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Chapter 15 by Papas_Liebling Papas_Liebling

Wie löst Emily das Problem?

Die Buchhaltung muss helfen

Die naheliegendste Lösung wäre sicher, Kevin von der IT einzuschalten. Er wüsste bestimmt, wie man sowas programmiert oder so. Aber als Emily ihn anrufen wollte, ging er nicht ran, obwohl sein Anwesenheitsstatus "grün" war. Er würde sie doch nicht meiden oder ignorieren, nicht wahr?

Was hatte David gesagt? Wenn sie Fragen hätte, dann solle sie sich an die Buchhaltung wenden. Na dann...

"Hallo? Hier Emily, die neue Praktikantin. Ich habe da ein Problem mit diesen Kontrolltabellen -- ja, wegen dem Projekt für die GF -- oh, das wäre super, jetzt gleich? Bin schon unterwegs."

Minuten später stand sie im Büro von Derek in der Finanzabteilung. Kurze rote Haare, akkurat gebügeltes Hemd, eher schmächtig. Wenn er Sport trieb, dann vermutlich Hallenhalma oder Murmelmarathon. Emily bemühte sich, im verständlich zu machen, dass es unmöglich wäre, die Listen rechtzeitig fertig zu haben, wenn sie jede einzelne Zahl von Hand abgleichen musste. Er hörte aufmerksam zu und hatte sofort eine Idee, wie man das Problem lösen konnte: Excel - natürlich. Was sonst?

"Man sagt, ganze Staatsetats basieren auf Excel", schmunzelte er und lachte leise. Emily war sich nur nicht sicher, ob das wirklich als Witz gemeint war. "Lass mal sehen."

Seine Computermaus flitzte hin und her, während er Tabellen kopierte, Listen generierte, sortierte, filterte und Formeln eingab, und seine Aufmerksamkeit nicht einmal vom Monitor abschweifte. Emily konnte nichts anderes tun, als zuzuschauen und sich zu wundern. Gleichzeitig fühlte sie sich mehr als nur ein bisschen missachtet. Dass ein Mann kaum eine Armlänge entfernt von ihr sitzen konnte, ohne sie zu beachten, war eine ungewohnte Erfahrung für sie. Für gewöhnlich würde sie in solch einer Situation dafür sorgen, dass man sie nicht übersehen konnte. Doch in diesem Moment wollte sie nicht riskieren, dass Derek einen Fehler machte. Also ließ sie ihn ausnahmsweise in Ruhe.

Eine dreiviertel Stunde später lehnte er sich zufrieden zurück und verschränkte die Hände hinter seinem Kopf.

"Da haben wir es ja! Ein Zahlendreher beim Übertrag des letzten Quartalsberichts, der nicht auffiel, weil beim Vorsteuerabzug der Mischumsätze die wirtschaftliche Zurechnung nicht ausgewiesen war. Das war eine sehr gute Idee von dir, mich um Hilfe zu bitten. Diesen Fehler hätte nicht jeder finden können."

Er drehte sich zu ihr. Und erschrak so sehr, dass er beinahe vom Stuhl kippte. Emily war ihm ganz nah. Zu nah. Sie hatte sich nach vorne gebeugt und staunte ihn mit offenem Mund an.

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"Wow! Ich habe zwar kein Wort von dem verstanden, was du gesagt hast. Aber ich glaube, du hast mir stundenlange, todlangweilige Arbeit erspart. Ich finde, das verdient eine Belohnung."

Sie legte ihre Hände auf seine Knie und fuhr mit ihnen langsam und zärtlich an den Innenseiten seiner Oberschenkel nach oben.

"Wa... was machst du da?"

Sie grinste frech. "Mich bei dir bedanken, hab ich doch gesagt - und ein wenig Spaß haben."

Ihre geschickten Finger hatten inzwischen ertastet, wonach sie gesucht hatte. Flink und zielsicher machten sie sich ans Werk.

Derek röchelte leise. Sein Kopf kippte nach hinten.

Emily ihrerseits war schon wieder beeindruckt. Er hatte nicht nur ein schlaues Köpfchen, sondern auch einiges zu bieten, was sie bei einem Mann seiner schmächtigen Statur so nicht erwartet hatte. Diese Entdeckung konnte sie einfach nicht ungenutzt lassen. Sie schob den Rock hoch, ihren Slip zur Seite und ließ sich lustvoll auf seinem Schoß nieder.

"Ah-haa, Derek. Ich denke, dass unsere Zusammenarbeit nicht nur finanziell ein Gewinn wird. Der Erlös unserer Transaktion dürfte ganz schön sprudeln."

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