Wie geht es weiter ?
Ein überraschendes Aufeinandertreffen
Auch Rainer war offensichtlich überrascht, Diana an meiner Seite zu sehen. „Ihr kennt euch?“ fragte ich in das allgemeine Schweigen hinein. „Rainer ist mein Stiefvater“, antwortete Diana und verzog dabei angewidert ihr Gesicht. Rainers fing sich rasch wieder, und sein Gesicht verzog sich daraufhin ebenfalls, jedoch mehr zu einem hämischen Grinsen. „Na, wenn das nicht mein süßes, kleines Töchterchen Diana ist“, erwiderte er betont süffisant. „Du Schlampe hast Dir in der Zwischenzeit einen neuen Daddy gesucht, wie ich sehe.“
„Martin ist mein Freund“, erwiderte Diana ungewöhnlich steif. „Wir lieben uns und wir werden bald heiraten“, fügte sie trotzig hinzu und drückte hilfesuchend meinen Arm. Ich spürte, wie Diana zitterte, und ich legte meinen Arm beschützend um meine Freundin. „Rainer, lass bloß Deine Finger von Diana, sonst wirst Du es bitter bereuen“, sagte ich drohend. Rainer zuckte bloß gleichgültig mit den Achseln, legte seine Hand provozierend auf Julias süßen, knackigen Arsch und schob sie in das Haus hinein.
Diana und ich verabschiedeten uns noch einmal herzlich von Melanie, die von dem kurzen Disput auch sichtlich mitgenommen war, und stiegen dann in mein Auto. Die viertelstündige Fahrt nach Hause verlief ungewöhnlich still, jeder von uns beiden hing anscheinend seinen eigenen trüben Gedanken nach. „Wir dürfen meiner Mutter nichts davon erzählen“, murmelte Diana lediglich kurz vor dem Aussteigen. „Der Schock würde sie umbringen.“ Dann ergriff sie entschlossen meine Hand und reckte ihren Kopf trotzig in die Höhe …
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