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Chapter 15 by Filiusfiliae

Wie geht es weiter?

Chris will seine Gefühle für Katrin klären

Chris drückte Katrin nun ganz fest an sich, griff lüstern in ihren prallen Hintern. Er wollte nicht, dass sie jetzt sein Gesicht sah. Es hätte sie jetzt doch sehr verwirrt und verängstigt. Nun war Chris klar, dass es für Katrin nicht nur eine absolut ultrageile Ficknacht war, sondern der Beginn einer Freundschaft, vielmehr: einer Beziehung. Aber er liebte doch Emma! Die ihn zwar sehr mochte, aber zurzeit Louis liebte und folglich mit ihm schlief. Chris fühlte sich im Moment unglaublich schäbig: Er konnte und wollte Katrin nicht wehtun, sie enttäuschen. Ihr nicht das Gefühl geben, dass er sie nur benutzt, missbraucht habe, ihr die Unschuld einfach aus Jux und Dollerei raubte, weil er einfach endlich mal irgendeine Frau bumsen wollte, um überhaupt endlich mal zu ficken. Und Katrin war halt zufälligerweise da gewesen, süchtig und ausgehungert nach männlicher Zuwendung, Beachtung und Aufmerksamkeit. Es ihr gegenüber zuzugeben wäre nichts anderes, als die Wahrheit zusagen. Oder doch nicht? Katrin war ihm nicht gleichgültig, das spürte er. Er war nicht der Typ, ein Mädchen einfach so abzuficken und drei Minuten später nicht mal mehr seinen Namen zu wissen, wie es so manche seiner Geschlechtsgenossen praktizierten. Sonst hätte er schon längst welche durchgezogen. Er besaß Empathie, vielleicht zu viel, konnte sich gut vorstellen, wie Katrin sich fühlen würde, würde er ihr verraten, mit welcher Intention er mit ihr ins Bett gegangen war: Sie wäre nicht nur total gedemütigt und total enttäuscht, sondern hätte zudem das Gefühl, dass er sie einfach geschlachtet und in die Mülltonne gestopft hätte. Er wäre der Arsch des Dorfes, denn irgendwie würde sich schon herumsprechen, wie unglaublich schäbig er, gerade er, mit einer so sanften, verletzlichen jungen Frau wie Katrin umgegangen war. Chris war froh, dass sie unter der laufenden Dusche standen, so konnte sie seine Tränen nicht sehen. Er gab sich einen Ruck, flüsterte ihr „Ich liebe dich!“ ins Ohr. Er wusste nicht, ob er es so meinte. Aber er wollte es so meinen. Er wollte versuchen, was ging zwischen ihnen beiden. Vielleicht würde es scheitern. Aber dann hätte er es wenigstens versucht. Und Katrin müsste nicht das Gefühl haben, sie sei nur ein wenn auch ausgedehnter Gelegenheits-One-Night-Stand gewesen. Immerhin verstanden sie sich gut, nicht nur im Bett. Sie sollten wirklich versuchen, was daraus zu machen. Katrin schaute ihn nun mit großen hoffnungsfrohen Augen an:

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