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Chapter 26
by
asscapade
Also direkt zur Schule?
Direkt zur Schule
Trotz des entspannten Ausklangs des Wochenendes, fällt es dir sehr schwer dein Bett zu verlassen als Natascha dich am Montag morgen weckt. Eine kalte Dusche und ein starker Kaffee, ändern den Zustand nur geringfügig. Eigentlich wolltest du mit der Bahn zur Schule fahren wie vermutlich die meisten deiner Mitschüler, aber dein Vater hat darauf bestanden dich an deinem ersten Tag zu fahren. Selbst Tatjana ist aufgestanden und verabschiedet dich in einem Hauch eines Bademantel, lässt es sich auch nicht nehmen als dein Vater gerade nicht hinsieht über die wachsende Beule in deiner Hose zu streifen.
"Ich hoffe ich kann dir nachher bei deinen Hausaufgaben helfen, dein Vater muss schon wieder geschäftlich weg und wir haben das Haus für uns alleine."
"Wie soll ich denn mit dem Ständer zur Schule gehen? Das sieht doch jeder." beschwerst du dich nur teilweise ernsthaft.
"Ach ich Dummerchen. Morgen früh lutsche ich dir wenn du aufstehst erstmal die Eier leer damit so etwas nicht nochmal vorkommt. Aber für heute wirst du wohl damit leben müssen."
"Vielleicht geht´s mir doch noch nicht so gut und ich sollte heute lieber noch zu Hause bleiben?"
"Führe mich nicht in Versuchung du kleiner Teufel. Außerdem wäre mir dann jemand sehr böse."
"Was soll das denn jetzt wieder heißen?"
"Das verstehst du noch früh genug, keine Sorge." Mit einem Kuss auf die Wange, einem Nippelblitzer und einem Klaps auf den Hintern schickt sie dich zu deinem bereits wartenden Vater ins Auto. Als ihr zur Ausfahrt heraus fahrt, wirft sie euch noch einen Kuss zu und du bist sicher das dieser für dich bestimmt ist.
Im Auto schärft dir dein Vater noch einmal ein, dich zwar nicht zu überanstrengen, es aber auch nicht zu locker angehen zu lassen. Er teil dir mit, dass er erst zum Wochenende wieder aus Prag zurück kommen und bittet dich Augenzwinkernd ein wachsames Auge auf das Haus und deine Stiefmutter zu werfen. Das Haus ist dir herzlich egal, aber das andere wird mit Bravour erledigt denkst du dir, während du ihn nur anlächelst.
Ein paar Minuten später stehst du auch schon vor dem Schultor und bist geradezu überwältigt von der Anzahl an Eindrücken die auf dich einprasseln. Du hättest nicht erwartet, das der Anblick deiner alten Schule dich so sehr trifft. Vieles ist noch genauso, wie du es in Erinnerung hattest, aber du bemerkst auch einige Veränderungen. Neue Graffitis, ein kleiner, dir unbekannter Anbau und die Sporthalle hat wohl einen neuen Anstrich bekommen, um nur einige zu nennen. Und dann sind da natürlich deine Mitschüler. Es sind so viele und du kennst eigentlich niemanden hier. Ein paar der Älteren kommen dir vage bekannt vor, aber du bist dir nicht sicher ob das stimmt oder dir deine Phantasie einen Streich spielt. Dir fällt auf, dass einige dich beobachten, dich förmlich anstarren. Kein Wunder denkst du dir, du bist sicher gerade die aufregendste Attraktion um nicht zu sagen der größte Freak an der Schule. Du versuchst dir nichts anmerken zu lassen und begibst dich, wie es dir in einem Anschreiben mitgeteilt wurde, auf direktem Weg ins Sekretariat. Auf dem Weg spürst du die Blicke in deinem Rücken und oft wird hinter vorgehaltener Hand getuschelt, wenn du vorbei gehst. Mehr als Wortfetzen verstehst du nicht, aber du bist dir sicher, mehr als einmal den Ausdruck "Komboy" gehört zu haben. Ändern kannst du es sowieso nicht, also beschleunigst du deine Schritte und betrittst kurz darauf ohne Anzuklopfen das Sekretariat. Der Raum hat sich stärker verändert als das Gebäude an sich, quasi das komplette Mobiliar wurde offensichtlich innerhalb der letzten vier Jahre ausgetauscht. Das trifft wohl auch auf Frau Meier zu. Die alte Dame war zu deiner Zeit eine Institution und stand kurz vor der Rente, als du den Unfall hattest. Ihre Nachfolgerin ist um einiges jünger und auch deutlich attraktiver. Die rothaarige Frau streckt dir ihren knackigen Hintern in einem knielangen, mausgrauen Rock entgegen, da sie gerade in einer der unteren Schubladen in einem der zahlreichen Aktenschränke etwas zu suchen scheint. Dein Eintreffen bemerkt sie aber sofort und wendet sich dir zu. Ihr beachtlicher Vorbau, der sich alle Mühe gibt die Knöpfe ihre enge, weiße Bluse zu sprengen, entschädigt dich umgehend dafür, das dir der Blick auf ihren Hintern jetzt verwehrt ist. Mit höchster Willensanstrengung, kannst du den Blick nach oben zu ihrem Gesicht mit den strahlend grünen Augen, der hübschen Nase und den dunkelrot geschminkten Lippen wenden. Freundlich lächelt dich Tina Bender an, wie du dem Schild auf dem Tresen entnehmen kannst.
"Willkommen zurück am Willy-Brandt Gymnasium, schön das du wieder da bist."
Etwas überrascht siehst du Frau Bender an, die du auf Ende zwanzig schätzt und die du definitiv noch nie in deinem Leben gesehen hast. Als sie deinen irritierten Gesichtsausdruck bemerkt, entfährt ihr ein freundliches und ehrliches Lachen.
"Keine Sorge, ich kann keine Gedanken lesen, die Frau Direktorin hat dich nur sehr genau beschrieben. Außerdem wusste ich ja, dass du heute kommst und ich kenne eigentlich alle unsere Schüler. Vor allem die Gutaussehenden." Bei dem letzten Satz zwinkert sie dir frech zu.
"Geh ruhig rein, sie wartet schon auf dich."
Sprachlos und immer noch irritiert, sowohl wegen der offensichtlichen Anzüglichkeit als auch ihrer Erklärung, betrittst du das Büro deiner Direktorin. Auf dem Namensschild an der Tür liest du noch 'S.Müller', das sagt dir jedoch nichts.
"Na siehst du, ich hab dir doch gesagt, dass wir uns bald wiedersehen." wirst du sofort begrüßt, als du den Raum betrittst.
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Anale Spiele
Ein junger Mann erwacht aus dem Koma
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