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Chapter 120 by gha93 gha93

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Ein ruhiger Nachmittag

Als wir bei Jennifer zu Hause ankamen, wirkte das Haus bis auf die Musik, die von oben aus Anjas Zimmer kam, leer.

Auf dem Küchentisch entdeckten wir eine Notiz von Pia, in der stand, dass sie kurz einkaufen war.

Ben war ebenfalls nicht da. Wahrscheinlich war er bei Johannes.

Wir gingen die Treppe hinauf, vorbei an Anjas Zimmer, wo gerade ein neuer Song begonnen hatte, die Tür vibrieren zu lassen, und dann in Jennifers Zimmer.

Dort angekommen schlossen wir schnell die Tür, was den Lärmpegel zum Glück stark reduzierte und wir zumindest etwas Ruhe hatten.

"Besser", kommentierte Jennifer erleichtert.
"Wenn du möchtest, gehe ich rüber und sorge dafür, dass sie etwas mehr Rücksicht nimmt."
"Nein, schon okay. Mit der Tür geht es."

Ich nickte zustimmend, legte meinen Rucksack ab und ging zu Jennifer, die gerade auf ihrem Schreibtisch Platz machte.

Ich streichelte sanft über ihre nackten Arme, doch sie schüttelte nur mit dem Kopf.

"Tom", sagte sie, aber nicht wirklich streng. "Ich muss heute wirklich lernen."

Ich begann, an ihrem Hals zu saugen.

"Bist du sicher?"
"Ja", antwortete sie, aber ihre Stimme klang ein bisschen atemlos. "Ich meine es ernst."

Ich wusste, dass ich sie umstimmen könnte. Ein paar Worte, und sie würde nachgeben. Aber es war ihr wichtig, also gab ich mich geschlagen.

Ein normaler Nachmittag. Keine verrückten Spiele, keine spontanen Abenteuer. Einfach nur wir zwei, unsere Unterlagen und Stille.

"Okay", sagte ich und ließ von ihr ab. "Dann lernen wir eben."

Während Jennifer sich an ihren Schreibtisch setzte, holte ich meine Unterlagen aus meinem Rucksack und machte es mir auf ihrem Bett gemütlich.

Die nächsten Stunden verbrachten damit, konzentriert zu lernen.

Irgendwann hörten wir, wie Pia nach Hause kam. Eine Weile später folgte Ben. Und zuletzt Robert.

Langsam füllte sich das Haus mit Stimmen und Geräuschen.

Als Pia schließlich zum Abendessen rief, streckte ich mich und packte meine Sachen zusammen.

"Danke, Tom", sagte Jennifer plötzlich.

Ich runzelte die Stirn.

"Wofür?"
"Dafür, dass wir trotz allem auch mal einen normalen Nachmittag verbringen können."

Ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn.

"Kein Problem. Nach all den verrückten Sachen in letzter Zeit, ist eine kleine Pause auch mal ganz schön."

Jennifer nickte. Dann fügte sie hinzu: "Aber ich hätte nichts dagegen, wenn wir nachher noch ein paar andere Sachen machen würden."

Ich grinste.

"So, meinst du?"

Sie zuckte mit den Schultern.

"Nur, wenn du Lust hast."
"Klar, habe ich Lust", lachte ich. "Hast du an etwas Bestimmtes gedacht?"
"Ich weiß nicht. Irgendetwas Verrücktes vielleicht?"

Mein Grinsen wurde breiter.

"Sehr gerne", sagte ich. "Ich hätte da auch schon eine Idee."

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