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Chapter 18 by Franz666 Franz666

Wie fühle ich mich am nächsten Tag?

Der Morgen danach: Scham und Reue

Der Morgen trifft mich wie ein Schlag ins Gesicht. Mein Kopf pocht, als würde jemand mit einem Vorschlaghammer von innen dagegenhauen, und mein Mund ist so trocken, dass ich kaum schlucken kann. Ich liege nackt in meinem Bett, die Decke verheddert um meine Beine, und starre an die weiße Decke des Zimmers. Die Sonne dringt durch die Vorhänge, hell und gnadenlos, und verstärkt das Dröhnen in meinem Schädel. "Was zur Hölle...", murmele ich, und dann sickert es langsam rein. Der Megapark. Christian. Kev. Die ****. Das Studio. Die Piercings. Die Tattoos. Der Sex. Oh Gott, der Sex in diesem Raum, auf der Liege, wo mich Michael gerade noch gestochen hatte. Mein Körper fühlt sich an wie ein Schlachtfeld – alles schmerzt, pocht, brennt.

Ich setze mich auf, zu schnell, und die Welt dreht sich. Ein stechender **** schießt durch meine Nippel, und ich jaule leise auf. Meine Hände zittern, als ich sie berühre – vorsichtig, ganz vorsichtig. Die dicken Barbells mit den silbernen Kugeln sitzen da, durchbohren meine Brustwarzen, die immer noch steif und geschwollen sind. Es fühlt sich an, als würde Feuer durch sie hindurchjagen. Unten am Bauchnabel das Doppelpiercing, das bei jeder Bewegung zieht und zwickt. Und dann... das da unten. Ich spüre es, dieses neue, fremde Ding an meinem Anus, das sich bei jeder Regung bemerkbar macht, als wollte es mich ständig erinnern: "Du hast das zugelassen." Mein Magen dreht sich um, und ich taumle ins Badezimmer, knipse das Licht an – zu hell, viel zu hell – und stelle mich vor den großen Spiegel.

Da stehe ich, nackt und zitternd, und starre auf diese Fremde, die mich anstarrt. Meine kleinen Brüste, die ich immer gemocht habe, sehen jetzt aus wie... wie aus einem Porno. Die Piercings funkeln im Licht, die Kugeln drücken die Nippel vor, machen sie dauerhaft erregt. Ich drehe mich um, betrachte die Tattoos: "LOVE ME" direkt über meinem Po, fein und feminin, aber so platziert, dass jeder Bikini es zeigen wird. "Live a little" an der Hüfte – ironisch, oder? "VII" am Arm, das wenigstens zu meinem Volleyball passt, aber dann "adorable" am Rücken, "snack" am Po-Übergang, "babe" am Schritt mit dieser kleinen Chili-Schote daneben, und der Diamant in der Leiste. Alles so sichtbar, so permanent. Ich bücke mich leicht, spreize die Pobacken – Gott, das tut weh – und sehe es: Der silberne Barbell unter meinem Anus, in Richtung meiner Pussy. Es sieht aus wie etwas Verbotenes, Schmutziges, das nicht zu mir passt. Zu Jana, der braven Abiturientin, der Volleyballerin, dem Mädchen, das noch vor zwei Tagen unschuldig in den Urlaub geflogen ist.

Tränen steigen mir in die Augen, heiß und unkontrollierbar. "Was hab ich getan? Oh mein Gott, was hab ich nur getan?", flüstere ich, und meine Stimme bricht. Ich sinke auf den kalten Fliesenboden, ziehe die Knie an die Brust – was die Piercings nur noch mehr reizen lässt – und weine. Schluchzer schütteln meinen Körper, und der **** mischt sich mit der Reue. Mein Kopf brummt, der Kater ist gnadenlos, und ich kann nicht fassen, dass ich das zugelassen habe. ****, ja, aber ich hab's gewollt, oder? Diese Challenge, dieser dumme Ehrgeiz. Christian hat mich manipuliert, oder war ich es selbst? Ich fühle mich schmutzig, erniedrigt, wie eine billige Schlampe aus einem schlechten Film. Meine Eltern – was würden die sagen? Meine Freundinnen? Ich sehe aus wie eine von den Schlampen, die ich heimlich in Pornos geguckt habe, nachts unter der Decke, mit dem Handy auf stumm. Diese tätowierten, gepiercten Girls, mit fake Titten und wilden Blicken, die sich von mehreren Typen nehmen ließen, stöhnend und bettelnd. Ich hab mich dabei befriedigt, ja, hab's mir selbst gemacht, während ich zugeschaut habe, wie sie gefickt wurden, hart und schmutzig. Aber selbst in diesen Pornos, den extremsten, die ich gefunden hab – Gangbangs, BDSM, was auch immer – hatte keines der Girls so ein Piercing da unten. Keines hatte etwas so... Intimes, so Perverses wie dieses Anus-Ding. Das war zu ****, sogar für Porno. Und jetzt hab ich's. Ich, Jana, die brave.

Die Tränen laufen über mein Gesicht, und ich wische sie weg, aber sie kommen immer wieder. Mein Körper schmerzt überall – die Nippel brennen wie Hölle, der Bauchnabel pocht, und das da unten... es fühlt sich an, als würde es mich dehnen, reizen. Ich stehe auf, wackelig, und greife nach meinem Handy. Ich muss wissen, was das ist. Was hab ich mir da einbauen lassen? Ich tippe mit zitternden Fingern: "Anus Piercing Frau". Die Suchergebnisse laden, und ich klicke auf die ersten Links. Es heißt "Fourchette Piercing". Ein weibliches Genitalpiercing, durch die Hautfalte zwischen Vagina und Anus. Selten, weil nicht jede Anatomie dafür geeignet ist. Heilungszeit: 4 bis 8 Wochen, manchmal länger. Und wofür? Für besseren Sex, steht da. Es stimuliert beim Analverkehr, macht's intensiver, für die, die drauf stehen. Analverkehr. Ich starre auf den Bildschirm, und mein Magen dreht sich um. Bilder von gepiercten Frauen, Foren mit Erfahrungsberichten: "Tut weh beim Heilen", "Mein Partner liebt's, weil's beim Arschficken reibt". Und in einem Artikel: "Nicht für Anfänger, nur für erfahrene Body-Mod-Fans."

Ich lasse das Handy fallen, als hätte es mich verbrannt. Geschockt. Das ist kein harmloses Piercing – das ist was für Hardcore-Typen, für Leute, wo sich ihr Leben um Sex dreht. Und ich hab's mir stechen lassen, ****, von einem Fremden ausgewählt. Für Christian, der mich "Schlampe" genannt hat. Die Tränen kommen wieder, stärker diesmal. Ich krieche zurück ins Bett, ziehe die Decke über den Kopf und weine mich in den Schlaf. Reue frisst mich auf, Scham brennt in mir wie die Piercings. Wie soll's weitergehen? Was, wenn Christian anruft? Ich fühle mich so allein, so schmutzig, so verloren.

Geilheit oder nur Reue?

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