, als Zeichen, dass sie seinen Plan verstanden hatte. Jetzt musste sie ihm nur noch eine Gelegenheit verschaffen, den Täter zu überrumpeln und festzunehmen, indem sie ihn ablenkte.
"Hey, Großer, willst du meine Hände auch losmachen? Du würdest dich wundern, was ich damit alles anfangen kann", gurrte sie und bemühte sich, den Einbrecher möglichst verführerisch anzusehen.
"Keine Chance."
Trotz der kurz angebundenen Antwort verzog sich sein Gesicht zu einem freundlich wirkenden Lächeln. Anscheinend gefiel ihm, wie die kleine Polizistin ihn anmachte.
Innerlich war sie ein wenig enttäuscht, dass ihr Trick nicht funktioniert hatte. Äußerlich aber ließ sie sich nichts anmerken. Im Gegenteil, sie wusste, dass sie in der Rolle der Verführerin bleiben musste, wenn der Plan funktionieren sollte. Sie musste für eine Ablenkung sorgen, damit Brehme zuschlagen konnte.
"Na, dann zeig doch mal, was du zu bieten hast." Ihre Stimme vibrierte leise.
George zog sich das Shirt über den Kopf und enthüllte seinen athletischen Oberkörper.
Pass auf, was du da machst, sagte sie sich still und wandte rasch die Augen ab.
Rena stand voll auf große, schwarze Männer. Sie hatte sich zwar nie getraut, einen zu daten. Aber manchmal stellte sie sich vor, wie einer sie mit seinen starken Händen packte, aufs Bett warf und ...
Das war ihr Kryptonit. Wenn sie sich vorstellte, wie ein schwerer, dunkler Körper sie auf die Matratze presste, sie festhielt, sie sich ihm unterwarf, dann wurden ihre Knie weich und im Magen flatterten Schmetterlinge. In den Nächten, wenn sie ihrer Fantasie freien Lauf ließ und dazu masturbierte, brachte sie sich selbst zu den besten Orgasmen, die sie je hatte.
"Mmh."
Ein schwaches Maunzen entkam ihrer Kehle. Schnell biss sie auf die Unterlippe, um es zu unterdrücken.
Denk an was anderes. Denk an was anderes.
Sie hörte, wie George seine Hose öffnete und nach unten schob.
Scheiße. Was mache ich hier?
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Genau in dem Moment als Georg seine Hose ganz ausgezogen hatte und in der Hand hielt öffnete Henning vorsichtig die Türe zum Flur. Wir hörten eine weibliche Stimme die laut flehte "Nein, nein, nein, bitte nicht." Zum Glück war die Stimme so laut, dass in diesem Raum wohl Niemand hörte das Henning gegen den Schirmständer gestoßen war. Er und ich sahen uns vorsichtig um, nicht ahnend, das Yurii etwas gehört hatte und lauschte.
Auf mein Kopfnicken hin ging Henning in die Offensive, stand in der offenen Türe und forderte George auf die Hände zu heben. Ich sicherte ab und horchte, ob ich von der Treppe her etwas hörte. George lachte laut und hob die Hände, während ich beobachten konnte, dass Henning sich von dem mächtigen Prügel ablenken ließ. Ich bekam einen Schreck und befürchtete Henning wäre zu sehr abgelenkt, und dachte auch - Ob Henning schwul ist - was ja an sich nicht schlimm wäre, wenn es nicht unseren Einsatz gefährden würde.
Dass Yurii sich im OG vorsichtig seine Schuhe ausgezogen hatte, und lautlos die Treppe herunter schlich, ahnte ich nicht, auch, weil ich absolut nichts hörte. Dann kam genau das was ich befürchtet hatte, Henning war zu unaufmerksam und George hatte ihm mit seiner Hose die Dienstwaffe aus der Hand geschlagen, warf ihn zu Boden und saß auf Hennings Rücken. Ich ging bis zur offenen Türe und befahl ihm er solle meinen Kollegen loslassen, meine Dienstwaffe auf seinen Kopf gerichtet.
Da spürte ich hinter mir eine Bewegung, doch bevor ich reagieren konnte durchfuhr meine Schläfe ein stechender Schmerz und mir wurde schwarz vor Augen. Dass Yurii mich auffing und sanft zu Boden gleiten ließ bekam ich nicht mehr mit.
Was passiert nun ?
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