Was erwartet Betty am Samstag?
Die Forschungsaufgabe
Am Samstag stand ich in einem kurzen Kleid mit Ministring und Pumps pünktlich vor seiner Tür und klingelte.
Er öffnete und war erfreut über meinen Anblick.
Er trug einen hellgrauen Anzug mit einem leicht offenen weißen Hemd. Mit seinen knapp 50 ist er der Typ des rassigen Spaniers.
„Darf ich Sie ab jetzt Betty nennen?“
„Ja.“
Wir gingen zu seinem Cabrio und fuhren in einen extrem exklusiven Club in Köln. Da kommt man quasi nur als VIP herein.
Und darin gingen wir dann noch in einen noch spezielleren VIP-Bereich, wo ein ähnlich älterer Mann mit dunklem Anzug mit offenem Hemd und zwei Glatzköpfen als Bodyguard wartete.
„Das ist Don Hugo, der Besitzer dieses Clubs und anderer Dinge.“
Don Hugo begrüßte mich mit einem Wangenkuss.
Dann setzten wir uns.
„Nun reden wir über Ihre Forschungsarbeit.“, sagte mein Professor.
„Hier?“
„Ja hier. Ich möchte, dass Du drei Monate lang in Mexico, Chile und Kolumbien in drei Clubs von Don Hugo als Hure arbeitest und die Sprache der Huren mit dem Hochspanischen vergleichst.“
Zunächst bin ich sprachlos.
„Ich bin doch keine Hure!“
„Wie wir doch festgestellt haben, bist du doch sexuell sehr freizügig und wie meine Recherchen ergeben haben, auch sexuell sehr aktiv. Das sollte dir also auch Spaß machen.“
Als ich nicht sofort antwortete, kam mir Don Hugo zuvor.
„Dass du eine gute Hure bist, werden dir jetzt meine beiden Männer beweisen. Zieht sie aus!“
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