More fun
Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 10 by Fotzenglotz Fotzenglotz

What's next?

Ein Mädel und ein halbes

Theo bewegte sich wie in Trance. Er folgte dem leichten Drängen von Charlotte, trat über die Schwelle und griff nach der Klinke. Mit einem satten Klick fiel die Tür ins Schloss und trennte sie von der Außenwelt. Plötzlich war das Haus kein gewöhnlicher Ort mehr; es fühlte sich an wie ein abgeschlossener Kokon, in dem nur noch diese drei Menschen existierten – und die unvorstellbare Wahrheit zwischen ihnen hing wie schwerer Nebel in der Luft.

„Brav“, sagte eine Stimme, die Theo den Boden unter den Füßen wegziehen ließ.

Es war das „Brav“ eines Vaters, der stolz auf seinen Sohn ist, aber es kam aus dem Mund von Leonie. Die sanfte, weibliche Gestalt schritt nun mit einer fast schon raubtierhaften Anmut auf ihn zu, während die tiefe, vertraute Walter-Stimme durch den Flur hallte.

Theo blieb stehen, sein Blick warf immer wieder unwillkürlich auf die athletische Figur vor ihm. Er schluckte hart und versuchte, seine Stimme zu kontrollieren. „Aber... warum?“, brachte er schließlich mühsam hervor. „Warum siehst du so aus? Warum hast du dich in... in sie verwandelt?“

„Waleonie“ blieb direkt vor ihm stehen. Sie war nun so nah, dass Theo die Wärme ihres Körpers spüren konnte.

„Warum?“, wiederholte sie, wobei ein schelmisches Funkeln in ihren Augen aufblitzte. „Weil du ja mit der Damenwelt nichts gebacken bekommst!“

Theo starrte ihn fassungslos an. Das Wort „Damenwelt“ schien in der stillen Atmosphäre des Flurs wie ein Donnerschlag zu hallen. Er versuchte, die Logik hinter diesen absurden Worten zu finden, doch sein Verstand war zu sehr mit dem Anblick von Leonies knackigem Körper beschäftigt.

„Was... was soll das bedeuten?“, stammelte Theo und wich **** einen halben Schritt zurück. „Du willst nicht nur... zusehen?“

Die Gestalt von Leonie lachte, ein helles, fast schon spöttisches Lachen, das jedoch durch die tiefe Stimme seines Vaters eine ganz eigene, faszinierende Resonanz erhielt. Sie legte ihre Hände in die Taille und betrachtete ihn wie ein interessantes Forschungsobjekt.

„Aber... aber du bist doch ein Mann!“, platzte es aus Theo heraus. Er deutete mit zitterndem Finger auf die athletische Gestalt vor ihm.

Charlotte und die vermeintliche Leonie sahen sich an. Es war kein flüchtiger Blick; es war ein wissendes, tiefes Ansehen, das einen geheimen Pakt zwischen ihnen besiegelte. Dann, fast Zeitgleich, breitete sich ein breites, schelmisches Grinsen auf ihren Gesichtern aus – Charlottes amüsiertes Grinsen und Leonies selbstbewusstes, raubtierhaftes Grinsen.

Sie schienen den Moment förmlich zu zelebrieren, bevor sie die Antwort gaben, die Theo den letzten Rest seiner Fassung rauben sollte.

„Ach, Theo“, begann Charlotte mit einem leichten Kichern, während ihr Blick ihn prüfend über die Figur streifte.

„Was?“ fragte Theo, der nun merkte, wie seine Stimme höher wurde.

Die beiden Frauen – oder das, was sie im Moment darstellten – antworteten im Chor, wobei ihre Stimmen eine fast schon verschwörerische Note hatten.

„Wir beide waren vorhin auf Pornhub unterwegs“, erklärten sie synchron.

Theo spürte, wie ihm die Hitze bis in die Spitzen der Ohren schoss. Er blinzelte, als wollte er sicherstellen, dass er das gerade wirklich gehört hat. Die Kombination aus derbe-direkter Wahrheit und dem fast schon freizügigen Geständnis war so absurd, dass sein Gehirn kurzzeitig den Dienst quittierte.

Das Schweigen, das auf diese Aussage folgte, hielt nur Sekunden, doch für Theo fühlte es sich wie eine Ewigkeit an. Er starrte die beiden Frauen an – seine beste Freundin Charlotte und seinen... seinen Vater, der nun als Leonie vor ihm stand – und suchte **** nach einem Anzeichen, dass dies ein verrückter Scherz war. Doch das Funkeln in ihren Augen verriet: Sie meinten es ernst.

Die beiden Mädels sahen sich an, ein wissender, fast schon schelmischer Blick zwischen ihnen hin- und hergewechselt. Dann wandten sie sich wieder ihm zu, die Grinsen so breit, dass es beinahe furchteinflößend wirkte.

„Penis?“ fragte Charlotte mit einer vorgetäuschten, unschuldigen Neugier, während sie eine Augenbraue hochzog.

„Penis!“ wiederholte Leonie (sein Vater) fast schon triumphierend und trat einen Schritt näher, als wollte sie die Antwort direkt aus ihm herauspressen.

Theo spürte, wie sein Gesicht nun wahrscheinlich den gleichen Rotton annahm wie eine reife Tomate. „Was... was wollt ihr?“

„Penis?“ fragte Charlotte erneut, diesmal mit einem Zwinkern.
„Penis, Penis!“ riefen sie synchron und klatschten leise in die Hände.

What's next?

Comments

      More fun
      Want to support CHYOA?
      Disable your Ad Blocker! Thanks :)