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Chapter 2 by John Breedy John Breedy

Wohin bringt er Anna?

Die Hütte

Viktor trug Anna den restlichen Weg, ohne viel zu reden. Der Pfad stieg noch steiler an, aber er schien jeden Stein zu kennen. Anna versuchte, den **** zu ignorieren, doch jedes Schaukeln jagte Blitze durch ihren Oberschenkel.

„Wie weit noch?“, fragte sie leise.

„Zehn Minuten. Halt durch.“

Seine Hand lag immer noch fest unter ihrem Po, stabilisierend, aber der Griff fühlte sich… intensiv an. Anna spürte die Wärme durch den Stoff, die Art, wie seine Finger sich leicht anspannten, wenn er einen Schritt höher stieg. Nur damit ich nicht abrutsche, dachte sie. Nichts weiter. Er ist nett. Er hilft.

Endlich tauchte die Hütte auf: klein, aus dunklem Holz, ein Schornstein rauchte leicht. Kein anderes Haus in Sicht. Viktor stieß die Tür mit dem Fuß auf und trug sie rein. Drinnen war es warm, roch nach Feuer und Metall. Ein Bett in der Ecke, ein Tisch, ein großer Erste-Hilfe-Kasten an der Wand – der sah aus wie aus einem Militärlager.

Er setzte sie vorsichtig auf das Bett. „Hose runter. Muss die Prellung sehen.“

Anna zögerte. „Ich… kann das selbst versuchen.“

„Du zitterst ja schon vor ****. Mach schon.“

Sie biss die Zähne zusammen und zog die Wanderhose bis zu den Knien runter. Der Oberschenkel war jetzt tiefblau, geschwollen, die Haut aufgeschürft. Viktor kniete sich hin, berührte die Stelle leicht – seine Finger rau, kühl von draußen.

„Autsch!“, zischte sie.

„Hältst du aus?“

„Ja… mach weiter.“

Er drückte sanft, prüfte die Schwellung. Anna spürte, wie seine Hand höher glitt – fast bis zur Innenseite des Oberschenkels. Sie zuckte zusammen, aber der **** überlagerte alles. Er checkt nur die Verletzung, redete sie sich ein.

Viktor stand auf, holte den Kasten. Er zog eine Spritze raus, eine kleine Ampulle.

„Das ist ein starkes Schmerzmittel. Injektion wirkt am schnellsten. Sonst wird’s morgen noch schlimmer.“

Anna runzelte die Stirn. „Spritze? Ist das nicht… zu krass?“

„In der Wildnis? Nein. Hab das schon hundertmal gemacht. Du willst doch morgen weiter, oder?“

Stimmt. Je schneller der **** weg ist, desto besser. „Okay. Mach.“

Er desinfizierte ihren Oberarm, stach zu. Ein kurzes Brennen, dann breitete sich eine schwere Wärme aus. Ihre Lider wurden schwer, die Welt weich.

„Wow… das kickt sofort…“, murmelte sie.

„Gut. Leg dich hin.“

Anna sank zurück ins Kissen. Der Raum drehte sich leicht. Sie spürte noch, wie Viktor eine Decke über sie legte. Seine Hand blieb einen Moment auf ihrem unverletzten Oberschenkel liegen – länger als nötig.

Komisch… fühlt sich… warm an…, dachte sie träge.

Dann driftete sie weg.

Viktor wartete, bis ihr Atem tief und gleichmäßig wurde. Er nahm ihr Handy vom Nachttisch – lag einfach da, entsperrt. Er öffnete die App, die sie in ihren Stories immer zeigte.

Natural Cycles.

Tag 14. Ovulation. Fruchtbarkeitsstatus: Sehr hoch.

Ein langsames, dunkles Grinsen zog sich über sein Gesicht. Seine Augen wurden schmaler, der Blick wanderte über ihren schlafenden Körper – die Decke war ein Stück verrutscht, ihr Top hochgerutscht, zeigte den flachen Bauch und den Ansatz ihrer vollen Brüste. Der blaue Fleck am Oberschenkel sah aus wie eine Markierung.

Er legte das Handy weg und kniete sich wieder neben das Bett.

Seine Hand glitt langsam ihren Oberschenkel hinauf – vorsichtig, fast zärtlich. Anna seufzte im Halbschlaf, bewegte sich leicht. Kein richtiger Widerstand.

Viktors Atem ging tiefer.

Wird Sie versuchen zu fliehen, oder bleibt Sie vorerst noch?

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