Chapter 7
by
Meister U
What's next?
Die Glocke
Die Glocke schallte, metallisch und fordernd. Fünfzehn Minuten später betrat Johanna den Speisesaal. Der Raum war karg, mit einem langen Holztisch und schweren Bänken. Vier Stühle standen aufgereiht an einer Seite, freistehend, einer für sie bestimmt.
Zwei waren bereits besetzt. Ein Mädchen, vielleicht neunzehn, mit kurzen, hellen Haaren und großen, ängstlichen Augen – sie saß kerzengerade, die Hände unter den Oberschenkeln vergraben. Das andere Mädchen, dunkelhaarig und mit üppigen Kurven, lächelte träge vor sich hin, ihre Beine waren unverkennbar feucht.
Ein vierter Stuhl blieb leer.
Vor ihnen stand ein Mädchen. Sie zitterte sichtbar.
Dann kamen sie herein. Elf junge Männer. Alle nackt bis auf einen schmalen Lendenschutz aus Leder. Ihre Körper waren eine Galerie muskulöser Perfektion – durchtrainierte Bauchmuskeln, breite Schultern, schwer hängende Hoden zwischen ihren Beinen. Ihre Gesichter waren eine Mischung aus Neugier, Gleichgültigkeit und offener Gier. Drei Frauen folgten, eine von ihnen trug einen weißen Arztkittel und hatte einen abwesenden, professionellen Blick.
Der Gutsherr, der sie am Tor empfangen hatte, trat vor die Gruppe.
"Vorstellungsrunde", knurrte er. "Beginne mit dem Vieh." Seine Hand wies auf die stehende Frau. "Das ist Klara. Wird zum Ponygirl ausgebildet. Nach dem Essen bekommt sie ihre Hufe angepasst. Sie lebt ab sofort im Stall. Ist für die Ausritte und das Training der Hengste vorgesehen."
Sein Blick wanderte zu der Blonden auf dem Stuhl. "Anja. Sie kommt, wenn man sie anfasst. Immer. Egal wo. Egal wann." Eine Welle gedämpftes Gelächter ging durch die Männer. Anjas Gesicht lief knallrot an. "Ihr Wunsch ist es, das zu unterdrücken. Sie scheitert meistens."
Dann der Dunkelhaarigen. "Maja. Sie braucht es laut und öffentlich. Je demütigender, desto besser." Maja stieß einen genüsslichen Seufzer aus. "Und seht sie euch an." Er musterte ihre vollen Hüften. "Sie will abnehmen. Also gilt für sie: Weniger Kalorien. Und dabei den Grundumsatz erhöhen. Wir werden sie schon beschäftigen."
Alle Blicke richteten sich nun auf Johanna. Der Gutsherr musterte sie, als sehe er sie zum ersten Mal.
"Johanna. Keine bleibenden Schäden. Sonst keine Limits. Außer eines: Sie will keinen Knebel. Sie will ihre Geilheit und ihre Qualen rausschreien können. Wir werden ihr genügend Gelegenheit dazu geben."
Sein Finger zeigte auf den leeren Stuhl. "Eine kurzfristige Anmeldung. Hat auf dem Fragenbogen immer die leichteste Stufe angekreuzt – aber wohl nicht gelesen, welche Teile unverhandelbar sind." Ein hämisches Grinsen ging um. "Sie steht noch vor dem Tor und ziert sich. Hat noch eine Stunde Bedenkzeit."
Er ließ eine Pause entstehen, die mit Spannung geladen war.
"Wie ihr wisst", sagte er dann, und seine Stimme wurde zu einem gefährlichen Flüstern, "ihr könnt jederzeit gehen. Aber dann gibt es auch kein Geld zurück."
Johanna spürte, wie sich etwas in ihr zusammenkrampfte und dann in einer Welle hitziger Erregung auflöste. Gehen? Der Gedanke war absurd. Sie war mittlerweile so unglaublich, unerträglich geil. Jeder Blick der Männer, jedes beschriebene Schicksal, die leere Karte des unbekannten Mädchens – alles fachte das Feuer in ihr nur noch mehr an.
Sie war genau am richtigen Ort.
Die Frau im weißen Kittel trat vor. Ihr Gesicht war schmal, die Augen hinter einer praktischen Brücke kühl und berechnend.
"Ich bin Dr. Richter. Ich sorge dafür, dass ihr körperlich funktionsfähig bleibt." Ihre Stimme war sachlich, ohne Wärme. "Vergesst das **** nicht. Dehydrierung führt zu Krämpfen und Kreislaufversagen. Wenn ihr Durst habt, sagt einfach 'Wasser'. Es wird euch sofort gebracht."
Während die Ärztin sprach, ließ Johanna ihren Blick über die Reihe der Männer schweifen. Elf nackte, muskulöse Körper. Die schmalen Lendenschurze aus Leder verbargen kaum etwas. Sie spannten sich über die Schambeine, doch die Seiten ließen den Ansatz der kräftigen Oberschenkel und die unteren Kurven der Gesäßbacken frei. Dahinter, zwischen den Beinen, war das Leder straff gespannt, umfing die Formen der schweren Hoden und der dickeren Schäfte, die sich darunter abzeichneten. Es war eine entblößende Verhüllung, die die Phantasie mehr anregte, als völlige Nacktheit es gekonnt hätte.
Elf auf vier. Vielleicht fünf.
Die Rechnung ging auf in ihrem Kopf. Ihre pochende Muschi, die sich feucht und leer anfühlte, würde sicher nicht zu kurz kommen.
Der Gutsherr flüsterte ihr nebenbei etwas ins Ohr. Die Klammer. Sie hatte sie jetzt lange auf derselben Seite gelassen. Die Haut war überempfindlich, das Pochen ein ständiger, quälender Hintergrunddonner. Es war höchste Zeit.
Ohne eine Miene zu verziehen, während die Aufmerksamkeit des Raumes noch bei der Ärztin lag, griff sie mit der rechten Hand zwischen ihre Beine. Ihre Finger berührten die wunde, geschwollene Haut um die Metallzange herum. Sie öffnete sie mit einem präzisen Druck.
Ein Schauer des Schmerzes und der Erleichterung durchfuhr sie, als der Druck nachließ. Für einen Moment war da nur das brennende, pulsierende Gefühl der befreiten Lippe.
Dann, mit der gleichen ruhigen Entschlossenheit, setzte sie die Klammer auf der anderen Seite an.
Der neue, frische, schneidende **** ließ sie kurz die Luft anhalten. Er war klar und beherrschend. Viel intensiver als der abgestumpfte **** der abgenutzten Seite. Ein leises, zufriedenes Seufzen entwich ihr.
In diesem Moment traf sie Finns Blick. Er stand zwischen den anderen Männern, seine Arme vor der Brust verschränkt. Seine Augen waren auf ihre Hände gegangen, auf die kurze, unmissverständliche Bewegung. Er sah die leichte Röte auf der linken Seite und das jetzt festsitzende Metall auf der rechten. Ein winziges, anerkennendes Nicken. Fast unsichtbar.
Johanna legte die Hände wieder auf die Oberschenkel. Der neue Schmerzfokus war gesetzt.
What's next?
Johanna
[18 | Hamburg | Dominanz & Unterwerfung | Teil 2 - Reiterhof]
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