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Chapter 11
by
drz
What's next?
Die Vergangenheit ist nie vorüber.
2 Mädchen aus meiner Klasse, Elke und Judit, die auch nicht so unbedingt im Zentrum der Öffentlichkeit standen, hatten sich bereit gefunden mich bei ihren samstagabendlichen Steifzügen durch die Szene Paderborns mitzunehmen.
Ihnen viel auf, dass ich ziemlich häufig zwar Männer kennen lernte, aber bei keinem länger als eine Nacht blieb.
Ich war versaut und verdorben. Kein Mann konnte es mir recht machen. Ober besser gesagt richtig besorgen.
Doch Paderborn war einfach nicht weit genug weg. Wie schnell konnten da Gerüchte aufkommen. Schnell war man eine Schlampe. Ein Flittchen, das es mit jedem treibt.
Das musste ich verhindern.
Also hielt ich mich zurück wie ich konnte. Falls ich konnte.
So verging die Zeit zwischen Ostern und dem Sommer doch sehr schnell.
Tief in meinem Inneren freute ich mich schon auf mein Zimmer über der Bar in Pattaya.
Eines Abends, als Judit schon nach Hause gegangen war, ging ich noch mit Elke durch die Straßen von Paderborn.
Da gibt es ein ganz besonderes Stadtviertel
In Sennelager hatte die englische Armee eine große Kaserne.
Die Soldaten amüsierten sich in den Kneipen und Bars, die sich auf einer sündigen Meile angesiedelt hatten.
Elke hatte mich dort hingeschleppt. Ich sei die einzige, mit der sie dort hinwollte.
Das sollte Judit nicht erfahren. Hier sei es so verrucht. Und sie wollte wissen, wie das so ist in diesem Viertel.
Also gingen wir in eine Tabledance Bar.
Elke war voll aufgedreht und wollte sich alles ganz genau anschauen.
Und dann hatte ich ihr erzählt, was ich in Thailand im Urlaub gemacht hatte.
Der ****, diese Umgebung und das große Interesse Elkes an solchen Dingen hatten mich unvorsichtig werden lassen. Ich erzählte, wie toll es ist, von einem Dutzend Männern am Abend gefickt zu werden. Elke war Feuer und Flamme und fragte mich, ob sie bei meiner nächsten Reise mitkommen dürfte.
Ich Antwortete nicht.
Ich hatte ihr nicht erzählt, dass ich nach meiner Rückkehr besorgt zu meinem Frauenarzt gegangen bin. Er sollte nachsehen, ob ich nicht was von meiner Reise mitgebracht hätte.
Er hat sehr gründlich nachgesehen. Schwanger war ich nicht. Eine Geschlechtskrankheit hatte ich auch nicht. Aber Jungfrau sei ich auch nicht mehr.
Ob das meine Mutter wüsste. Sein Schweigen musste ich mir auf diesem Stuhl ganz besonders verdienen. Das sei ich ja jetzt gewohnt.
Die Nutte wurde ich nicht mehr los.
Und wieder hatte ich jemandem erzählt was ich war.
Eine Nutte. Eine Hure. Eine Frau, die es für Geld mit jedem treibt.
Deutschland war ein gefährliches Pflaster.
Meine Antwort an Elke war, dass ich erst meinem Zuhälter in Thailand fragen müsste.
Elke war fest entschlossen das Nuttenleben auszuprobieren. Noch in dieser Nacht tanzten wir beide an der Stange. Doch mehr ließ ich nicht zu. Ich war zwar ****. Doch so **** auch wieder nicht.
Die Sommerferien rückten immer näher.
Und Elke wollte mit.
Es war bei ihr keine fixe Idee, die im **** geboren wurde um nüchtern beerdigt zu werden. Sie meinte es vollkommen erst, als sie mich fragte ob sie noch mehr Übungsstunden in der Tabledance Bar bräuchte um mit nach Thailand zu dürfen.
Ich musste ihr erklären, wie ich lebte.
Mein Doppelleben durfte auf keinen Fall auffallen. Meine Tarnung musste gewahrt bleiben.
Deshalb bat ich sie in der Öffentlichkeit nicht über unsere Urlaubsplanung zu reden.
Schließlich kam das OK von meinem Zuhälter.
Elke war als Nutte angenommen. Die Bilder aus der Tabledance Bar hatten wohl Eindruck hinterlassen.
Jede für sich buchte einen Flug nach Thailand. Ohne Hotel. Der Rückflug sollte am Ende der Ferien nach 6 Wochen stattfinden.
Ganz zufällig wollten wir uns am Flughafen treffen.
Niemand sollte erfahren, was wir vorhatten. Nicht einmal Judit.
Die Vorbereitungen waren diesmal wesentlich besser organisiert.
In den Koffern waren nicht nur Klamotten und Schuhe, sondern auch Anti Baby Pillen.
Genug um nicht ungewollt schwanger zu werden. 6 Wochen wären ohne kein russisches Roulette gewesen, sondern glatt Selbstmord. Ein Kind konnte ich mir so kurz vor dem Abitur einfach nicht leisten.
Erwachsen war ich. Auf meiner ersten Reise war alle anders.
Mit dem Fahrrad war ich unterwegs. Stieg in einen Bus um und hatte einen Teddybären bei mir.
Heute brachte mich ein Taxi zum Flughafen. Und im Gepäck verbarg sich das Arbeitszeug einer Hure.
Glücklich und voller Vorfreude saß ich im Flugzeug neben Elke. Ihre Gefühle kann ich nicht beschreiben. Aber ich wusste wohin ich flog. In Thailand führte ich kein Doppelleben.
What's next?
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Ende
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