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Chapter 25
Werden sie auf dem Weg zum Parkplatz aufgehalten?
Die Fahrt nach Hause
Durch die Kellertüre erreichte man den Parkplatz recht schnell. Es war inzwischen Nacht geworden und außer dem Mond und ein paar vereinzelten Sternen spendete nur das flackernde Licht einer beschädigten Straßenlaterne ein wenig Licht. Stefanie begann in ihrem Outfit recht schnell zu frieren und leistete keinen Gegenwehr als Sebastian ihr die Lederjacke über die Schultern legte. "So, da wären wir. " Die Referendarin staunte nicht schlecht, als sie den 1968er Mustang Fastback erblickte. Die ganze Verbindung aus Chrom und schwarzem Lack schien die Worte "hemmungslose Kraft" förmlich herauszuschreien. Was für ein Wagen. Sowas hatte ich bei einem Cop nicht erwartet!
Sie stieg in den Wagen und ließ sich erschöpft in den roten Ledersitz fallen. Der Polizist nahm auf dem Fahrersitz neben ihr Platz und zwinkerte ihr zu. "Nicht erschrecken! " in diesem Augenblick erwachten mit einem lauten Brüllen 390 PS zum Leben und gingen dann in das typische Gurgeln eines Achtzylinders über. Begleitet wurde diese Sinfonie von lauten E- Gitarren, welche das markante Intro von Saxon's "Wheels of Steel" durch die Anlage des Autos ertönen ließen. Stefanie hatte als Jugendliche in den Sommerferien oft in der Werkstatt ihres Onkels ausgeholfen und so einige technische Details der schönsten Fahrzeuge der Welt aufgeschnappt. Und spätestens seit The Fast and the Furious ließ sie das Thema nicht mehr los. Anschließend setzte sich der Wagen mit quietschenden Reifen in Bewegung und bevor sie den Schwimmbadparkplatz verlassen hatten zeigte der Tachometer schon 70 Km/h. Die brachiale Beschleunigung sorgte zusammen mit dem Push-Up dafür, dass Stefanies D-Körbchen jeden Beschleunigungs- oder Bremsvorgang mit deutlichem Wippen begleiteten.
Je mehr Sebastian dies bemerkte, desto wilder wurde sein Fahrstil. Okay, der Typ ist doch völlig durchgeknallt. Ein perverser, Frauen missbrauchender, Adrenalinjunkie mit einem Unterwäschemodelkörper, gefährlichem Job und offensichtlich zu viel Geld, der irgendwie in allem **** ist...wo bist du da nur rein geraten Stefanie? Während der Polizist den Wagen mit ca. 80 Sachen um eine Straßenkreuzung driften ließ, sagte er mit ruhigem Tonfall:"Im Handschuhfach liegt dein neues Handy. Du wirst es immer eingeschaltet bei dir tragen, verstanden? Ich werde dich damit in den nächsten Tagen kontaktieren." Sie öffnete die Ablage und fand dort ein Smartphone der neuesten Generation mitsamt Zubehör vor. Ahja damit willst du Schwein mich wohl kontrollieren. Das könnte dir so passen.
Als sie in die Straße einbogen, in der sich Stefanies Wohnung befand zog der Polizist einen Umschlag aus der Mittelkonsole. "Darin befindet sich dein Auto- und dein Wohnungsschlüssel, sowie 200 Euro, was deine Kosten für die nächsten Tage abdecken sollte." Er parkte den Wagen vor dem Eingang und sah sie mit nichtssagendem Blick an. Was? Erwartet dieser Arsch jetzt noch ein Dankeschön von mir? Danke dass du mir mein Leben geklaut hast? "Ich will jetzt endlich in mein Bett." Sie öffnete die Fahrzeugtüre, packte Handy, Geld und Autoschlüssel mit in die Dessoustüte und stieg aus dem Fahrzeug um zur Haustüre zu gehen.
Sebastian hatte ebenfalls bereits das Auto verlassen und ging neben ihr. Sie würdigte ihn keines Blickes, spürte jedoch wie er plötzlich kurz vor der Türe ihren linken Oberarm griff und sie um 180º herumdrehte, so dass er ihr nun direkt ins Gesicht sah. "Noch etwas...Falls dir Müller Ärger macht richte ihm schöne Grüße von mir aus und sag ihm du gehörst mir..." Er sah ihr mit einem überheblichen Lächeln tief in die Augen. "...natürlich nur, wenn du das willst. " In dem Moment in dem er seinen Satz vollendete griff er ihre Arme, zog sie ihr über den Kopf und presste sie gegen die Tür. Dann berührten sich ihre Lippen. Bevor sie auch nur reagieren konnte drang seine Zunge mühelos in ihre Mundhöhle ein, erforschte und erkundete. Zunächst versuchte Stefanie ihn von sich wegzuschieben, was ihr allerdings kaum gelang. Seine Zunge umkreiste nun ihre Zungenspitze und mit jeder Sekunde in der die Referendarin das hemmungslose Verlangen des jungen Mannes spürte schmolz ihr Widerstand ein bisschen mehr. Gerade als sie begann den erzwungenen Zungenkuss zu erwidern ließ er von ihr ab, drehte sich um und sagte im Weggehen : "Gute Nacht, Stefanie." Die Lehrerin sah dem Wagen noch hinterher ehe er an der nächsten Straßenecke abbog und in der Dunkelheit der Nacht verschwand.
Wie wird die Nacht für Stefanie?
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Referendariat
Eine Lehrerin lernt sich unterzuordnen
Um das Referendariat zu bestehen muss Stefanie alles geben
Updated on Jul 1, 2021
by dirkdirk
Created on Aug 25, 2015
by dirkdirk
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