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Chapter 21 by Filiusfiliae

Wie geht es weiter?

Claudia hält Chris zurück

Claudia hatte nun einen traurigen Gesichtsausdruck, fragte ihn: „Musst du gehen? Willst du gehen?“

Von dieser Frage war Chris überrumpelt, und so sagte er ganz undiplomatisch: „Eigentlich nicht. Aber ich denke, du musst dich erholen, und ich will dabei nicht stören …“

„Du störst nicht, Chris“, reagierte Claudia nun heftig, „auch wenn ich nicht dauernd Leute um mich herum haben möchte: Manchmal fühle ich mich doch ein wenig allein, einsam. Wir haben uns so gut unterhalten. Ich würde mich freuen, wenn du bleibst, Chris, mir Gesellschaft leistest – natürlich nur, wenn du das auch möchtest. Bitte fühl dich nicht genötigt. Du kannst auch gerne hier übernachten, kein Ding!“

„Ja, wenn das so ist … ich habe keine Verpflichtungen. Ich bleibe gerne noch ein Weilchen hier, denn ich mag auch deine Gesellschaft“, antwortete Chris, und Claudia strahlte. Dann sagte sie: „Lass uns reingehen, mir wird doch langsam kühl.“ Chris half ihr, die Sachen reinzubringen, die ins Haus sollten oder mussten, und dann nahmen sie in der Stube Platz, ließen Musik laufen. „Kann ich dir was Gutes tun?“, fragte Chris dann, und Claudia antwortete: „Du darfst mich gerne streicheln, wenn du magst.“

„Was ist eigentlich mit deinem Freund?“, fragte Chris, der erst jetzt sich bewusst machte, dass Claudia seines Wissens in einer Beziehung steckte.

„Geschichte“, antwortete sie mit Wut in der Stimme, „wie sagte er so offenherzig, als er mich im Krankenhaus besuchte? ,Mit einem Krüppel wie dir, der offensichtlich nicht in der Lage ist, es im Bett zu bringen, kann ich nichts anfangen.‘ Ich nehm ihm nicht sosehr übel, dass er mit mir Schluss gemacht hat, sondern die Art und Weise. Hat übrigens schon eine Neue, wie ich gehört habe. Vielleicht ist sie für ihn auch nur wie ich eine reine Bumsmatte.“ Chris reichte ihr ein Taschentuch, da er sah, dass ihre Augen nicht frei von Tränen waren, und sie nahm es dankend an und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und sagte dann: „Nun, das Gefühl körperlicher Nähe fehlt mir schon ein bisschen. Aber sorry, wie rücksichtslos von mir, hab dich gar nicht gefragt, ob du eine Freundin hast. In dem Fall wäre meine Bitte natürlich total übergriffig.“

„Hab ich nicht“, antwortete Chris, „und solltest du möchten, dass ich dich liebevoll in den Arm nehme, wäre es mir eine Ehre!“ Claudia lächelte, sagte: „Ja, das möchte ich. Ich muss dich nur bitten, Rücksicht auf meinen kaputten Arm zu nehmen.“

Wie geht es weiter?

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