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Chapter 3 by marenlovesporn

Was wird geschehen?

Die Spritze

Nein, ich bin das nicht. Nicht ich. Ich mache so etwas nicht. Und doch stehe ich hier irgendwie neben mir und beobachtete mich von außen. Ich beobachte die junge Frau auf dem Sofa. Ich bin es, obwohl ich es nicht sein kann. Doch ich beobachte mich nicht alleine. Neben mir stehen zwei Videokameras, die das Ganze aufzeichnen. Was aufzeichnen? Wie ich auf dem alten schäbigen Sofa sitze, meine Jeans und mein Höschen bis zu den Schuhen heruntergezogen, meine Knie weit gespreizt, meine rechte Hand zwischen meinen Schenkeln. Ich beobachte mich dabei, wie ich meine Schamlippen streichele und dabei ganz entrückt und aufgegeilt den alten, hässlichen, fetten Mann anschaue, der neben mir sitzt. Den Mann, der mich feist angrinst und mir Anweisungen gibt.

Ich denke kurz nach wie das kommen konnte. Ja, genau. Sein Griff um meinen Hals raubte mir den Atem. Er beobachtete meine Panik. Als ich schwach genug war, ließ er mich einfach los und ich sackte vor ihm auf den Boden. Dann waren da seine Stiefel. Die Stiefelspitzen glitten kurz über meine Brüste, bohrten sich in meinen Schoß. Bevor ich wieder richtig da war, hatte er mich aufs Sofa geworfen und mir diese Spritze verpasst. Diese Spitze, die er sorgfältig aus dem Bild räumte, damit man nicht drauf kam, dass mein glasiger Blick und alles, was ich machte nicht unbedingt freiwillig war.

All das sah ich von meinem Platz an der Wand, von dem ich das Geschehen irgendwie beobachtete. Ich sah wie er in aller Seelenruhe die Kameras aufbaute und ausrichtete. Ich beobachtete, wie er sich danach neben mich setzte, meine rechte Hand nahm und auf seinen Hosenschlitz drückte. Ich beobachtete mich dabei, wie ich ihn sofort dort zu streicheln begann, ein völlig verzücktes Gesicht machte und stöhnte: „Oh Gott, der scheint ja riesig zu sein.“ Beobachtete mich dabei, wie er mir befahl aufzustehen, die Jeans zu öffnen und sie zusammen mit dem Höschen bis zu den Schuhen runterzuschieben und ich es ohne Zögern machte. Beobachtete mich dabei, wie ich mich wieder setzte, wobei ich fast ins Straucheln gekommen wäre. Beobachtete mich dabei, wie ich die Knie soweit es ging spreizte und begann meine Schamlippen und Möse zu streicheln.

Mein Mann, meine Ehe, mein guter Ruf, meine Stieftochter, ich hatte sie alle im Kopf, während ich mich irgendwie wie von außen beobachtete, aber das Mädchen auf dem Sofa dachte an all das nicht. Sie dachte nur daran sich unter den Anweisungen des Mannes aufzugeilen. Was wohl in der Spritze war? Ich zermarterte mir den Kopf. Plötzlich stößt er mich an. Ich zucke zusammen. „Träum nicht, Maren“, sagte seine strenge Stimme. Ich nicke sofort, reibe mich schneller. „Fick dich ein bisschen mit deinen schönen, langen Fingern“, fordert er mich auf. Ich tue es sofort.

Der Teil von mir, der das alles von außen beobachtet, weiß genau, hier passiert gerade der größte Fehler meines Lebens. Aber was kann der wissende Teil schon ausrichten? Nichts. Absolut nichts.

Komme ich zu Verstand?

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