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Chapter 11 by JackTheWolf JackTheWolf

Was will der dunkle Ritter?

Dates und Versprechen

Drei Stunden später verließ das Trio wieder die Büroräume des Chefredakteurs. Perry White steuerte auf das Kopierermädchen zu, das die Getränke hineinbrachte, Kent ging zurück an seinen Schreibtisch und Bruce Wayne steuerte wieder den Fahrstuhl an.

„Mister Wayne, könnte ich kurz mit ihnen sprechen?“, Bruce drehte sich um und sah, wie eine sehr attraktive dunkelhaarige Frau auf ihn zulief.

„Miss Lane, es freut mich sie zu sehen, was kann ich dem Schwarm von Superman denn für einen Gefallen erwidern?“ Lois Lane stoppte etwas verwirrt vor der breiten Brust des Milliardärs.

„Ähm, ich war mir nicht im Klaren, dass man mir einen Gefallen schuldet“, antwortete die Reporterin und überließ unbeabsichtigt Bruce Wayne das Feld.

„Ich freue mich nur, dass ich Schönheit und Klugheit in einer Person vor mir habe und sie überhaupt von mir Notiz nimmt“, antwortete er.

„Ähm, ja, vielen Dank, Mister Wayne. Also, was ich sie fragen wollte, sie …“, Lois war sichtlich eingelullt von Bruce Wayne. „Ähm, flirten sie mit mir?“

„Wäre das so falsch? Sie sind Single, ich bin Junggeselle, was sollte denn dagegen sprechen?“, Bruce zog alle Register.

„Als wenn sie mich zum Essen einladen würden“, konterte Lois mit scharfer Zunge.

„Da haben sie leider einen wunden Punkt erwischt, in der Tat, heute Abend bin ich schon verabredet, die kennen vielleicht meine gute Freundin Vicky Vale?“, antwortete Bruce mit einem zuckersüßen Lächeln.

„Auf welchem Kriegsschauplatz werden sie denn zu Abend essen? Ist in Corto Maltese nicht wieder Waffenruhe?“, zickte Lois etwas.

„Ja, stimmt, aber ich bin in Metropolis um den blauen Außerirdischen zu befragen“, Vicky stand nun hinter Lois und lächelte siegessicher.

„Miss Vale, es ist mir eine Ehre…“, überraschte sie die Lokalreporterin.

„Nennen sie mich ruhig Vicky“, antwortete die blonde Journalistin.

„Vicky, ich bin ein großer Fan ihrer Arbeit. Wie ich hörte, haben sie sich Gothams begehrtesten Junggesellen zum Abendessen geschnappt“, Lois versuchte wieder die Kontrolle über das Gespräch zu erlangen.

„Ach, ich denke nicht, dass er sein Versprechen einhalten kann, einen Tisch im Per Sé wird nicht mal Bruce Wayne hinbekommen“, gab Vicky zurück und grinste Bruce etwas verächtlich an. „Ins Per Sé? Wenn sie nicht vor drei Jahren gebucht haben, dann ist die Chance gleich Null“, bestätigte Lois die Vermutung von Vicky.

„Sie glauben mir also auch nicht? Oder sind sie nur neidisch, dass sie bei ihrem einzigen Besuch vor die Türe gesetzt wurden, weil sie Lex Luthor auf die Toilette gefolgt sind?“, steuerte Bruce mit einem Lächeln bei. „Wenn sie sich zu benehmen wissen, dann könnten sie uns ja begleiten.“

„Wow, sie spielen wirklich einen hohen Schwierigkeitsgrad, zwei der Klügsten Frauen in dieser Stadt, gemeinsam in ein Restaurant eingeladen, welches niemals eine Ausnahme macht, unbestechlich ist und die eine Begleitung Hausverbot hat, ich erwarte ihre Limousine. Sie entschuldigen uns nun bitte, die Damen sind zum Shoppen verabredet, wir brauchen schließlich ja noch etwas angemessenes zum Anziehen, man entschuldigt uns, Bruce“, Vicky harkte die verdutzte Lois unter und zog sie in den Fahrstuhl.

„Es wäre mir eine Ehre, wenn ich sie etwas bei diesen wichtigen Geschäften unterstützen dürfte“, antwortete Bruce und griff in sein Jacket.

„Sie wollen uns doch jetzt nicht ein Bündel Geld zuwerfen?“, antwortete Lois.

„Ich bin doch kein Drogenhändler, hoffe ich, Nein, aber es wäre schön, wenn Sie diese Kreditkarte nicht über ihr Limit reizen würden. Ich muss noch ein Essen für drei damit heute Abend bezahlen“, mit diesen Worten reichte Er dem dynamischen Duo eine schwarze Karte, auf dem keine Bank stand oder ein Konto, nur links in der Ecke „Bruce Wayne“ in goldenen Lettern.

„Ich wünsche eine gute Jagd“, dann schloss sich der Fahrstuhl.

Was werden die beiden Frauen machen?

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