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Chapter 41 by kopfkino kopfkino

Wie will es Marianne wirklich? Unterbricht jemand den übergeschnappten Leo?

Der Pfad der Lust

„Machs mir härter!“ hört Marianne ihre eigene Stimme wie von außen. Verwundert stellt sie fest, dass es nicht einmal sonderlich gespielt war: Ja, ich brauche es jetzt brutal rücksichtslos. Ich verdiene eine Bestrafung dafür, dass ich den Fick mit Kirabo so genossen habe, dass ich gekommen bin. „Komm, fick diese Schlampe nur ordentlich hart durch!“ hört sie zu ihrer eigenen Verwunderung ihr inneres kleines Teufelchen in ihren Gedanken Leo anfeuern. „Bestraf mich mit deinen rücksichtslosen Stößen! Ich bin ein lasterhaftes untreues Luder. Ich verdiene es nicht anders, schließlich habe ich meinen Mann mit einem Schwarzen betrogen. Der Fick an sich war schon Verfehlung genug, aber mein Orgasmus war der eigentliche Betrug. Komm und bestrafe mich dafür, mach es mir auf eine Art, die mir nicht gefällt...“

Dummerweise sind Plan und Realität nicht in Einklang und mit Erschütterung muss Marianne feststellen, dass sie dieses Benutzen, dieses Erniedrigen und Herabwürdigen auf eine perverse Art aufgeilt. Als sie das bemerkt schießt eine Welle der Scham durch ihren Körper und mit schreckgeweiteten Augen realisiert sie erst die Tragweite ihres Dilemmas: Will sie den harten Fick als Strafe für ihre Lust mit Kirabo oder ist es ein fieses Instrument um ihre Geilheit anzufeuern? Das hat man nun davon wenn man auf seinen inneren Teufel hört. „Nein!“ röchelt Marianne entsetzt und ein Minimum an Schamgefühl befiehlt ihr dieses Geheimnis für sich zu behalten.

Oh Gott, und was würde Martin jetzt wohl sagen, wenn er das hier sehen könnte? Was wäre, wenn er jetzt einfach besoffen aus dem Schlafzimmer torkeln würde... Und wie viel schlimmer wäre es, wenn er noch dazu wüsste dass es mir insgeheim gefällt!?!

„Und Leo?“ meldet sich das Teufelchen genau dann ungefragt in ihrem Gedankenkarussell. Leo darf das schon gar nicht schnallen! Diese Befriedigung will ich dem perversen Schwein nicht vergönnen. Stell dir vor der fängt an damit auch noch herumzuprahlen! Ich würde jedesmal vor Scham sterben wenn ich ihm oder einem anderen irgendwo zufällig begegne...

Ich muss das geforderte Theater weiterspielen. Ich muss Leo anfeuern als ob ich scharf wie Nachbars Lumpi wäre… Aber es muss dennoch noch so aussehen als würde ich schauspielern, es muss immer noch gekünstelt wirken, sonst bin ich durchschaut!

Und ich muss schauen dass das so schnell wie möglich vorbei ist. Je länger Leo mich hier auf dem Pokertisch durchpempert, um so geiler werde ich, leider. „Nicht leider, zum Glück!“ kommentiert das Teufelchen die Gedanken.

Aber je geiler ich werde, umso leichter bin ich zu enttarnen. Ich muss das beschleunigen bevor es mir kommt. Ein Orgasmus wäre die ultimative Schande und den geheim für mich zu behalten wahrscheinlich ein Ding der Unmöglichkeit…

Nur wie? Das ist die Mutter aller Fragen in diesem Moment!

Tja, wie kann Marianne das beschleunigen?

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