Hat Viktor sie damit in der Hand?
Die Lage wirkt ziemlich hoffnungslos
"Pandora!" Alex sah fassungslos zu seiner Mitstreiterin, die neben ihm zu Boden gesunken war, dann zu Viktor. "Mann, du musst dir ja echt Sorgen um Ikarus machen!"
"Definitiv." Viktor blickte an ihm vorbei zu Tom. "Und jetzt lass ihn los, ehe ich mir noch mehr Sorgen machen muss!"
Tom schüttelte den Kopf. "Ich versteh ja, dass du ihn nicht nochmal Pandora überlassen willst", rief er zurück. "Aber irgendwas sagt mir, dass das keine gute Idee ist. Dann hast du nämlich freie Schussbahn auf mich."
Im Sand regte sich schwach Steffen, der immer noch Annas Gestalt hatte. "Wirf die Waffe weg", rief er Viktor zu. "Wenn meinem Bruder was passiert, wie sollen wir dann weitermachen?"
"Hm." Viktor überlegte einen Moment. "Ich könnte euch anführen."
"Echt?" Steffen schien das zu faszinieren. "Ja, warum schießt du nicht einfach auf ihn? Ob du Atlas oder Ikarus triffst, ist doch dann letzten Endes egal!"
Tom warf ihm einen leicht entgeisterten Blick zu. "Dass ich dich mal gemocht hab, Ishtar, ist mir ein Rätsel."
Viktor lachte. "Ja, sie ist ein ziemliches Biest. Aber-" Er hob die Pistole wieder in Toms Richtung. "Ich glaube, ich erschieße doch einfach erst mal dich. Wenn ich nahe genug dran bin, ist das auch kein Risiko für unseren geliebten Anführer mehr." Er begann auf ihn zuzulaufen, aus dem Eingangsbereich des Wohncontainers weg-
-und vom Dach sprang eine kleine Gestalt herunter, landete auf seinem Rücken und umarmte ihn stürmisch von hinten.
"Grüß dich, Paps", lachte Ria. "Hab mich echt darauf gefreut, dich wiederzusehen!"
"Was zum-" Viktor wollte sie abschütteln, merkte aber im selben Moment, dass sie das nicht wollte, und genauso wenig wollte sie, dass er seine Kräfte noch länger auf die anderen wirken ließ. Dementsprechend hörte er widerwillig damit auf. "Wie machst du das? Du konntest das doch nur, wenn-"
Ria küsste ihn neckisch auf den Hals. "Ich bin jetzt ein großes Mädchen, Paps", sagte sie. "Hab mich ein bisschen weiterentwickelt. Ich muss niemanden mehr in der Musch haben, um ihn zu kontrollieren. Allerdings-" Sie senkte die Stimme. "Spaß macht's mir immer noch! Los, lass uns doch ein bisschen ficken - um der alten Zeiten willen."
Viktor fluchte innerlich, gegen seine Tochter zur Wehr setzen konnte er aber trotzdem nicht. "Na gut", gab er widerwillig zurück, "in dem Container hat's auch Betten. Da haben wir es bequem."
"Bevor ihr aber geht", sagte Pandora leise und stand, gestützt von Roadie auf, "behalte ich das hier besser." Sie ergriff die Pistole in Viktors Hand und nahm sie ihm ab. "So, jetzt könnt ihr meinetwegen poppen gehen."
"Bist du okay?" erkundigte Alex sich bei ihr.
Pandora nickte mit zusammengebissenen Zähnen. "Glaube, die Kugel ist durch mich durch", sagte sie. "Mir wär's aber lieber, Atlas schaut sich das mal an."
Inzwischen war Steffen wieder halbwegs beisammen. "Dann bring die Waffe mir", sagte er. "Ich sorg dafür, dass Ikarus inzwischen nicht wegläuft."
"Und Roadie?", fügte Tom hinzu.
"Mh?"
"Wenn du Pandora hergebracht hast", sagte er, "dann geh mal ins Lagerhaus und schau nach, was Ishtar da anstellt."
Ikarus lachte leise. "Es ist eh schon zu spät", sagte er. "Aber los, geh nur. Wirst stehen, was du davon hast!"
Alex verstand zwar nicht, aber nachdem er Pandora vorne abgeliefert hatte und Tom nun nach ihr sah, lief er wie von ihm vorgeschlagen zum Lagerhaus. Er war gerade noch klein genug, um gut durch das Eingangstor zu passen, und er konnte schnell sehen, dass nur ein kleiner Teil der Fläche mit Kisten belegt war. Die Kisten sahen ziemlich generisch aus: große Aluboxen, allerdings mit Beschriftung, und er konnte die Worte "Ultra Light..." ausmachen. Was das wohl sein konnte? Neugierig trat er näher-
"Es sind Hängegleiter mit Propellerantrieb", beantwortete Ishtar die Frage in seinem Kopf, als sie hinter einem Stapel hervortrat. "Dich haben sie also geschickt, um mich aufzuhalten. Na ja-" Sie kicherte. "Erstens kommst du zu spät, und zweitens hätten sie besser wen anderen geschickt."
"Dass ich zu spät bin, hat Ikarus auch schon gesagt", gab Alex zurück. "Aber ich glaube, um dich jetzt mal ordentlich übers Knie zu legen, haben Sie genau den richtigen geschickt."
Ishtar lächelte breit. "Es gibt aber zwei Dinge, die du nicht weißt", sagte sie.
Alex lächelte zurück. "Und die wären?"
"Erstens, was ich eigentlich so alles kann", gurrte Ishtar und streichelte sich behaglich ihre großen weichen Titten. "Mein Bruder und ich, wir sind nämlich sehr vielseitig begabt, weißt du?"
"Wird dir nicht viel helfen", gab Alex zurück. "Ehe du was versuchst, kann ich-"
Aber ehe er den Satz zu Ende brachte. sprudelten plötzlich Ströme von Milch aus Ishtars Möpsen, und in der Halle verbreitete sich ein betörender Duft, der Alex zu Kopf stieg wie ein Fieber, und er konnte auf einmal keinen klaren Gedanken mehr fassen. Er wollte nur noch eins: Ishtar ficken, sich mit ihr vereinigen, seinen Samen in ihren Götterleib pumpen und ihr so viele Kinder schenken, wie sie nur von ihm bekommen konnte. Seine Augen wurden glasig, und er öffnete seinen Mund, aus dem der Speichel nur so troff.
Ishtar trat langsam und mit schwingenden Hüften auf ihn zu. "Und das zweite, das du noch nicht wusstest", sagte sie, "ist, wieviel von Surhabis Milch ich heute früh zu mir genommen habe. Ich bin prallvoll von ihr. Und mit so viel Kraft im Körper, da gibt es kaum was, das ich nicht kann!"
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