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Chapter 105 by Jan1974 Jan1974

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Café VI

In diesem spannungsgeladenen Moment, in dem Mia und die junge Frau mit den Locken fast nur noch Augen füreinander hatten, kam der junge Kellner mit der Bestellung an den Tisch. Mia saß noch immer mit weit gespreizten Beinen da, ihre glatte, feucht glänzende Fotze vollkommen offen präsentiert.
Der Kellner erstarrte mitten in der Bewegung. Seine Augen weiteten sich, das Tablett in seinen Händen begann gefährlich zu wackeln. Für einen kurzen Augenblick sah es so aus, als würde er alles fallen lassen. Mit einer reflexartigen, aber ungeschickten Bewegung konnte er es gerade noch retten, wobei der Café Latte bedenklich schwappte.
„Ent… Entschuldigung…“, stammelte er, das Gesicht feuerrot. Mit zitternden Händen stellte er den Latte und das Wasser vor Mia ab. Sein Blick huschte immer wieder zwischen ihre Beine, unfähig, sich loszureißen. Die Nässe auf ihrer Spalte war im hellen Sonnenlicht deutlich zu sehen.
Die junge Frau mit den Locken, die alles beobachtet hatte, konnte ihr Lachen kaum noch unterdrücken. Sie presste eine Hand vor den Mund, ihre Schultern bebten vor unterdrückter Heiterkeit.
Mia blieb vollkommen entspannt sitzen, die Beine weiterhin einladend geöffnet, als wäre es das Normalste der Welt, in einem Café ihre nackte Fotze zu zeigen. Sie schaute den Kellner mit einem sanften, amüsierten Lächeln an.
„Sonst… noch einen Wunsch?“, brachte der junge Mann schließlich hervor, seine Stimme war brüchig und deutlich höher als normal.
Mia schüttelte langsam den Kopf. „Nein danke, das war’s erstmal.“
Der Kellner nickte hastig, warf noch einen letzten verstohlenen Blick zwischen ihre Beine und zog sich dann eilig zurück. Man sah ihm an, dass er die nächsten Minuten wohl nicht so schnell vergessen würde.
Kaum war er weg, stand die junge Frau mit den Locken auf. Sie kam direkt auf Mias Tisch zu, ihr kurzer Jeansrock wippte bei jedem Schritt. Mit einem selbstbewussten Lächeln streckte sie Mia die Hand entgegen.
„Hallo, ich bin Nele. Freizeit- und Hobby-Exhibitionistin.“
Mia musste sofort lachen. Sie ergriff die Hand der jungen Frau und drückte sie fest.
„Hallo Nele. Ich bin Mia – Vollzeit und Berufsschlampe.“
Beide brachen gleichzeitig in herzliches Lachen aus. Die Chemie zwischen ihnen stimmte sofort. Es war diese seltene, unkomplizierte Art von Sympathie, die man nur sehr selten auf Anhieb spürt.
„Setz dich doch“, sagte Mia und deutete auf den freien Stuhl neben sich.
Nele grinste breit, zog den Stuhl zurück und setzte sich entspannt zu Mia an den Tisch.

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