What's next?
Dienstnummer
Ich lag da auf dem dreckigen, kalten Boden, komplett durch. Mein ganzer Körper hat sich angefühlt, als wär ich von ’ner Dampfwalze überrollt worden. Muskeln weich wie Wackelpudding, im Kopf irgendwas zwischen Supernova und geflashtem Sternenhimmel. Ich hab leise vor mich hingestöhnt, klang mehr so wie erschöpftes Ausatmen nach ’ner viel zu intensiven Nacht.
Und trotzdem war da dieses krasse Happy-Gefühl.
Kennt ihr das, wenn ihr völlig fertig seid, aber innerlich noch auf Wolke Killer-Bass schwebt?
Alles war verschwommen: Blaulicht, Stimmen, Schritte um mich rum.
Ich musste sogar kichern.
Dachte mir nur so verpeilt: Der Polizist weiß echt safe, wie man jemanden abführt, das muss ich ihm lassen. Vielleicht sollte ich mir seine Dienstnummer geben lassen, falls ich nochmal so’n „Notfall“ hab – völlig durch von der Nacht. So einen Notfall wie vorher meine ich, als ich allein in der Gasse rumhocke und dringend eine Nummer gebraucht hätte.
Das heißt wohl: Mein Kopf peilt noch in Party-Logik. Total Banane. Nur ich, die Gasse, der Rausch… und null Plan, wohin mit mir.
Ey, diese Nacht war echt einzig.

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